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	<title>ZG Blog &#187; Hartz4</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Die gebratenen Tauben</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 03:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[ALG2]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Leib, der satt ist, hätte über nichts zu klagen. Falls es ihm nicht an Kleidung und Obdach fehlte, also fast an allem. Falls es nicht an Freunden fehlte und falls das Leben leicht und friedlich liefe statt des Unwetters, als das es den meisten geworden ist. Aber nur das Märchen, das immer lehrreiche, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Leib, der satt ist, hätte über nichts zu klagen. Falls es ihm nicht an Kleidung und Obdach fehlte, also fast an allem. Falls es nicht an Freunden fehlte und falls das Leben leicht und friedlich liefe statt des Unwetters, als das es den meisten geworden ist. Aber nur das Märchen, das immer lehrreiche, und das Staatsmärchen wissen vom Tischleindeckdich, vom Schlaraffenland zu erzählen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">- Ernst Bloch, Freiheit und Unordnung, Suhrkamp 1969, Seite 7</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Wann fliegen uns endlich -die so oft versprochenen- gebratenen Tauben in den Mund?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Arbeitslose dürfen nicht glücklich sein!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 07:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitslosigkeit und Glück dürfen nicht zusammengehören. Wer arbeitslos ist, hat sich zu schämen, zu ducken, muss unglücklich und unzufrieden mit sich und seinem Leben sein. Da sich jedes Individuum in Deutschland über Lohnarbeit zu definieren hat, müssen folglich alle Erwerbslosen unglücklich und unzufrieden sein. Freunde, Liebesbeziehung, Familie,  ehrenamtliche Arbeit, Sport, Reisen, Bücher, Musik sowie sonstige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Arbeitslosigkeit und Glück dürfen nicht zusammengehören. Wer arbeitslos ist, hat sich zu schämen, zu ducken, muss unglücklich und unzufrieden mit sich und seinem Leben sein. Da sich jedes Individuum in Deutschland über Lohnarbeit zu definieren hat, müssen folglich alle Erwerbslosen unglücklich und unzufrieden sein. Freunde, Liebesbeziehung, Familie,  ehrenamtliche Arbeit, Sport, Reisen, Bücher, Musik sowie sonstige Hobbys und Leidenschaften dürfen nicht zufrieden und glücklich machen. Das darf nur die Lohnarbeit. Schließlich stellt sie einen Wert an sich dar, völlig unabhängig von Art und Inhalt der Tätigkeit.<span id="more-4608"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Folglich sind arbeitslose Menschen, die für sich reklamieren zufrieden und glücklich zu sein, Schmarotzer und Parasiten. Ballastexistenzen, die allen Menschen die Lohnarbeit haben, metaphorisch ins Gesicht spucken. Schließlich zeigen <a href="http://www.diegluecklichenarbeitslosen.de/dieseite/seite/rahmen.htm" target="_blank">Erwerbslose, die für sich reklamieren glücklich zu sein</a>, den Lohnarbeitern in aller Dreistigkeit auf, dass sie sich nicht der Sklavenmoral unterwerfen. Und genau das muss doch jeder aufrechte Deutsche tun: sich dem Zwang der Lohnarbeit unterwerfen, Mobbing und Ausbeutung ertragen sowie sich eine Sklavenmoral des &#0187;Hauptsache Arbeit &#8211; welche ist egal!&#0171; zu eigen machen, oder nicht?</p>
<p style="text-align: justify;">P:S: Nach meinem Studium war ich einige Monate arbeitslos und trotzdem nicht groß unzufrieden. Ab Mitte April absolviere ich eine sechsmonatige Fundraising-Fortbildung. Nach herrschender Ideologie darf ich dann wieder allen zeigen, dass ich glücklich bin.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hartz4 heißt jetzt&#8230;?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (das war die mit der Internetzensur) sucht einen neuen Namen für &#0187;Hartz IV&#0171;. Als Grund gibt sie ganz offen zu: &#0187;Das Wort Hartz IV ist sehr negativ besetzt&#0171;. Warum und wieso der Begriff so negativ besetzt ist, interessiert Frau von der Leyen nicht. Da man den neuen Begriff natürlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (das war die mit der Internetzensur) sucht einen neuen Namen für &#0187;Hartz IV&#0171;. Als Grund gibt sie ganz <a title="RP-Online" href="http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::561696&amp;hxmain_category=pjsub::opinio::/essen_trinken/ernaehrung/gesund" target="_blank">offen zu:</a> &#0187;<span>Das Wort Hartz IV ist sehr negativ besetzt&#0171;. Warum und wieso der Begriff so negativ besetzt ist, interessiert Frau von der Leyen nicht. Da man den neuen Begriff natürlich nicht &#0187;von oben verordnen könne&#0171;, wie sie betont, sollen neue Vorschläge her.  Mir fallen spontan: &#0187;Staatlich verordnete Armut&#0171; und &#0187;Enteignungsgesetz&#0171; ein. Habt ihr weitere Ideen?<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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