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	<title>ZG Blog &#187; Ideologie</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Politiklosigkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 07:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[unpolitisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Politik überhaupt? Zunächst gibt es keine einheitliche Politikdefinition. Die Diskussion um die Bedeutung des Begriffes wird schon seit Jahrhunderten geführt. »Politik« leitet sich aus dem griechischen »Polis« ab, mit dem ein antiker griechischer Stadtstaat gemeint war. In der Geschichte wird die Polis oft als erste Form einer Demokratie herangezogen. Das digitale Wörterbuch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was ist Politik überhaupt? Zunächst gibt es keine einheitliche Politikdefinition. Die Diskussion um die Bedeutung des Begriffes wird schon seit Jahrhunderten geführt. »Politik« leitet sich aus dem griechischen »Polis« ab, mit dem ein antiker griechischer Stadtstaat gemeint war. In der Geschichte wird die Polis oft als erste Form einer Demokratie herangezogen. Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (<a href="http://www.dwds.de/?qu=politik&amp;view=1">DWDS</a>) definiert den Begriff Politik auf zwei Ebenen:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Handlungen von Parlament, Regierung, Parteien und Organisationen eines  Landes, die bestimmte Ziele durchsetzen, die Ordnung im Staat  gewährleisten und das öffentliche Leben gestalten sollen.</li>
<li>zielgerichtetes, klug berechnendes Verhalten, Vorgehen eines Menschen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne sind Parteien, Politiker, die Tagespolitik und der Akt des Wählens im heutigen Zeitgeist völlig <a title="ZG-Neusprech: unpolitisch" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/neusprech-unpolitisch/">unpolitisch</a>. <span id="more-10994"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11015" title="unpolitisch" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/unpolitisch-150x129.jpg" alt="" width="150" height="129" />Die ständige Kommentierung und die Kritik über Parteien, Politiker und die Tagespolitik ist ein mühseliger Akt. Symbolpolitik, Pöstchengeschacher, Fraktionszwang, Lügenpropaganda, phrasendreschende Dampfplauderei und Alibihandlungen beherrschen das politische Tagesgeschäft. Alles unter dem Credo, den Status Quo zu erhalten, alles so zu belassen, wie es ist. Vielleicht ein paar kleine kosmetische Änderungen hier und da, aber im großen und ganzen wird keine wirkliche Veränderung im Sinne einer Verbesserung der Bevölkerung angestrebt. In der derzeitigen Kapitalismuskrise ist dieses Denken und Handeln gut zu beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum denken immer soviele, dass überall wo Politik drauf steht auch Politik drin ist? Politik umfasst Begriffe und Sachverhalte wie Krieg, Frieden, Sicherheit, Macht, Freiheit, Ordnung, Leben usw. Sehr viel mehr als Parteitage, Pressemeldungen, Bundestagsdebatten, Parteiprogramme oder die Personalfrage. Das tägliche Miteinander, das Zusammenleben, die zwischenmenschliche Ebene ist politisch. Insofern sind wir alle politisch. Denn jeder beschäftigt sich mit diesen Themen, bewusst oder unbewusst. Wie wir unsere Mitmenschen behandeln und wie wir über sie denken, ist politisch. Ob wir unserem Chef widersprechen oder schweigen, ist politisch. Wie wir mit unseren Liebsten, mit unseren Kindern, mit unserer Familie und mit unseren Freunden umgehen, ist politisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Politiker-Reden werden vergessen oder ignoriert, Neujahrsansprachen sind für die Mülltonne. Parteiprogramme werden überarbeitet, angepasst und sowieso kaum gelesen. MdB´s kommen und gehen und vermeintliche »Spitzenpolitiker« werden so schnell niedergeschrieben, wie so hochgeschrieben wurden. Koalitionsvereinbarungen, »Ehrenworte« und Versprechungen sind, um mal in der Sprache der Zeit zu sprechen, voll fürn Arsch. Ganz abgesehen davon, dass Konzern-Lobbyisten an Gesetzen mitschreiben oder sie sogar vollständig formulieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt, ist die Mentalität der Bevölkerung und jedes Einzelnen. Die Einstellung zum Leben, zur Lohnarbeit, zu anderen Menschen und zu sich selbst. Und wie schaut es damit aus?</p>
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		<title>Alles ist Meinung</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 23:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles ist Meinung. Das Streben nach Objektivität und das Ideal der Versachlichung und Neutralität ist ein demagogischer Schachzug, um das ideologische Denken hinter den Aussagen zu verstecken. Jetzt werden vielleicht einige einwenden, dass die Wissenschaft der Forschung verpflichtet sei und demnach zumindest versuche, objektiv und empirisch vorzugehen. Schließlich wird jedem Studenten einer Sozialwissenschaft nahegelegt, im Laufe seines Studiums stets empirisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Alles ist Meinung. Das Streben nach Objektivität und das Ideal der Versachlichung und Neutralität ist ein demagogischer Schachzug, um das ideologische Denken hinter den Aussagen zu verstecken. Jetzt werden vielleicht einige einwenden, dass die Wissenschaft der Forschung verpflichtet sei und demnach zumindest versuche, objektiv und empirisch vorzugehen. Schließlich wird jedem Studenten einer Sozialwissenschaft nahegelegt, im Laufe seines Studiums stets empirisch, objektiv und wertfrei zu sein. Andere werden vielleicht behaupten, meine These sei zu radikal und ich versuche eh nur das Meinungsbloggen hochzuschreiben. Mag sein. <span id="more-8089"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch: ob Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Ökonomen oder <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/expertengewasch/" target="_blank">»Experten«</a>, sie alle haben eigene Interessen, Weltanschauungen und ein Bild vom Menschen. Kein Mensch ist frei von Ideologie und damit von Meinung und Meinungsmache. Alles Handeln, Denken und Entscheiden wird von den eigenen Werten und Normen bestimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Soziologe Sebastian Herkommer definiert den Begriff der Ideologie auf sechs verschiedene Arten (Sebastian Herkommer. Ideologie und Ideologien im nachideologischen Zeitalter. Supplement der Zeitschrift Sozialismus 4/99. S.9):</p>
<ol>
<li>Als materieller Prozess der Produktion von Ideen, Überzeugungen und Werten.</li>
<li>Als Ideen, die sich an die Lebensbedingungen und – erfahrungen von sozialen Gruppen, Schichten oder Klassen heften.</li>
<li>Als Ideenkomplexe, die angesichts anderer, oppositioneller oder konkurrierender sozialer Gruppen die der eigenen propagieren und legitimieren sollen.</li>
<li>Als Legitimierung der Partialinteressen von Herrschenden.</li>
<li>Als absichtliche Täuschung und Verzerrung von Tatsachen im Interesse der Beherrschung.</li>
<li>Als Mystifikation, die aus der materiellen Struktur der Gesellschaft herrührt, wie beispielsweise der Fetischismus der Waren– und Arbeitswelt.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Ideologie ist eben nicht nur politische, sondern eben auch wirtschaftliche, und gesellschaftliche Wirklichkeit. In jeder Pore des Alltags, in jedem Gedanken und in jedem Handeln steckt ein Tropfen von der eigenen Weltanschauung und dem eigenen Menschenbild. Ideologien und Lebenswelten sind untrennbar miteinander verbunden. Insofern ist es systemstabilisierend, wenn über politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Veränderungen oder Reformen gesprochen wird, ohne das Menschenbild, die Weltanschauung sowie die Werte und Normen dabei zu hinterfragen. Objektivität gibt es nicht. Alles ist Meinung.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Objektivität ist die Wahnvorstellung, Beobachtungen könnten ohne Beobachter gemacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">- Heinz von Foerster, Anhänger des radikalen Konstruktivismus</p>
</blockquote>
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		<title>Expertengewäsch</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 23:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind seit jeher die Speerspitze zur Argumentationsverstärkung: vermeintliche Politik– und Wirtschaftsexperten. Wir begegnen den Doktoren, Professoren, Hochschulabgängern, selbsternannten Sachkundigen, Wissenschaftlern oder sonstwie mit einem Titel versehenen Menschen, in jedem Medium. Ob Radio, Fernsehen, Printmedien oder Internet — sie sind überall. Die oft selbstverliebten Lackaffen fungieren häufig als erste und letzte Instanz, um bestimmte Interessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sie sind seit jeher die Speerspitze zur Argumentationsverstärkung: vermeintliche Politik– und Wirtschaftsexperten. Wir begegnen den Doktoren, Professoren, Hochschulabgängern, selbsternannten Sachkundigen, Wissenschaftlern oder sonstwie mit einem Titel versehenen Menschen, in jedem Medium. Ob Radio, Fernsehen, Printmedien oder Internet — sie sind überall. Die oft selbstverliebten Lackaffen fungieren häufig als erste und letzte Instanz, um bestimmte Interessen durchzusetzen. In Deutschland gibt es eine große Expertenhörigkeit und Expertengläubigkeit. Was ein Fachmann sagt und denkt, muss ja stimmen. Er oder Sie hat schließlich studiert, es gelernt, sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Oft wird vergessen, dass auch Experten Menschen und keine Halbgötter in Weiß sind. Sie haben Bedürfnisse, Interessen, Wünsche und Ängste. Und auch sie gehen aufs Klo.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter einem vermeintlich objektiven Expertengewäsch steckt nur zu oft, eine Ideologie, ein Welt– und Menschenbild von der alle Gedanken getragen werden. Das Wissen von Fachidioten richtet sich, meiner Meinung nach, eben nicht nach dem NichtGott der Objektivität und der Neutralität, sondern nach Interessen und Weltbild. Oft genug reicht es,  bei Experten-Texten und Reden, das Welt– und Menschenbild sowie die Ideologie dahinter zu suchen und zu erkennen.  Denn bestimmte Weltbilder folgen immer bestimmten Argumentationsrichtlinien. Den Rest des Geschwurbels kann man sich dann gleich sparen.</p>
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		<title>»Bürger, bettelt um Lohnarbeit!«</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 23:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsfetischismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im April 2010 schrieb ich einen Artikel mit dem Titel »Arbeitslose dürfen nicht glücklich sein!«. Darin schrieb ich, dass es für viele Menschen eine Kausalität zwischen Lohnarbeit und Glück gebe. Ferner, dass wer erwerbslos ist, auch gar nicht glücklich sein könne bzw. nicht glücklich sein dürfe! Wer erwerbslos ist und auch noch behaupte, er sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/KZ.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7414" title="Bildquelle: morak faxe von flickr" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/KZ.jpg" alt="" width="394" height="295" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im April 2010 schrieb ich einen Artikel mit dem Titel <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/arbeitslose-durfen-nicht-glucklich-sein/" target="_blank">»Arbeitslose dürfen nicht glücklich sein!«</a>. Darin schrieb ich, dass es für viele Menschen eine Kausalität zwischen Lohnarbeit und Glück gebe. Ferner, dass wer erwerbslos ist, auch gar nicht glücklich sein könne bzw. nicht glücklich sein dürfe! Wer erwerbslos ist und auch noch behaupte, er sei gar nicht so unglücklich darüber, wird als Parasit, Schmarotzer, ja als Unmensch gesehen. Wer erwerbslos ist, hat sich zu schämen, zu ducken und sich ständig bei der Familie und bei Freunden zu rechtfertigen, warum er denn keine Lohnarbeit habe?<span id="more-7395"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Nach der Frage, was Glück sei, werden wenige antworten: eine Lohnarbeit haben. Stattdessen werden die Familie, Beziehungen, Freunde, Hobbys, Leidenschaften usw. genannt. Immaterielle Dinge. Wenn nun jemand erwerbslos ist und für sich in Anspruch nimmt, dass ihn diese immateriellen Dinge glücklich machen, wird mit den Augen gerollt: <em>»Aber wie kannst Du ohne Arbeit glücklich sein? Das geht doch nicht!«</em>. Der individuelle Verwertungshabitus ist derart tief in den Köpfen der Menschen verankert, dass für viele Selbstverwirklichung ohne Lohnarbeit ein Ding der Unmöglichkeit ist. Ohne den Sachzwang Lohnarbeit würden viele wohl das Leben fürchten: die Furcht vor der Freiheit. Insofern betteln wir darum, <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/nennen-wir-es-sklave/" target="_blank">Sklaven sein zu dürfen</a>. Schaut man sich Menschen an, wie sie täglich zu ihrer Lohnarbeit schleifen, wie sie ächzen, stöhnen, klagen, jammern – sehen so glückliche Menschen aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Erwerbslose steht unter Generalverdacht ein fauler Sack zu sein. Bei der Familie, bei Freunden, Bekannten und natürlich der Arbeitsagentur. Jeder Nicht-Lohnarbeiter muss sich erstmal ausführlich rechtfertigen, warum er denn erwerbslos sei. Das Argument, dass es mehr Arbeitslose als Stellen gibt — offiziell 3 Millionen Erwerbslose (In Wahrheit um die 6 Millionen) treffen auf ca. 500.000 freie Stellen — wird einfach ignoriert oder übergangen. Da können der Lebenslauf, die Qualifikationen und die Bewerbung noch so gut sein — es gibt nicht genug Lohnarbeit für jeden! Und das ist sogar gewollt! <em>»Ja, ich weiß, es ist schwer heutzutage!«</em>, heißt es dann beschwichtigend. Verständnis wird vorgeheuchelt, ohne die eigene Perspektive in Frage zu stellen. Eine Woche später heißt es dann wieder: <em>»Und haste endlich Arbeit?«</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke manchmal, viele Lohnarbeiter sind unglücklich mit sich und ihrem Leben. Eingebunden in Zwänge, Handlungen und einer Selbstentfremdung durch Lohnarbeit, dass keine Sinnstiftung gibt. Der einzige Trost ist dann das Geld und die Möglichkeit zum Konsum sowie die Gewissheit, dass es anderen genauso ergeht wie einem selbst.  Frei nach dem Motto: wenns mir dreckig geht, soll es den anderen nicht besser gehen! Deswegen unter anderem auch die große Verachtung gegenüber Erwerbslosen und der große soziale und gesellschaftliche Druck alle in –die nicht vorhandene– Lohnarbeit zu pressen.</p>
<blockquote><p>Der  Hang zur Freude nennt sich bereits Bedürfnis der Erholung und fängt an,  sich vor sich selber zu schämen. »Man ist es seiner Gesundheit schuldig«  — so redet man, wenn man auf einer Landpartie ertappt wird. Ja, es  könnte bald so weit kommen, dass man einem Hange zur vita contemplativa  (das heisst zum Spazierengehen mit Gedanken und Freunden) nicht ohne  Selbstverachtung und schlechtes Gewissen nachgäbe.</p>
<p>-  Friedrich Nietzsche</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Faulheit hieß früher mal Müßiggang und war ein wichtiger Bestandteil des Lebens, um das innere Gleichgewicht zu halten. Heute ist Jeder, der nicht beschäftigt ist, konsumiert oder lohnarbeitet, überflüssiger gesellschaftlicher Ballast. Schmarotzer, die alle anderen durchfüttern müssen. Der <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/moralfinger/fetischarbeit.html" target="_blank">Arbeitsfetischismus</a> ist in Deutschland derart weit verbreitet, dass die Wiedereinführung der Zwangsarbeit ohne große Probleme möglich wäre. Sie würde dann natürlich anders heißen. Zum Beispiel Ein-Euro-Job. Wäre der Slogan »Arbeit macht frei« nicht von den Nationalsozialisten besetzt, würde er heute eine neue Inflation erfahren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die (Un-)Ideologischen</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/die-un-ideologischen/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[SpiegelOnline]]></category>

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		<description><![CDATA[»Sie sind smart, unideologisch und streben nach ganz oben: Die Minister Köhler, Rösler und Guttenberg verkörpern eine neue Politikergeneration« - aus einem Artikel bei SpiegelOnline vom 10. Dezember 2009 Anmerkung: Wenn ich eines während meines Studiums gelernt habe, dann, dass die vermittelte Ideologie dort am effektivsten verbreitet wird, wo behauptet wird, es gäbe gar keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><em>»Sie sind smart, unideologisch und streben nach ganz oben: Die Minister Köhler, Rösler und Guttenberg verkörpern eine neue Politikergeneration« </em></span></p>
<p style="text-align: justify;">- aus einem Artikel bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,664830,00.html" target="_blank">SpiegelOnline</a> vom 10. Dezember 2009</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung: </strong>Wenn ich eines während meines Studiums gelernt habe, dann, dass die vermittelte Ideologie dort am effektivsten verbreitet wird, wo behauptet wird, es gäbe gar keine Ideologie. Lange Zeit wurde  z.B. behauptet, wir würden heute in einer ideologiefreien Welt leben. Der kalte Krieg sei ja schließlich vorbei. Bis die politische Linke der vermeintlichen Nicht-Ideologie einen Namen gegeben hat: den Neoliberalismus.<br />
Frau Köhler hat sich als <a title="Nebenbei bemerkt" href="http://notatio.blogspot.com/2009/11/kristina-kohler-noch-eine.html" target="_blank">ausländerfeindlich erwiesen</a>, Rösler <a title="Süddeutsche" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/893/494233/text/" target="_blank">als knallharter Neoliberaler</a>, der die Lebensrisiken der Menschen privatisieren will (Kopfpauschale). Und Guttenberg? Der wechselt einfach mal vom Wirtschafts — zum Verteidigungsministerium. Kompetenz weist er für beide Ämter gar keine auf, aber  dafür genug Karrieregeilheit.<br />
Was hängen bleibt ist vor allem wieder eins: der Spiegel sowie SpiegelOnline sind nur noch Propaganda und Meinungsmache. Jeder der diesen Mist noch liest und glaubt, er hätte ein »Qualitätsmedium« in der Hand, möge sich bitte einer kalten Dusche unterziehen  <img src='http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/zwink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Eine Gesellschaft des Misstrauens</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/eine-gesellschaft-des-misstrauens/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 10:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir leben zunehmend in einer Gesellschaft des Misstrauens. Keiner traut keinem mehr. Niemand soll dem anderen trauen. Misstrauen, Vereinzelung und Spaltung der Gesellschaft als gewollte wirtschaftspolitische Strategie, um den Einzelnen leichter repressiv und autoritär zu begegnen. Der Überbau unter dem sich die verschiedenen Spaltungs — und Vereinzelungsdynamiken versammeln sind — zwar unausgesprochen, aber offensichtlich — [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wir leben zunehmend in einer Gesellschaft des Misstrauens. Keiner traut keinem mehr. Niemand soll dem anderen trauen. Misstrauen, Vereinzelung und Spaltung der Gesellschaft als gewollte wirtschaftspolitische Strategie, um den Einzelnen leichter repressiv und autoritär zu begegnen. Der Überbau unter dem sich die verschiedenen Spaltungs — und Vereinzelungsdynamiken versammeln sind — zwar unausgesprochen, aber offensichtlich — der Neoliberalismus. Im folgenden einige Spaltungsdynamiken.<span id="more-2163"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Männer kann man nicht wirklich vertrauen, sagt der Feminismus und die Boulevard-Presse, die Vergewaltiger, Schläger und Kinderschänder aus vielen Männern machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Frauen kann man nicht wirklich vertrauen, sagt das Sorge -, Scheidungs — und Unterhaltsrecht indirekt. Denn viele Männer fühlen sich nach einer Scheidung »abgezockt«.</p>
<p style="text-align: justify;">Alten Menschen kann man nicht wirklich vertrauen, da sie ja nicht mehr arbeiten gehen und nur ihre Rente verprassen wollen, sagen die Jungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jungen Menschen kann man nicht wirklich vertrauen, da auch sie nicht arbeiten gehen wollen und somit auf Kosten der Älteren leben würden, sagen die Alten.</p>
<p style="text-align: justify;">Attraktiven Menschen kann man nicht wirklich vertrauen — sie haben zuviele Verehrer und sind somit nicht wirklich treu, sagen die weniger attraktiven Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weniger attraktiven Menschen kann man nicht wirklich vertrauen, da sie auch nur von dem Wunsch beseelt sind endlich hübsch sein zu wollen, sagen die Attraktiven.</p>
<p style="text-align: justify;">Reichen Menschen kann man nicht wirklich vertrauen — sie denken nur an sich und ihre Gier, sagen die Armen.</p>
<p style="text-align: justify;">Armen Menschen kann man nicht wirklich vertrauen, da sie ungebildet und egoistisch sind, sagen die reichen Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Arbeitgebern kann man nicht wirklich vertrauen, da sie ihre Arbeitskräfte nur benutzen, um Profit aus Ihnen zu schlagen, sagen die Arbeitnehmer.</p>
<p style="text-align: justify;">Arbeitnehmern kann man nicht wirklich vertrauen, da sie nur an ihr Gehalt denken und nicht an das Unternehmen, sagen die Arbeitgeber.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Volk kann man nicht wirklich vertrauen, da es emotional und oberflächlich urteilt, sagen die Politiker.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Politikern kann man nicht wirklich vertrauen, da sie nur reden, egoistisch sind, aber nichts zur Verbesserung des Volkes tun würden, sagt das Volk.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir selbst kann ich nicht mehr vertrauen, da ich niemandem mehr vertrauen kann...</p>
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		<title>»Und was machst Du so?«</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese harmlos klingende Frage nach dem Beruf eines Menschen, ist in Wahrheit eine Aneignungsform der kapitalistischen Ideologie. Die Frage nach der Funktionalität des Menschen im System, impliziert hierbei die  Frage nach dem Wert des Menschen. Ein Arzt ist demnach wertvoller als ein Arbeitsloser. Insofern ist der soziale und gesellschaftliche Status eines Menschen zugleich das Kriterium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Diese harmlos klingende Frage nach dem Beruf eines Menschen, ist in Wahrheit eine Aneignungsform der kapitalistischen Ideologie. Die Frage nach der Funktionalität des Menschen im System, impliziert hierbei die  Frage nach dem Wert des Menschen. Ein Arzt ist demnach wertvoller als ein Arbeitsloser. Insofern ist der soziale und gesellschaftliche Status eines Menschen zugleich das Kriterium dafür, wie  Menschen bewertet und beurteilt werden. Der Mensch wird als Ding, als Rädchen im Getriebe gesehen und definiert. Erst wenn wir unseren Mitmenschen die Frage »Und was macht Dich glücklich?« stellen, sehen wir sie auch als Menschen und nicht mehr als funktionale Status-Dinge an.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Trotz Finanzkrise: neoliberale Ideologie bestimmt Handeln</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 16:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner aktuellen Rede im Bundestag vom 26. November 2008 betont Oskar Lafontaine, dass trotz internationaler Finanzmarktkrise die deutsche Regierung weiterhin am Neoliberalismus  festhält. Deregulierung, Flexibilisierung und Privatisierung als die drei zentralen Begriffe, haben das Handeln der rot-grünen sowie der jetzigen großen Koalition bestimmt und zur internationalen Finanzmarktkrise beigetragen. Statt nun die Gesetze abzuschaffen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In seiner aktuellen Rede im Bundestag vom 26. November 2008 betont Oskar Lafontaine, dass trotz internationaler Finanzmarktkrise die deutsche Regierung weiterhin am Neoliberalismus  festhält. Deregulierung, Flexibilisierung und Privatisierung als die drei zentralen Begriffe, haben das Handeln der rot-grünen sowie der jetzigen großen Koalition bestimmt und zur internationalen Finanzmarktkrise beigetragen. Statt nun die Gesetze abzuschaffen oder zu überdenken, welche  die jetzige Krise mit verursacht haben, wird an der neoliberalen Ideologie verbissen festgehalten. Die Folge wird die größte Wirtschaftskrise und damit Millionen zusätzliche Arbeitslose seit 1949 sein, so Oskar Lafontaine.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wl9wlgV8xMY&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/wl9wlgV8xMY&amp;hl=en&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Neusprech: Modern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 23:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Industriegesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>

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		<description><![CDATA[»Nordhessen — SPD macht geschlossen den Weg frei für eine soziale Moderne« - die hessische SPD vom 01.04.2008 »Modern« ist in der Politik ein beliebtes Adjektiv und positiv besetzt. Es steht für Wachstum, Fortschritt, Entsprechung des Zeitgeistes, etwas neuartiges — aktuelles und für vermeintliche Innovationen. Dabei fungiert dieses Plastikwort als allgemeines Hilfsmittel zur positiven Aufladung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  --><span style="color: #993300;"><em>»Nordhessen — SPD macht geschlossen den Weg frei für eine soziale Moderne</em></span><span style="color: #993300;">«</span></p>
<p>- die <a href="http://www.nordhessenpartei.de/index.php/" target="_blank">hessische SPD</a> vom 01.04.2008</p>
<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  --></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/neusprech/orwell.html" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-525" title="ZG-Artikel: Neusprech Heute" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/orwell_neusprech.jpg" alt="" width="70" height="90" /></a>»Modern« ist in der Politik ein beliebtes Adjektiv und positiv besetzt. Es steht für Wachstum, Fortschritt, Entsprechung des Zeitgeistes, etwas neuartiges — aktuelles und für vermeintliche Innovationen. Dabei fungiert dieses Plastikwort als allgemeines Hilfsmittel zur positiven Aufladung eines Satzes oder Sachverhaltes ohne konkret werden zu müssen. <!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  --><a title="sagt z.B. die SPD" href="http://www.spdbremennord.de/kat5.php?c=preise/b20050215201458.5" target="_blank">»Wir fordern eine moderne Familienpolitik«</a>, <!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  -->»wir stehen für einen modernen Sozialstaat« oder »moderne Gesundheitspolitik erfordert mehr Leistung« sind beliebte Phrasen. <span id="more-470"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  -->Alles was nicht modern ist, ist demnach alt, überholt und schlecht. Dazu zählen dann Akteure und Ideen, die sich nicht dem herrschenden neoliberalen Zeitgeist ergeben haben. Sie sind als Anhänger von sozialer Gerechtigkeit <em>»alte traditionsbesessene Sozialstaatsromantiker«</em> und insofern alt, überholt und un-modern. Auch die Ausgegrenzten und von Armut betroffenen werden im Zeitalter der ökonomischen Globalisierung euphemistisch als »Modernisierungsverlierer« stigmatisiert. Bei genauerer Analyse ist der Begriff eine leere Hülse, ein dehnbares Gummiwort, welches letztendlich keine konkrete Aussage enthält. Modern ist vor allem die mentale, kulturelle und ökonomische Unterwerfung unter die herrschende Ideologie.</p>
<p style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  --></p>
<p style="text-align: justify;">Als »modern« oder »die Moderne« wird außerdem oft die westliche Zivilisation, gegenüber z.B. dem Islam, bezeichnet. Hier soll der Begriff eine kulturelle und moralische Überlegenheit implizieren, was es westlichen Kriegstreibern ungemein erleichtert gegen diese Krieg zu führen, wie z.B. bei dem Irak– oder Afghanistankrieg zu sehen war. Schließlich habe man Krieg gegen primitive, d.h. nicht-moderne, Barbaren geführt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><em>»Menschlich und modern«</em></span></p>
<p>- die CSU in ihrem <a href="http://www.csu.de/partei/vor_ort/mitglied_werden/202710855.htm" target="_blank">Onlineportal</a></p>
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