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	<title>ZG Blog &#187; Hartz4</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Die Anspruchslosen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 07:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[ALG2]]></category>
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		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 2,8 Millionen Beschäftigte verloren in den zurückliegenden zwölf Monaten ihren Arbeitsplatz. 737000 davon hatten keinen oder nur geringfügigen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Jeder vierte ist einer Studie der Bundesagentur für Arbeit zufolge unmittelbar auf Leistungen nach Hartz IV angewiesen. - Jörn Boewe, Junge Welt vom 30. Dezember 2011 Anmerkung: Lohndumping, prekäre Lohnarbeit und Leiharbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Rund 2,8 Millionen Beschäftigte verloren in den zurückliegenden zwölf  Monaten ihren Arbeitsplatz. 737000 davon hatten keinen oder nur  geringfügigen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Jeder vierte ist einer  Studie der Bundesagentur für Arbeit zufolge unmittelbar auf Leistungen  nach Hartz IV angewiesen.</p>
<p style="text-align: justify;">- Jörn Boewe, <a href="http://www.jungewelt.de/2011/12-30/050.php">Junge Welt</a> vom 30. Dezember 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Lohndumping, prekäre Lohnarbeit und Leiharbeit in Deutschland nehmen kein Ende. Viele verdienen in ihrer Lohnarbeit so wenig, sodass sie in Erwerbslosenzeiten von ALG 1 alleine nicht leben können und zusätzlich ALG 2 beantragen müssen. Laut dem Junge Welt Artikel ist der Anteil derer in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Ganz offen lassen sich viele Unternehmen einen Teil ihrer Personalkosten vom Amt bezahlen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lohndumping-Förderungsgeld</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 07:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
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		<description><![CDATA[Knapp 1,4 Millionen Menschen in Deutschland beziehen Arbeitslosengeld II, obwohl sie nicht erwerbslos sind. Davon sind knapp 500.000 Vollzeit beschäftigt. Die sog. »Aufstocker« können von ihrem Gehalt nicht leben und sind deshalb auf zusätzliche Leistungen vom Amt angewiesen. Besonders betroffen sind Beschäftigte in der Leiharbeitsbranche, im Gast– und Verkehrsgewerbe sowie bei den Reinigungsdiensten. Seit es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Knapp 1,4 Millionen Menschen in Deutschland beziehen Arbeitslosengeld II, obwohl sie nicht erwerbslos sind. Davon sind knapp 500.000 Vollzeit beschäftigt. Die sog. »Aufstocker« können von ihrem Gehalt nicht leben und sind deshalb auf zusätzliche Leistungen vom Amt angewiesen. Besonders betroffen sind Beschäftigte in der Leiharbeitsbranche, im Gast– und Verkehrsgewerbe sowie bei den Reinigungsdiensten. Seit es Hartz4 als Zuzahlung gibt, haben Lohndumping und der Niedriglohnsektor in Deutschland massiv zugenommen. Arbeitgeber, Firmen und Unternehmen zahlen Niedrigstlöhne in dem Wissen, dass sich der Lohnarbeiter den Rest zum (Über-)Leben beim Amt holt oder »schwarz arbeitet«. Der Begriff Arbeitslosengeld II ist demnach irreführend. Lohndumping-und-Schwarzarbeit-Förderungsgeld müsste es heißen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neusprech-Abteilung der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 04:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[ALG2]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung unterhält seit Mai 2009 einen sog. »Redaktionsstab Rechtssprache«. Das Bundesministerium der Justiz gönnt sich somit eine Sprachberatung der Gesellschaft für deutsche Sprache. Nach eigenen Angaben hilft der Redationsstab bei der sprachlichen Feinarbeit von Gesetzestexten. Er arbeite adressatengerecht, frühzeitig, kontinuierlich, fachübergreifend und unabhängig. Gleichzeitig sind verständliche Gesetze ein wichtiger Beitrag zu Bürgernähe und Bürokratieabbau. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung unterhält seit Mai 2009 einen sog. »Redaktionsstab Rechtssprache«. Das Bundesministerium der Justiz gönnt sich somit eine Sprachberatung der Gesellschaft für deutsche Sprache. Nach eigenen Angaben hilft der Redationsstab bei der sprachlichen Feinarbeit von Gesetzestexten. Er arbeite adressatengerecht, frühzeitig, kontinuierlich, fachübergreifend und unabhängig.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig sind verständliche Gesetze ein wichtiger Beitrag zu Bürgernähe und Bürokratieabbau.</p>
<p style="text-align: justify;">- <a href="http://www.gfds.de/redaktionsstab-rechtssprache/" target="_blank">Redaktionsstab Rechtssprache</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In der Praxis geht es um Verschleierung und die Schaffung von wohlklingenden Euphemismen. Im neuen ALG2-Gesetz fehlt demnach der Begriff »Hartz4« völlig. Stattdessen <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/01MagazinSozialesFamilie/05/s-b-hartz-iv-gibt-es-im-gesetz-nicht-warum-chafoef-besser-gewesen-waere.html" target="_blank">überlege man Begriffe</a> wie »Chancenförderungsgesetz«, »ChaföG« –   in Anlehnung an BAföG – oder »Chancenförderungsgeld« zu verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Niemand soll mehr daran erinnert werden, wie menschenfeindlich das Gesetz ist und dass es nach einem korrupten VW-Mann benannt wurde. Ich werde auch in Zukunft bei »Hartz4« bleiben. Wir machen uns durch Sprachnormierung die Welt so, wie sie uns gefällt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kinder in Deutschland; Teil 11: Das Bildungspaket</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 23:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspaket]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarmut]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales macht derzeit bundesweit Werbung für das sog. Bildungspaket für Kinder. Mit der Hartz4-Novellierung von Ende Februar sollen nun auch bedürftige Kinder zusätzliche Leistungen für Mittagessen, Ausflüge, Sport sowie Lern– und Schulförderung vom Jobcenter erhalten. Nur was genau verbirgt sich hinter dem Bildungspaket? Die Leistungen im Einzelnen sind: Kultur, Sport, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales macht derzeit bundesweit  Werbung für das sog. Bildungspaket für Kinder. Mit der  Hartz4-Novellierung von Ende Februar sollen nun auch bedürftige Kinder  zusätzliche Leistungen für Mittagessen, Ausflüge, Sport sowie Lern– und  Schulförderung vom Jobcenter erhalten. Nur was genau verbirgt sich  hinter dem Bildungspaket?</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Bildungspaket1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9032" title="Bildungspaket" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Bildungspaket1.jpg" alt="" width="588" height="142" /></a></p>
<p><span id="more-9009"></span></p>
<p>Die Leistungen im Einzelnen sind:</p>
<ul>
<li>Kultur, Sport, Vereine: 10 Euro im Monat. Nachzahlung von Januar-März: 30 Euro.</li>
<li>Schulbedarf und Ausflüge: zu Beginn des Schuljahres 70 Euro und im Februar 30 Euro – insgesamt 100 Euro.</li>
<li>Lernförderung (z.B. Nachhilfe) kann beantragt werden, wenn die Versetzung gefährdert ist. Die Schule muss das bestätigen.</li>
<li>Zuschuss für das Mittagessen in Kita, Schule und Hort. Der Eigenanteil der Eltern liegt bei einem Euro pro Tag. Nachzahlung für Januar bis März: pro Kind 78 Euro.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dass Ursula von der Leyen untersteht, schreibt auf seiner Homepage, dass das Bildungspaket beim Jobcenter beantragt werden kann. Leider findet sich auf der Homepage kein Antragsformular (gegen-hartz.de hat ein Antragsformular bereitgestellt. Zu finden ist es <a href="http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/antrag-vordruck-zum-bildungspaket.php" target="_blank">hier</a>). Gleichzeitig wird jedoch betont, dass rückwirkend zum 1. Januar 2011 Leistungen aus dem Bildungspaket nur bis Ende April beantragt werden können. Wer seinen Antrag also später stellt, hat keinen Anspruch auf rückwirkende Leistungen. Damit sollen, laut der Bundes– und Berliner Landesvorsitzende des Arbeitslosenverbandes Deutschland (ALV), Marion Drögsler, in der Jungen Welt vom 31. März, Kosten gespart werden. Das Bundesministerium rechnet damit, dass nicht jeder Bedürftige, seine rückwirkenden Leistungen rechtzeitig beantragen wird. Gleichzeitig weißt Frau Drögsler daraufhin, dass nun kurzfristig nicht mehr die Jobcenter, sondern die Jugendämter zuständig seien. Diese seien aber restlos überfordert:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie ich von meiner Fachanwältin für Sozialrecht erfahren habe, wurde die Zuständigkeit kurzfristig den Jugendämtern übertragen. Die können aber erst jetzt damit anfangen, sich auf diese Aufgabe einzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;">- Marion Drögsler (ALV), Junge Welt vom 31. März 2011, Seite 8</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Stimmen aus der Presse zum Bildungspaket:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Arme Berliner müssen sich weiter gedulden. Die Leistungen in Höhe von  160 Millionen Euro für 170.000 Kinder von Hartz-IV-Beziehern können noch  nicht bereitgestellt werden, da Berlins Behörden es noch nicht  geschafft haben, die nötigen Strukturen aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">- <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1594765/Berliner-Behoerden-mit-Bildungspaket-ueberfordert.html" target="_blank">Berliner Morgenpost</a> vom 31. März 2011</p>
<p style="text-align: justify;">Bürokratische Hürden tun sich auf weiteren Feldern auf, etwa bei der  Abrechnung von Tagesausflügen. Für Kinder, deren Eltern nicht  Hartz-IV-Leistungen, sondern Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, muss  die Kommune zudem eine eigene Anlaufstelle außerhalb des Jobcenters  einrichten. Mehr Personal steht im Frankfurter Jobcenter für die neuen  Aufgaben noch nicht zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: justify;">- <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~ECD32E93B0F18480C91139612088EB329~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ.net</a> vom 1. April 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Verwaltungsaufwand wird indessen riesig sein. Die Politik misstraut den Eltern bedürftiger Kinder, deswegen wird der Regelsatz für Eltern nicht einfach erhöht, sondern es wird ein weiteres bürokratisches Monster, mit Nachweisen, Anträgen, Formularen usw. geschaffen. Das offenbart, wieder einmal, das Menschenbild des Bundesministeriums und der Hartz4-Architekten. Die Millionen, die nun in den bürokratischen Aufwand gesteckt werden, hätten an anderer Stelle mehr Sinn gemacht. Eltern hätten einfach einen höheren Regelsatz erhalten können, damit wäre der Aufwand minimal gewesen. Wegen der Hartz4-Medienhetze und dem neoliberalen Menschenbild glauben wohl Frau von der Leyen und co., dass die Eltern das zusätzliche Geld einfach versoffen und verhurt hätten, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine Zusammenfassung der ersten zehn Teile der Kinderserie ist bei <a href="http://www.zeitgeistlos.de/kinder/kinder_in_deutschland.html" target="_blank">www.zeitgeistlos.de</a> zu finden.</p>
<p>Die einzelnen Teile bisher:</p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil1-kinderfeindlichkeit/" target="_blank">-&gt; Teil1: Kinderfeindlichkeit</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil2-sachzwang-kind/" target="_blank">-&gt; Teil2: Sachzwang Kind?</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil3-erziehung/" target="_blank">-&gt; Teil3: Erziehung</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil4-pragung/" target="_blank">-&gt; Teil4: Prägung</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil5-das-verschwinden-der-kindheit/" target="_blank">-&gt; Teil5: Das Verschwinden der Kindheit</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil6-interview/" target="_blank">-&gt; Teil6: Interview</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil7-kinderfreundlichkeit/" target="_blank">-&gt; Teil7: Kinderfreundlichkeit</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil8-weihnachtsmaterialismus/" target="_blank">-&gt; Teil8: Weihnachtsmaterialismus</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/kinder-in-deutschland-teil-9-bedurfnisse/" target="_blank">-&gt; Teil9: Bedürfnisse</a></p>
<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/kinder-in-deutschland-teil-10-montessori-padagogik/" target="_blank">-&gt; Teil10: Montessori-Pädagogik</a></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ab jetzt wird durchsanktioniert!</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/ab-jetzt-wird-durchsanktioniert/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 04:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[ALG2]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin ist Spitzenreiter, wenn es darum geht, seine ALG2-Empfänger zu sanktionieren. Woran das wohl liegen mag? Quelle: Boeckler-Impuls 03/2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Berlin ist Spitzenreiter, wenn es darum geht, seine ALG2-Empfänger zu sanktionieren. Woran das wohl liegen mag?</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Sanktionen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8565" title="Hartz-IV-Sanktionen" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Sanktionen.jpg" alt="" width="490" height="514" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a href="http://www.boeckler.de/32015_113237.html" target="_blank">Boeckler-Impuls 03/2011</a></p>
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		<item>
		<title>Gierige Hartz4 Empfänger!</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/5-euro-gut-anlegen/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 22:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Fakir]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Hartz4 Empfänger, getarnt als Fakir, legt seine 5 Euro gewinnbringend an. Thilo Sarrazin hat ihm diesen Tip gegeben. (Zum vergrößern draufklicken)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Hartz4 Empfänger, getarnt als Fakir, legt seine 5 Euro gewinnbringend an. Thilo Sarrazin hat ihm diesen Tip gegeben. (Zum vergrößern draufklicken)</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/fakir1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6662" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/fakir1.jpg" alt="" width="275" height="390" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen ohne Antworten</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/fragen-ohne-antworten/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 22:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht eigentlich Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.? Sich bei der Nord Stream AG, einer Tochterfirma des russischen Energieriesen Gazprom, eine goldene Nase verdienen? Seit dem Jahre 2005 haben wir die Hartz-Gesetze, insbesondere das unsägliche Hartz4. Das ist jetzt fünf Jahre her. Zu diesem unrühmlichen Jubiläum würde ich Gerhard Schröder, als Architekt der staatlich verordneten Armut, gerne interviewen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/SPD-Plakat.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6586" title="Bildquelle: nlnnet von flickr" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/SPD-Plakat.jpg" alt="" width="384" height="288" /></a>Was macht eigentlich Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.? Sich bei der Nord Stream AG, einer Tochterfirma des russischen Energieriesen Gazprom, eine goldene Nase verdienen? Seit dem Jahre 2005 haben wir die Hartz-Gesetze, insbesondere das unsägliche Hartz4. Das ist jetzt fünf Jahre her. Zu diesem unrühmlichen <em>Jubiläum</em> würde ich Gerhard Schröder, als Architekt der staatlich verordneten Armut, gerne interviewen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-6574"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Fragen würde ich ihm gerne stellen:</p>
<p style="text-align: justify;">1.) Herr Schröder, vor fünf Jahren wurde Hartz4 eingeführt. Seitdem hat sich das Leben von millionen Menschen in Deutschland verschlechtert. Wie fühlen Sie sich damit?</p>
<p style="text-align: justify;">2.) Ist es mit Ihrem Gewissen als SPD-Mitglied vereinbar, dass Sie eine systematische Politik gegen einen Großteil der Bevölkerung und für eine Minderheit von Großverdienern gemacht haben?</p>
<p style="text-align: justify;">3.) Erläutern Sie uns bitte den Unterschied zwischen »Chancengerechtigkeit« und »sozialer Gerechtigkeit«!</p>
<p style="text-align: justify;">4.) Wie schafft man es als Politiker, sich nicht von Lobbyisten kaufen zu lassen? Geht das überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify;">5.) Wie hoch ist Ihre Vergütung bei der Nord Stream AG?</p>
<p style="text-align: justify;">6.) Wie hoch sollte Ihrer Meinung nach der Hartz4 Regelsatz sein? Nennen Sie uns bitte eine konkrete Zahl!</p>
<p style="text-align: justify;">7.) Erläutern Sie uns bitte Ihr Menschenbild!</p>
<p style="text-align: justify;">8.) Arbeitslosen– und Migrantenbashing sind in der SPD schwer in Mode (Schröder, Clement, Müntefering, Buschkowsky und Sarrazin). Was erhoffen Sie sich von der Zukunft des Arbeitslosen– und Migrantenbashings?</p>
<p style="text-align: justify;">9.) Die Hartz-Gesetze und insbesondere Hartz4 werden von vielen  Menschen als <em>modernen Faschismus</em> angesehen: Stigmatisierung, Ausgrenzung, Ein-Euro Jobs als Zwangsarbeit sowie Diskriminierung von Erwerbslosen als »Parasiten« (Wolfgang Clement). Was sagen Sie dazu?</p>
<p style="text-align: justify;">10.) Herr Schröder, wir wünschen Ihnen einen üppigen Lebensabend und vielen Dank für das aufschlußreiche Gespräch! Grüßen Sie Herrn Putin von uns!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die gebratenen Tauben</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/die-gebratenen-tauben/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 03:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[ALG2]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bloch]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Leib, der satt ist, hätte über nichts zu klagen. Falls es ihm nicht an Kleidung und Obdach fehlte, also fast an allem. Falls es nicht an Freunden fehlte und falls das Leben leicht und friedlich liefe statt des Unwetters, als das es den meisten geworden ist. Aber nur das Märchen, das immer lehrreiche, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Leib, der satt ist, hätte über nichts zu klagen. Falls es ihm nicht an Kleidung und Obdach fehlte, also fast an allem. Falls es nicht an Freunden fehlte und falls das Leben leicht und friedlich liefe statt des Unwetters, als das es den meisten geworden ist. Aber nur das Märchen, das immer lehrreiche, und das Staatsmärchen wissen vom Tischleindeckdich, vom Schlaraffenland zu erzählen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">- Ernst Bloch, Freiheit und Unordnung, Suhrkamp 1969, Seite 7</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Wann fliegen uns endlich –die so oft versprochenen– gebratenen Tauben in den Mund?</p>
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		<title>Arbeitslose dürfen nicht glücklich sein!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 07:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitslosigkeit und Glück dürfen nicht zusammengehören. Wer arbeitslos ist, hat sich zu schämen, zu ducken, muss unglücklich und unzufrieden mit sich und seinem Leben sein. Da sich jedes Individuum in Deutschland über Lohnarbeit zu definieren hat, müssen folglich alle Erwerbslosen unglücklich und unzufrieden sein. Freunde, Liebesbeziehung, Familie,  ehrenamtliche Arbeit, Sport, Reisen, Bücher, Musik sowie sonstige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Arbeitslosigkeit und Glück dürfen nicht zusammengehören. Wer arbeitslos ist, hat sich zu schämen, zu ducken, muss unglücklich und unzufrieden mit sich und seinem Leben sein. Da sich jedes Individuum in Deutschland über Lohnarbeit zu definieren hat, müssen folglich alle Erwerbslosen unglücklich und unzufrieden sein. Freunde, Liebesbeziehung, Familie,  ehrenamtliche Arbeit, Sport, Reisen, Bücher, Musik sowie sonstige Hobbys und Leidenschaften dürfen nicht zufrieden und glücklich machen. Das darf nur die Lohnarbeit. Schließlich stellt sie einen Wert an sich dar, völlig unabhängig von Art und Inhalt der Tätigkeit.<span id="more-4608"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Folglich sind arbeitslose Menschen, die für sich reklamieren zufrieden und glücklich zu sein, Schmarotzer und Parasiten. Ballastexistenzen, die allen Menschen die Lohnarbeit haben, metaphorisch ins Gesicht spucken. Schließlich zeigen <a href="http://www.diegluecklichenarbeitslosen.de/dieseite/seite/rahmen.htm" target="_blank">Erwerbslose, die für sich reklamieren glücklich zu sein</a>, den Lohnarbeitern in aller Dreistigkeit auf, dass sie sich nicht der Sklavenmoral unterwerfen. Und genau das muss doch jeder aufrechte Deutsche tun: sich dem Zwang der Lohnarbeit unterwerfen, Mobbing und Ausbeutung ertragen sowie sich eine Sklavenmoral des »Hauptsache Arbeit — welche ist egal!« zu eigen machen, oder nicht?</p>
<p style="text-align: justify;">P:S: Nach meinem Studium war ich einige Monate arbeitslos und trotzdem nicht groß unzufrieden. Ab Mitte April absolviere ich eine sechsmonatige Fundraising-Fortbildung. Nach herrschender Ideologie darf ich dann wieder allen zeigen, dass ich glücklich bin.</p>
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		<title>Hartz4 heißt jetzt...?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (das war die mit der Internetzensur) sucht einen neuen Namen für »Hartz IV«. Als Grund gibt sie ganz offen zu: »Das Wort Hartz IV ist sehr negativ besetzt«. Warum und wieso der Begriff so negativ besetzt ist, interessiert Frau von der Leyen nicht. Da man den neuen Begriff natürlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (das war die mit der Internetzensur) sucht einen neuen Namen für »Hartz IV«. Als Grund gibt sie ganz <a title="RP-Online" href="http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::561696&amp;hxmain_category=pjsub::opinio::/essen_trinken/ernaehrung/gesund" target="_blank">offen zu:</a> »<span>Das Wort Hartz IV ist sehr negativ besetzt«. Warum und wieso der Begriff so negativ besetzt ist, interessiert Frau von der Leyen nicht. Da man den neuen Begriff natürlich nicht »von oben verordnen könne«, wie sie betont, sollen neue Vorschläge her.  Mir fallen spontan: »Staatlich verordnete Armut« und »Enteignungsgesetz« ein. Habt ihr weitere Ideen?<br />
</span></p>
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