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	<title>ZG Blog &#187; Geld</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Bezahlsystem flattr – eine Kritik</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 03:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Bezahlsystem flattr, das sich aus den Begriffen Flatrate (Dauerleitung) und dem englischen Verb to flatter (jemandem schmeicheln) zusammensetzt, ist mittlerweile in aller Munde. Immer mehr Blogger benutzen es, wie z.B. auch unsere Nachbarn der Öffinger Freidenker oder der Spiegelfechter. Bei diesem Bezahlsystem meldet man sich bei flattr an und zahlt monatlich einen beliebigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das neue Bezahlsystem <em>flattr</em>, das sich aus den Begriffen<em> Flatrate</em> (Dauerleitung) und dem englischen Verb <em>to flatter</em> (jemandem schmeicheln) zusammensetzt, ist mittlerweile in aller Munde. Immer mehr Blogger benutzen es, wie z.B. auch unsere Nachbarn der <a href="http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/" target="_blank">Öffinger Freidenker</a> oder der <a href="http://www.spiegelfechter.com/" target="_blank">Spiegelfechter</a>. Bei diesem Bezahlsystem meldet man sich bei <em><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/flattr-Button.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5286" title="flattr-Button" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/flattr-Button.jpg" alt="" width="120" height="38" /></a>flattr</em> an und zahlt monatlich einen beliebigen Betrag (z.B. 20 Euro). Dann kann man auf Blogs, die das Flatter-Symbol haben, Artikel <em>flattern</em>, d.h. sie positiv bewerten. Am Ende des Monats wird dann die Anzahl der Klicks addiert und die monatliche Summe des Nutzers gleichmäßig auf alle angeklickten Anbieter verteilt. Überall wird dieses Bezahlsystem in höchsten Tönen gelobt. Ich werde im folgenden meine Skepsis darlegen und begründen, warum wir von ZG das Bezahlsystem <em>flattr</em> nicht verwenden werden.<span id="more-5256"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal kann man es schönreden oder verkaufen wie man will: bei <em>flattr</em> geht es ums Geld. Sobald Inhalte, Tätigkeiten oder Handlungen mit Geld vergütet werden -mit welchem ach so innovativem System auch immer- hat dies grundsätzliche Folgen. Sicher, wir alle müssen von irgendetwas leben. Wer aber anfängt, vormals vermeintlich idealistische Tätigkeiten, die mit gewissen Prinzipien und Denkweisen verbunden waren, sich nun mit Geld vergüten zu lassen, gerät unaufhaltsam in einen ökonomischen Verwurstungsstrudel, aus dem es kein Entkommen gibt.Wirklich profitieren bzw. etwas an <em>flattr</em> verdienen, werden am Ende eh nur die großen Blogs. Die Kleineren werden außen vor bleiben. Ein verschärftes Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken wird aber daraus resultieren, indem Inhalte einer finanziellen Wertigkeit unterworfen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird damit anfangen, dass viele <em>flattr</em>-Blogger auf Dauer merken werden, welche Art von Artikeln von ihnen viel <em>geflattert</em> werden und welche eher wenig. Wer nun einmal mit <em>flattr </em>angefangen hat, wird schnell in eine Art Rausch verfallen, oft und viel <em>geflattert</em> zu werden. Alsbald wird die Schere im Kopf kreisen und man schreibt nur noch Artikel, von denen man, anhand seiner eigenen Bebachtungen und Erfahrungen, glaubt, dass sie besonders viel <em>geflattert</em> werden. Man beschränkt sich, passt sich an und zensiert sich letztlich selbst. Auf lange Sicht wird genau das passieren, was viele von uns linkspolitische Blogger bei den etablierten Medien so kritisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer, rein sachlicher Kritikpunkt, ist die rechtliche Komponente von <em>flattr</em>. Der Blog <a href="http://www.retosphere.de/offenenetze/2010/06/16/flattr-und-andere-zahlungsdienste-in-blogs-rechtliche-implikationen/" target="_blank">Retosphere</a> hat das auf den Punkt gebracht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ohne hier weiter auf Steuerrecht einzugehen, dürften Einnahmen über Flattr steuerpflichtig sein. Die Praxis mancher Blogger, das per Flattr eingenommene Geld direkt wieder weiterzuverteilen, indem man es auf den eigenen Flattr-Account aufbucht, ändert hieran nichts.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wenn ich Menschen zum Nachdenken anrege, ihren Horizont erweitere oder ihnen neue Perspektiven eröffne, dann ist mir das Lohn genug. Oder anders: wer es zulässt, sich seine von idealen geleitete Arbeit, finanziell bezahlen zu lassen, entwertet sie, indem er sie dem ökonomischen Verwurstungssystem unterwirft.  Je weniger Geld beim bloggen eine Rolle spielt, desto freier kann ich meine Gedanken  zu Papier bringen. Es sollte genügen, wenn wir in der Lohnarbeitswelt schon dazu gezwungen werden, ständig ans Geld zu denken. Abgesehen davon wird von <em>flattr</em> eh niemand seine Miete bezahlen, geschweige denn reich werden können. Also kann man es auch gleich sein lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich will mit dem Bezahlsystem <em>flattr</em> nicht den Untergang der Blogger-Landschaft vorhersagen. Ich plädiere aber dennoch dafür, mal darüber nachzudenken, was passiert wenn Idealismus sich schleichend zum Pragmatismus entwickelt? Und ob <a title="Gedicht" href="http://www.zeitgeistlos.de/gedichte/ohnmacht/gedichtezg5.html" target="_blank">Geld wirklich adelt</a>?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geld abschaffen!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 04:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Papalagi]]></category>

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		<description><![CDATA[Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Geld. Das runde Metall und schwere Papier verdirbt den Charakter, macht abhängig, gierig, egoistisch. Solange man Kind ist, gibt es eine zeitlang eine geldlose Welt. Eine Welt voller Liebe, Zuneigung und spielerischer Erfahrungen. Sobald man jedoch in die Schule kommt, wird jeder auf die kapitalistische Verwertungsmühle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Geld. Das runde Metall und schwere Papier verdirbt den Charakter, macht abhängig, gierig, egoistisch. Solange man Kind ist, gibt es eine zeitlang eine geldlose Welt. Eine Welt voller Liebe, Zuneigung und spielerischer Erfahrungen. Sobald man jedoch in die Schule kommt, wird jeder auf die kapitalistische Verwertungsmühle vorbereitet: sich verkaufen lernen und irgendwie zu Geld kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <a href="http://papalagi.de.vu/" target="_blank">Papalagi</a> spricht folgendermaßen über das Geld der westlichen Zivilisationen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Geld ist seine Liebe, Geld ist seine Gottheit. [&#8230;] Es gibt viele, deren Augen sind blind geworden vom Zählen ihres Geldes. Es gibt viele, die haben ihre Freude hingegeben um Geld, ihr Lachen, ihre Ehre, ihr Gewissen, ihr Glück, ja Weib und Kind. Fast alle geben ihre Gesundheit dafür hin. [&#8230;] Darum will auch jeder viel Geld haben. Und jeder mehr als der andere. Darum die Gier danach und das Wachsein der Augen auf Geld zu jeder Stunde. [&#8230;] Wenn nun einer viel Geld hat, viel mehr als die meisten Menschen, so viel, daß hundert, ja tausend Menschen sich ihre Arbeit damit leicht machen könnten, er gibt ihnen nichts. [&#8230;] Und du erkennst bald, daß das Geld ihn krank gemacht hat, daß alle seine Sinne vom Geld besessen sind.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Warum schaffen wir das Geld nicht einfach ab und erarbeiten ein Konzept einer geldlosen Gesellschaft?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geld adelt</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/geld-adelt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 23:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsfetischismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Geld adelt Konformität, Anpassung und Unterwerfung. Geld adelt den Zwang zur Lohnarbeit. Geld adelt den Verlust von Träumen. Geld adelt die Schere im Kopf. Geld adelt Unglücklichsein. Geld adelt den Konsum. Geld adelt sich selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Geld adelt Konformität, Anpassung und Unterwerfung.<br />
Geld adelt den Zwang zur Lohnarbeit.<br />
Geld adelt den Verlust von Träumen.<br />
Geld adelt die Schere im Kopf.<br />
Geld adelt Unglücklichsein.<br />
Geld adelt den Konsum.<br />
Geld adelt sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Untotes Humankapital</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/untotes-humankapital/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 23:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Humankapital]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Zwar ist die Sterberate dank längerer Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gesunken, doch die Demografie wird diesen Trend ab 2020 umkehren. Ökonomisch betrachtet ein Wachstumsmarkt&#0171;. - Artikel aus dem Stern vom 13. Juni 2009 Auch mit dem Tod von Menschen lässt sich in unserer kapitalistischen Gesellschaftsordnung glänzend was verdienen.  Beispiel eines Friedhoftarifes in Berlin-Pankow: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><em>&#0187;Zwar ist die Sterberate dank längerer Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gesunken, doch die Demografie wird diesen Trend ab 2020 umkehren. Ökonomisch betrachtet ein Wachstumsmarkt&#0171;.<br />
</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">- Artikel aus dem <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/bestatterbranche-sogar-beim-tod-wird-gespart-703505.html" target="_blank">Stern</a> vom 13. Juni 2009</p>
<p style="text-align: justify;">Auch mit dem Tod von Menschen lässt sich in unserer kapitalistischen Gesellschaftsordnung glänzend was verdienen.  Beispiel eines Friedhoftarifes in <a href="http://www.friedhoefe-berlin.de/289--NoName.html" target="_blank">Berlin-Pankow:</a></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">- Erdwahlstelle (je nach Lage) ab 1633 Euro</p>
<p style="text-align: justify;">- Erdrasenstelle (inkl. Liegeplatte mit Name und Lebensdaten, 20 Jahre Pflege): 1447 Euro</p>
<p style="text-align: justify;">- Urnenstelle (für 4 Urnen): 650 Euro</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Versicherungen für Bestattungen und Beerdigungen, Bestattungsunternehmen und viele andere tummeln sich im Geschäft mit dem Tod. Selbst vor <a title="SpiegelOnline" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,648511,00.html" target="_blank">Abzock-Tricks</a> mit den Hinterbliebenen schrecken Bestattungsunternehmen nicht zurück. Nicht selten werden ganze Familien in den finanziellen Ruin getrieben, weil sie sich den Tod eines geliebten Verwandten schlichtweg nicht &#0187;leisten&#0171; können. Die kapitalistische Heilslehre &#0187;Profite vor Menschen&#0171; macht auch vor dem Tod nicht halt. Brauchen wir eine neue Sterbekultur?</p>
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		<title>Bezahlte Blogger?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 15:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenöffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich las ich auf dem Spiegelfechter-Blog einen Beitrag bzw. eine Diskussion darüber, ob man sich fürs bloggen bezahlen lassen sollte. Der Spiegelfechter argumentierte mit einem vermeintlich innovativem Bezahlsystem &#0187;Kachingle&#0171;, welches er befürwortete und wonach man nur für gute Artikel bezahlen müsse. Meiner Meinung nach kann eine Unabhängigkeit der Blogger-Community nur dann gewährleistet sein, wenn nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kürzlich las ich auf dem Spiegelfechter-Blog einen <a title="Spiegelfechter-Beitrag" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/488/kachingle-eine-chance-fur-den-online-journalismus" target="_blank">Beitrag</a> bzw. eine Diskussion darüber, ob man sich fürs bloggen bezahlen lassen sollte. Der Spiegelfechter argumentierte mit einem vermeintlich innovativem Bezahlsystem &#0187;Kachingle&#0171;, welches er befürwortete und wonach man nur für gute Artikel bezahlen müsse. Meiner Meinung nach kann eine Unabhängigkeit der Blogger-Community nur dann gewährleistet sein, wenn nicht ein Cent fließt.<span id="more-1439"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt der Blogger-Gegenöffentlichkeit ist meines Erachtens im Untergang begriffen, wenn einzelne anfangen sich mit Geld ködern zu lassen. Der Spiegelfechter argumentiert in seinem Beitrag damit, dass  auch <em>&#0187;Blogs ihre Relevanz im Medienspektrum nur dann gegen die professionelle Konkurrenz aus dem Print-Bereich verbessern können, wenn sie zumindest teilweise professionell arbeiten können&#0171; </em>und dies  erfordere eben Kohle. Außerdem lebe ja auch der Blogger nicht von Luft und Liebe allein. Das Ehrenamt sei eine schöne Sache, aber eben auch <em>&#0187;elitär</em>&#0171;, so Jens Berger vom Spiegelfechter weiter. Das Ganze liest sich wie eine Rechtfertigungsformel, um Geld mit dem Bloggen verdienen zu dürfen, ohne am Ende als Verräter an der Gegenöffentlichkeit dazustehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht von ungefähr produzieren die bürgerlichen Medien nur noch einen <a title="Beispiel: Obama" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/und-wieder-gleichschaltung/" target="_blank">Einheitsbrei</a>. Sie sind ökonomisch und ideologisch abhängig von ihren Eigentümern sowie von ihren Anzeigenkunden (Werbung!). Die sog. &#0187;Schere im Kopf&#0171;, d.h. die Selbstzensur der Journalisten ist ein alltägliches, aber stillschweigendes Phänomen. Wer gegen die Interessen des Anzeigenkunden bzw. gegen die vorgegebene ideologische Richtung anschreibt, wird gefeuert, ruhig gestellt oder verunglimpft. Ein Journalist, der an Rufschädigung innerhalb der Journaile leidet, wird es schwer haben wieder einen Job zu finden. Die Folge: Konformität, Anpassung und unkritisches Denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Freilich wird es einen Blogger nicht gleich so ergehen, bloß weil er mit Werbung auf seiner Seite Geld kassiert oder sich anderweitig bezahlen lässt. Dennoch: der erste Schritt in Richtung Abhängigkeit ist damit getan. Denn der bezahlte Blogger wird in Zukunft vermehrt aufs Geld schielen, anstatt seine ganze Energie fürs kreative Schreiben zu verwenden. Deshalb sollte sich meines Erachtens kein Blogger für seine schöpferische Arbeit bezahlen lassen. Wie seht ihr das?</p>
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		<title>Geld macht unglücklich</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2008/geld-macht-unglucklich/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 23:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon erstaunlich wie die Finanzkrise auf einmal Menschen zu Wort kommen lässt, welche man vor der Krise einen Maulkorb gegeben oder einfach ausgelacht hätte. Auch bei so einem engagierten Polit-Magazin wie Polylux, wäre es schwer vorstellbar gewesen, dass über eine Person berichtet worden wäre, welche mit einer alternativen Lebenseinstellung dem kapitalistischen System den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist schon erstaunlich wie die Finanzkrise auf einmal Menschen zu Wort kommen lässt, welche man vor der Krise einen Maulkorb gegeben oder einfach ausgelacht hätte. Auch bei so einem engagierten Polit-Magazin wie <a href="http://www.rbb-online.de/polylux/" target="_blank">Polylux</a>, wäre es schwer vorstellbar gewesen, dass über eine Person berichtet worden wäre, welche mit einer alternativen Lebenseinstellung dem kapitalistischen System den Mittelfinger zeigt. In einem knapp <a href="http://www.rbb-online.de/_/includes/multimediakonsole/mmkonsole_jsp/key=multimedia__8136046.html" target="_blank">sechs minütigen Video</a> werden zwei Menschen vorgestellt, die ganz offen sagen: Geld und Gier machen den Menschen krank! Und glücklich schon mal gar nicht. Interessant ist vor allem das Geständnis eines Ex-Bankers, der offen sagt, dass es bei dem weltweiten Spielcasino nicht den Hauch einer Ethik gibt, dafür aber viel Gier und Geldgeilheit. Auch wenn diese Erkenntnis niemandem vom Hocker reißen wird, so thematisiert der Polylux-Beitrag vor allem einen Aspekt, welcher bei der ganzen öffentlichen Debatte über die Finanzkrise völlig untergegangen ist: die Ideologie des Geldes.</p>
]]></content:encoded>
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