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	<title>ZG Blog &#187; Fernsehen</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Das RTL-Phänomen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Privatsender RTL schafft es, seine Zuschauer an sich zu binden. Wer mehr als drei RTL-Sendungen pro Tag schaut, guckt meist keinen anderen Kanal mehr. Zugegeben, meine Einschätzung ist eine sehr subjektive Betrachtung. Wenn ich jedoch mein privates Umfeld betrachte, dann gibt es für so einige keinen anderen TV-Sender mehr als RTL. Dabei bringt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11219" title="Drecks_TV" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Drecks_TV-450x100.jpg" alt="" width="450" height="100" />Der Privatsender RTL schafft es, seine Zuschauer an sich zu binden. Wer mehr als drei RTL-Sendungen pro Tag schaut, guckt meist keinen anderen Kanal mehr. Zugegeben, meine Einschätzung ist eine sehr subjektive Betrachtung. Wenn ich jedoch mein privates Umfeld betrachte, dann gibt es für so einige keinen anderen TV-Sender mehr als RTL. Dabei bringt der Privatsender Formate, die jedem halbwegs gebildeten Menschen die Achselhaare zu Berge stehen lassen.<span id="more-11209"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Manche glauben immer noch die <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/tvabschalten/sps_tv.html">Casting-Shows</a> »das Supertalent« und »Deutschland sucht den Superstar« seien authentisch und bilden die Realität ab. Sicher, Idioten gab es immer und wird es immer geben, aber diese Formate sind bis ins letzte hinein inszeniert. Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure überlassen hier nichts dem Zufall. Schließlich geht es hier um Millionen Euro durch Werbeeinnahmen. Trotzdem wollen es viele einfach nicht glauben, dass alles abgesprochen ist. Frei nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Sendungen wie »GZSZ«, »Alles was zählt« oder »Unter uns« emotionalisieren und schalten den kritischen Verstand des Zuschauers, sofern überhaupt vorhanden, aus. Billige Klischees, Vorurteile und standardisierte Gefühlsregungen beherrschen die Formate. Bei den SOAPS dreht sich alles um das vermeintlich »echte« Leben: Herz-Schmerz, Küsse, Sex, Trennungen, Seitensprünge, Schicksalsschläge usw. Auch hier folgt alles einem strengen Drehbuch und die Schauspieler sind häufig Laien– oder Amateurdarsteller. Für männliche Zuschauer, Jungs und alle, die nicht erwachsen werden  wollen, gibt es dann noch Action und Sport: Boxen, Formel 1, Alarm für  Cobra 11 usw.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-11308" title="Bildungsfernsehen" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/exclusiv-450x214.jpg" alt="" width="270" height="128" />Die Billigramschformate oder auch <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/nicht-vergessen-abschalten-dokusozialsoaps-oder-so-ahnlich/">Pseudo-Dokusozialsoaps</a> setzen dem ganzen dann die Krone auf: bei »Bauer sucht Frau« darf man sich daheim über vermeintlich unattraktive und einfältige Bauern lustig machen, bei »die Schulermittler« darf man sich über die Respektlosigkeit der Jugend empören, bei der »Supernanny« werden vernachlässigte Kinder und ihre bösen, bösen Eltern vorgeführt und bei »Helfer in Not« sowie der »Anwältin der Armen« zeigt RTL sein soziales Gewissen, jedoch ohne den staatlichen Sozialabbau kritisch zu hinterfragen. Bei allen Sendungen versteht es sich von selbst, dass sie authentisch, live und reality sind. Hier ist nichts gestellt, abgesprochen oder inszeniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei RTL glaubt der Zuschauer, er sei »zuhause«, es ist schließlich »sein RTL«, wie die Werbung suggeriert. Sicher, wer ausgiebig RTL schaut, will sowieso nicht gebildet, er will bedudelt werden. Unterhaltung findet hier statt, indem auf andere Menschen geschimpft und herab geschaut wird. Das Aufregungs-TV soll durch Zuschauer-Fragen nach Schuld, Betrug, Lügen, Verantwortung, Moral, Hass, Liebe, Herzschmerz usw. in erster Linie emotionalisieren. Empörungsfernsehen für den unkritischen Pöbel.</p>
<p style="text-align: justify;">RTL bedient zudem die niederen Instinke und die Minderwertigkeitskomplexe der  Zuschauer. Jeder findet in irgendeiner Sendung einen »inszeniert  authentischen« Menschen, über den er/sie sich daheim gemütlich auf der  Couch dann lustig machen kann, um sich dadurch besser zu fühlen. Der  Sender bedient das psychologische Bedürfnis vieler Menschen, über andere  zu lästern und zu tratschen. Wie am Stammtisch oder auf der Lohnarbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer von Demokratiedefiziten der Deutschen, von Politikverdrossenheit und zunehmender Ellenbogengesellschaft spricht, der sollte RTL und seine Zuschauer nicht vergessen. Denn die ganz persönliche Diskriminierung, Ausgrenzung und Menschenverachtung findet hier in gemütlicher Heimatmossphäre statt. Dort, wo es nur wenige mitbekommen.</p>
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		<title>Kinder in Deutschland; Teil 13: Kinderfernsehen</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/kinder-in-deutschland-teil-13-kinderfernsehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 04:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmännchen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Fernsehen bietet den Kindern Unterhaltung, Abwechslung, Spannung und Abenteuer. Kinder können sich mit einem Tastendruck die Welt, ob Wirklichkeit oder Phantasie, in ihr Zimmer holen und von einem Ereignis zum nächsten springen. Außerdem suchen Kinder häufig Vorbilder, wollen informiert werden oder schauen fern, wenn sie nichts Besseres zu tun wissen.« - kika.de »Kinder sollten nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-8791" title="Sandmännchen" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Sandmännchen1.jpg" alt="" width="190" height="270" /><span style="color: #993300;"><em>»Fernsehen bietet den Kindern Unterhaltung, Abwechslung, Spannung und  Abenteuer. Kinder können sich mit einem Tastendruck die Welt, ob  Wirklichkeit oder Phantasie, in ihr Zimmer holen und von einem Ereignis  zum nächsten springen. Außerdem suchen Kinder häufig Vorbilder, wollen  informiert werden oder schauen fern, wenn sie nichts Besseres zu tun  wissen.«</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">- <a href="http://www.kika.de/kika/eltern/medienkompetenz/kinderundfernsehen/index.shtml" target="_blank">kika.de</a></p>
<p style="text-align: justify;">»Kinder sollten nicht fernsehen«, sagen so manche Pädagogen, Wissenschaftler und Eltern. Dinge, die verboten sind, entwickeln aber ihren ganz besonderen Reiz. Und spätestens wenn Kinder zu ihren Freunden gehen, werden sie TV schauen oder mit der Konsole spielen. Damit Kinder später nicht regelrecht fernsehgeil werden, ist ein gezielter und geregelter Umgang mit dem Medium Fernsehen, angebracht. <span id="more-8773"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Je nach Alter und Entwicklung des Kindes sollte sich der Fernsehkonsum in Grenzen halten. Nach einer Auswertung der Quoten 2010 durch media control, schauen  Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren durchschnittlich 91 Minuten täglich  fernsehen. Laut einer <a href="http://www.bzga.de/botpresse_436.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sollten Kinder unter drei Jahren weder Fernsehen, noch Computer schauen. Vorschulkinder zwischen drei und fünf Jahren sollten nicht länger als eine halbe Stunde täglich in die Röhre gucken. Außerdem wird empfohlen, vor der Schule bzw. vor dem Kindergarten und während der Mahlzeiten, die Glotze aus zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Indessen belegen viele Studien und Untersuchungen, dass übermäßiger TV-Konsum Kinder verdummen lässt, sie aggressiver und hyperaktiver werden sowie vermehrt Konzentrationsstörungen aufweisen. Eltern sollten mit ihren Kindern zusammen die Sendung schauen, den  Fernseher nicht als Ersatz-Babysitter verwenden und sich über das  Gesehene mit ihren Kindern austauschen. Im folgenden eine subjektive Einschätzung zu ausgewählten Kindersendungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nils Holgersson</strong> ist eine japanische Anime-Serie (basierend auf  der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf) aus dem Jahre 1980,  die ich nicht nur für pädagogisch wertvoll halte, sondern auch als sehr  unterhaltsam empfinde.  Der kleine Nils ist ein frecher Junge und hatte  keine Achtung vor Tieren. Daraufhin hat ihn ein Wichtelmännchen zur  Strafe in ein ca. 10 cm großen Zwerg verwandelt. Gemeinsam mit seinen  neuen Freunden, der Hausgans Martin und dem Hamster Krümel, reist Nils  nun durch Skandinavien, erlebt Abenteuer und bekommt eine neue  Perspektive auf Tiere und Menschen. Denn wie Menschen mit Tieren  umgehen, sie jagen, ärgern und töten, ist in fast jeder Folge ein Thema.  2012 soll es einen Kinofilm von Nils Holgersson geben. Hier ein sehr  schön gemachter Cover-Song zur Titelmelodie der Serie:</p>
<p><iframe width="450" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/57eciDJtlMM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Yakari </strong>und <strong>Pippi Langstrumpf</strong> sind zwei Zeichentricksendungen, die mir eher weniger gefallen. Beide Helden haben und zeigen keine Schwächen. Sie weinen nicht, machen keine Fehler und haben für alle Probleme immer eine Lösung parat. Ich kann ja verstehen, dass solche Figuren sich gut als Identifikation und Vorbild für Kinder eignen, ich persönlich finde solche Protagonisten unrealistisch, langweilig und unspannend. Kinder sollten auch gezeigt bekommen, dass es völlig in Ordnung ist, Fehler und Schwächen zu haben.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Lauras Stern</strong> ist eine ca. zehnminütige Zeichentricksendung, basierend auf der Buchvorlage von Klaus Baumgart. Die siebenjährige Laura findet einen verletzten Stern, den sie umsorgt und ihm ihre Erlebnisse erzählt. Der Stern fungiert als eine Art Tagebuch, als Motivator und als Lösungsgeber. Abends wenn Laura ins Bett geht, reflektiert sie ihren Tag. Die Serie wurde in 25 Sprachen übersetzt und ist in 30 Ländern bekannt. Außerdem wurde 2004 auch ein Kinofilm herausgebracht, der 2005 den  Deutschen Filmpreis für den besten Kinder– und Jugendfilm erhielt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">1.) Welche Kindersendungen kennt Ihr noch und könnt ihr empfehlen? Welche findet Ihr pädagogisch wenig sinnvoll?</p>
<p style="text-align: justify;">2.) Schauen eure Kinder überhaupt TV? Oder seid Ihr der Meinung, dass Kinder gar kein Fernsehen schauen sollten?</p>
<p style="text-align: justify;">3.) Sollten Kinder einen eigenen Fernseher im Zimmer stehen haben? Und wenn ja, ab welchem Alter?</p>
<p style="text-align: justify;">4.) Welche Alternativen zum TV-Konsum kann man Kinder anbieten?</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Zusammenfassung der ersten zehn Teile der Kinderserie ist auf <a title="Kinder in Deutschland" href="http://www.zeitgeistlos.de/kinder/kinder_in_deutschland.html" target="_blank">www.zeitgeistlos.de</a> zu finden. Alle bisherigen Folgen können im ZG-Blog in der Rubrik <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/category/kinder-und-jugend/" target="_blank">Kindheit</a> gefunden werden.</p>
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		<title>Fernsehkritik-TV</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 06:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jtheripper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich eine Seite entdeckt, die sich mit dem Medium »Fernsehen« im größeren Stil als wir bei ZG auseinandersetzt: Fernsehkritik-TV. Dieses Portal bringt regelmäßig eine Sendungen heraus, wo das TV-Programm kritisch aufgearbeitet wird. Die Folge 65 hatte es mir besonders angetan, da hier die GameOne-Redaktion im Interview ist. Natürlich liegt dadurch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://fernsehkritik.tv/"><img class="size-full wp-image-9547 aligncenter" title="Fernsehkritik-TV" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/holger.jpg" alt="Fernsehkritik-TV" width="186" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Vor einiger Zeit habe ich eine Seite entdeckt, die sich mit dem Medium »Fernsehen« im größeren Stil als wir bei ZG auseinandersetzt: <a title="fernsehkritik.tv" href="http://fernsehkritik.tv/" target="_blank">Fernsehkritik-TV</a>. Dieses Portal bringt regelmäßig eine Sendungen heraus, wo das TV-Programm kritisch aufgearbeitet wird. Die <a title="fernsehkritik.tv/folge-65/" href="http://fernsehkritik.tv/folge-65/" target="_blank">Folge 65</a> hatte es mir besonders angetan, da hier die GameOne-Redaktion im Interview ist. Natürlich liegt dadurch der Fokus der Folge auf Games in den Medien. Für Spieler also durchaus sehenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kommen zwei Folgen im Monat heraus. Zusätzlich gibt es auf der Seite u.a. noch einen einfachen Blog und Filmkritiken. Es hat mich auch sehr überrascht, wie wichtig Holger das Feedback seiner Zuschauer nimmt: Ausgewählte Zuschriften werden in einem extra Format ausgiebig beantwortet. Eine Folge hat so im Durschnitt 40–50 Minuten, aber der Vorteil einer Internetsendung ist, dass sie auch schon mal länger werden kann, ohne dass einem die Produzenten gleich den Saft abdrehen (Folge 65 z.B. geht ca. 80 Minuten weil Simon einfach zu viel quatschen musste. Er hat zwar öfters vorgeschlagen, dass sein gebrabbel geschnitten werden kann, aber wozu, wenn es denn interessant ist).</p>
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		<title>Mediales Dauerfeuer — was wissen wir wirklich?</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/mediales-dauerfeuer-was-wissen-wir-wirklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 04:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda Setting]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesen Tagen kann man das System der bürgerlichen Presse und ihre Methoden hervorragend beobachten und analysieren. Es passiert nämlich nur selten, dass gleich zwei Großereignisse die Bildschirme und die Zeitungen dominieren. Beide, der »Libyen-Krieg« und die »Japan-Krise«, verdrängen fast alle anderen Themen (Guttenberg, Wikileaks usw.) Wer im gesellschaftspolitischen Diskurs mitreden will, kommt an diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In diesen Tagen kann man das System der bürgerlichen Presse und ihre Methoden hervorragend beobachten und analysieren. Es passiert nämlich nur selten, dass gleich zwei Großereignisse die Bildschirme und die Zeitungen dominieren. Beide, der »Libyen-Krieg« und die »Japan-Krise«, verdrängen fast alle anderen Themen (Guttenberg, Wikileaks usw.) Wer im gesellschaftspolitischen Diskurs mitreden will, kommt an diesen Themen nicht vorbei. Ein paar Gedanken zur medialen Diskurssteuerung.<span id="more-8893"></span></p>
<p style="text-align: justify;">1.) Die gezielte Thematisierungsfunktion der Massenmedien (<strong>Agenda Setting</strong>) wird derzeit sehr deutlich. Es gibt ständig  Kriege und Katastrophen auf der Welt. Nur werden viele schlicht nicht thematisiert, verschwiegen oder ignoriert. Nun werden sicher einige sagen, dass der »Libyen-Krieg« und die »Japan-Krise« doch ganz besonders wichtige Ereignisse wären, über die man berichten müsse und die eben <em>anders</em> und <em>besonders</em> seien, als andere Kriege und Katastrophen, oder? Nur, wer entscheidet das? Das mediale Dauerfeuer lässt in uns das Gefühl aufkommen, dass diese Themen eine besondere Wichtigkeit haben müssen. Über den seit Jahren andauernden Völkermord in Darfur,  den Bürgerkrieg in Mexiko, Hungerkatastrophen in Afrika, weltweite Aids– und Armutprobleme, Wirtschaftsverbrechen, moderne Sklaverei– und Ausbeutungsmethoden von Großkonzernen usw. wird nicht berichtet. Auch die Bürgerkriege im Irak, Afghanistan und dem Kosovo sind weitestgehend aus der Presse verschwunden.</p>
<p style="text-align: justify;">2.) Die <strong>Macht der Bilder</strong> spielt in den bürgerlichen Medien eine übergeordnete Rolle. Viele Themen werden auch nicht behandelt, weil es keine Bilder dazu gibt. Viele Artikel oder Fernsehbeiträge funktionieren ohne Bilder nicht. Sie emotionalisieren weniger, haben weniger Glaubwürdigkeit. Denn noch immer hält sich in vielen Menschen der Glaube, dass nur das wahr sei, was man <em>mit eigenen Augen gesehen</em> hat. <a href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a2344/l2/l0/F.html#featuredEntry" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-8920" title="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a2344/l2/l0/F.html#featuredEntry" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Bildmanipulation.jpg" alt="" width="400" height="248" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.rhetorik.ch/Bildmanipulation/Bildmanipulation.html" target="_blank">Bilder können manipuliert</a>, verzerrt, bearbeitet, besonders betont oder beleuchtet, konstruiert oder einfach gezielt weggelassen werden. Medien personalisieren häufig, machen Themen an einer Person fest, auch wenn es noch so umfangreich und komplex ist. Denn von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, gibt es immer Bilder. Der<em> </em>»Libyen-Krieg« ist gleich Gaddafi und Gaddafi ist gleich der »Libyen-Krieg«. Und um klarzustellen, dass wir es hier mit einem grausamen Despoten und Diktator zu tun haben, wird Gaddafi stets als ernster und finster dreinblickender Mann gezeigt. Blogkollege Robero J. De Lapuente zeigt in der Rubrik <a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/search/label/Facie%20prima" target="_blank">»facie prima«</a> wie öffentliche Personen gezielt visualisiert und in Szene gesetzt werden. Es gibt sicher auch Fotos von Gaddafi, wo er  freundlich lächelt, aber die werden nicht gezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">3.) Die gezielte <strong>Selektion von Nachrichten</strong> bestimmt das Agenda Setting. Das geschieht nicht zufällig, sondern nach ganz bestimmten Kriterien. Ereignisse sollten demzufolge interessant, eindeutig, überraschend und ungewöhnlich sein. Der Irak, Afghanistan, Kosovo, hungernde afrikanische Kinder und der Völkermord in Darfur sind nicht neu und ungewöhnlich und daher auch nicht berichtenswert. Ist das Thema mit Personen aus dem öffentlichen Leben verknüpft, also mit Promis, Politikern oder Unternehmen, so ist die Chance hoch, dass es Erwähnung findet. Es sollte auch nicht zu komplex sein, schließlich muss die Nachricht in einem Tagesschau-Bericht in weniger als einer Minute untergebracht werden. Passt es zum Bild der allgemeinen medialen Berichterstattung, hat es somit eine Relevanz, einen sog.  »Nachrichtenwert«. Ein Thema sollte auch nicht allzu lange behandelt werden, schließlich möchte der Rezipient abwechslungsreich unterhalten werden. Umso mehr Katastrophen, Kriege, Verletzte und Tote umso besser für die bürgerlichen Medien: <em>bad news are good news and good news are no news</em>.</p>
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<p style="text-align: justify;">4.) Eine vermeintlich <strong>objektive Berichterstattung</strong> kann es nicht geben, solange <a title="ZG - Propaganda 2.0" href="http://www.zeitgeistlos.de/propaganda/propaganda.html" target="_blank">Medien ein Gewerbe</a> sind. Die Massenmedien, mit Ausnahme des Öffentlich-Rechtlichen, sind private Unternehmen und insofern an Marktanteile, Auflage, Quote und Profit interessiert. Das wird nur allzu gern vergessen, wenn auf Tagungen, Podiumsdiskussionen, Fernseh-Talkshows oder auch in Blogs über das journalistische Ethos und über vermeintlich objektive Berichterstattung schwadroniert wird. Das  ökonomische Kosten-Nutzen-Denken und der Marktgedanke sind in den Redaktionsstuben weit verbreitet. Es ist naiv anzunehmen, es gäbe so etwas wie eine freie Presse, eine objektive Berichterstattung und einen journalistischen Wahrheitsethos. Es wird auf dem Altar der Marktverwertung geopfert. Anzeigenkunden, Chefredakteure, Verlagsbosse und Aktionäre geben den ideologischen Kurs vor, der meist mit anderen bürgerlichen Medien <a title="ZG - Gleichschaltung der Medien" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/tag/gleichschaltung/" target="_blank">gleichgeschaltet</a> ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt zwar hin und wieder einen vermeintlich kritischen Diskurs, der sorgt aber nur dafür, dass der Glaube aufrecht erhalten wird, Medien wären kritisch und würden hinterfragen. Grundsatzfragen, unbequeme Wahrheiten, das politische System als Ganzes oder etablierte Privilegien werden in den Massenmedien nicht in Frage gestellt. Um ein Beispiel von objektiver Berichterstattung zu nennen: während Demonstranten im Iran aufrechte Demokraten sind, sind sie in Deutschland Chaoten und während man in Russland prügelnde Polizisten zeigt, werden in Deutschland »gewaltbereite Demonstranten« (z.B. der sog. »schwarze Block«) abgebildet. Denn nicht nur seit Stuttgart 21 prügeln Polizisten in Deutschland Demonstranten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun werdet ihr euch fragen: was hat das alles mit dem »Libyen-Krieg« und der »Japan-Krise« zu tun?</p>
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		<title>»Fernsehen ist eine Prollbox«</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 23:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal wieder Serdar Somuncu. Er ist einfach zu gut. Diesmal kotzt er übers Fernsehen und übers Wetter ab. Lass es raus, Serdar! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Serdar Somuncu. Er ist einfach zu gut. Diesmal kotzt er übers Fernsehen und übers Wetter ab. Lass es raus, Serdar!   <img src='http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/happy.gif' alt=':d' class='wp-smiley' /><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pYgYTJRKVeA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="385" src="http://www.youtube.com/v/pYgYTJRKVeA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Gehirnschreck und Gefühlsdreck</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 23:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Fernsehen ist unterirdisch schlecht. Darüber wird allerorten viel geschrieben (Zum Beispiel hier). Mir ist auch gar nicht daran gelegen, das Fernsehprogramm zu verbessern, da die Fernsehanstalten auf Einschaltquoten und Marktanteile schielen, bekommt die Masse ihren Müll. Ich hingegen schalte einfach ab. Da bin ich gnadenlos. Wenn die Gehirnvergewaltigungsmaschine dann aber doch mal an ist, überfällt mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/TV_Geld.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-7656" title="Der Qualitätsfresser" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/TV_Geld.gif" alt="" width="435" height="284" /></a>Das Fernsehen ist unterirdisch schlecht. Darüber wird allerorten viel geschrieben (Zum Beispiel <a title="ZG - TV...abschalten" href="http://www.zeitgeistlos.de/tvabschalten/tvmain.html" target="_blank">hier</a>). Mir ist auch gar nicht daran gelegen, das Fernsehprogramm zu verbessern, da die Fernsehanstalten auf Einschaltquoten und Marktanteile schielen, bekommt die Masse ihren Müll. Ich hingegen schalte einfach ab. Da bin ich gnadenlos.<span id="more-7639"></span></p>
<p>Wenn die Gehirnvergewaltigungsmaschine dann aber doch mal an ist, überfällt mich bei jeder zweiten Sendung eine penetrante Gefühlssoße. Seien es die etlichen Casting-Shows, die <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/nicht-vergessen-abschalten-dokusozialsoaps-oder-so-ahnlich/" target="_blank">Pseudo-Sozial-Doku-Soaps</a>, Talkshows, Werbung oder die abgenudelten Kochsendungen. Inszenierte und nach Drehbuch gespielte Emotionen sind mittlerweile der Kern vieler Fernsehformate. Hauptsache der Zuschauer schaltet seinen Verstand ab. Die Bilderflut, die Plastikphrasen und die Musik machen den Zuschauer zu einem triebgesteuerten, einfältigen, sensationslüsternen und schnodderigen Rotzhaufen. Gefühlsduselei statt Argumentation und Verstand. Wenn ich mir vorstelle, wie die Welt aussehen würde, wenn sich jeder nur  von seinen Gefühlen  leiten lassen würde, werde ich ängstlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück gibt es noch 3 Sat, Arte, Phoenix und das Internet.</p>
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		<title>Look At Me</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jtheripper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Television is a drug. from Beth Fulton on Vimeo. via designtagebuch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10857606&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10857606&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/10857606">Television is a drug.</a> from <a href="http://vimeo.com/user791798">Beth Fulton</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>via <a title="designtagebuch.de/..." href="http://www.designtagebuch.de/television-is-a-drug/" target="_blank">designtagebuch</a></p>
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		<title>Mut zum schlechten Geschmack</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 18:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Mit einem unglaublichen Mut, den wahrscheinlich nur das Privatfernsehen mit seinem Zwang, Geld verdienen zu müssen, haben konnte, ging es in Richtung schlechter Geschmack.« - Medienwissenschaftler Norbert Bolz über »10 jahre Big Brother« in der TAZ vom 11. januar 2010 Anmerkung: Ohja. Unglaublich mutig, billig zu produzieren, um den größtmöglichen Gewinn einzufahren. In Wahrheit sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><em>»Mit einem unglaublichen Mut, den wahrscheinlich nur das Privatfernsehen mit seinem Zwang, Geld verdienen zu müssen, haben konnte, ging es in Richtung schlechter Geschmack.«</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">- Medienwissenschaftler Norbert Bolz über »10 jahre Big Brother« in der <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/bertolt-brecht-fuer-arme/" target="_blank">TAZ</a> vom 11. januar 2010</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Ohja. Unglaublich mutig, billig zu produzieren, um den größtmöglichen Gewinn einzufahren. In Wahrheit sind auch nicht die halbwegs intelligenten Zuschauer die Opfer dieser völlig öden Klosendungen, sondern die Medienkonzerne. Sie stehen schließlich unter »Zwang« Geld zu machen, die Armen. Prosieben-Sat1, Bertelsmann, Burda, die WAZ-Gruppe, der Holtzbrinck-Verlag und der Axel-Springer Konzern würden ja so gerne endlich Qualität und Aufklärungsarbeit bringen, aber sie können nicht. Sie stehen unter dem unsäglichen Zwang Geld verdienen zu müssen.  Möchte sie nicht jemand von ihrem Leiden befreien?</p>
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		<title>Fernsehen ist Religion</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/fernsehen-ist-religion/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht vergessen... abschalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein feiner Ausschnitt aus dem Film »Network« von 1976. Der Film hat damals 4 Oscars bekommen. Treffender kann man die Macht des Fernsehens nicht beschreiben: »Wir handeln mit Illusionen« und »ihr glaubt uns alles«. Das Fernsehen ist nicht die Wahrheit! Also: Nicht vergessen...abschalten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein feiner Ausschnitt aus dem Film »Network« von 1976. Der Film hat damals 4 Oscars bekommen. Treffender kann man die Macht des Fernsehens nicht beschreiben: <em>»Wir handeln mit Illusionen« </em>und <em>»ihr glaubt uns alles«.</em> Das Fernsehen ist nicht die Wahrheit! Also: <a title="ZG-Artikel: TV-abschalten" href="http://www.zeitgeistlos.de/tvabschalten/tvmain.html" target="_blank">Nicht vergessen...abschalten!  <img src='http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/zwink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E8dYUu5VfzQ&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/E8dYUu5VfzQ&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>ZG-Rückblick: Das Fernsehprogramm</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 20:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn das Thema in unserer Rubrik »Nicht vergessen...abschalten« schon thematisiert wird, so ist ein allgemeines Fazit über die Qualität unseres Fernsehprogramms an dieser Stelle angebracht. Liegt es demnach an der wirtschaftlichen Struktur des Fernsehens, dass Qualität dort eher selten zu finden ist? Ist das TV-Programm demokratisch, da ja nur das gesendet wird, was Einschaltquoten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Thema in unserer Rubrik <a title="ZG-Artikel" href="http://www.zeitgeistlos.de/tvabschalten/tvmain.html" target="_blank">»Nicht vergessen...abschalten«</a> schon thematisiert wird, so ist ein allgemeines Fazit über die Qualität unseres Fernsehprogramms an dieser Stelle angebracht. Liegt es demnach an der wirtschaftlichen Struktur des Fernsehens, dass Qualität dort eher selten zu finden ist? Ist das TV-Programm demokratisch, da ja nur das gesendet wird, was Einschaltquoten bzw. Marktanteile bringt? Und wozu brauchen wir eigentlich das Fernsehen? <span id="more-2731"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur sagt:</strong><br />
Ich muss zugeben, dass ich kaum noch Fernsehen schaue. Das hat vor allem in den letzten Jahren bei mir rapide abgenommen. Es tangiert mich einfach nicht mehr. Ich sehe überall nur noch die gleichen Unterhaltungsmechanismen in  verschiedenen Sendungen, die weder informativ noch anspruchsvoll sind oder für mich einen persönlichen Mehrwert darstellen. Insofern kann ich nicht wirklich beurteilen, wie »gut« oder »schlecht« das Fernsehprogramm mittlerweile ist. Ich befürchte jedoch, es ist nur noch unterirdisch. Dies lässt für mich den Schluss zu, dass wir das Fernsehen nicht wirklich brauchen. Es ist umgekehrt — das Fernsehen braucht uns: als Zuschauer, Einschalter, Konsumenten und als Empfänger von Propaganda.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch sagt:</strong><br />
Eine Verallgemeinerung der Qualität des Fernsehprogramms wird wie das mit Verallgemeinerungen meist  so ist, der Sache nicht gerecht. Subjektiv werden viele die Qualität des Fernsehprogramms als schlecht einschätzen und zudem eine deutliche Verschlechterung in den letzten Jahren konstatieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/tv-konsum.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2763" title="TV-Konsum" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/tv-konsum-450x337.png" alt="" width="216" height="162" /></a>Das mag auch zutreffen, allerdings vermute ich, dies ist auch ein wenig in der Art des Konsums begründet. Ich vermute viele (jüngere) TV-Konsumenten schauen weniger selektiv, was wiederum in dem allgemein veränderten Verhalten bei der Nutzung von Medien begründet sein könnte. So sind Inhalte aus dem Netz zeitlich weitestgehend unabhängig abzurufen und eine gewisse Selektion zwingend, aber keine »Vorbereitung«. Vor dem TV-Konsum Fernsehzeitschriften oder moderner das Netz zu konsultieren ist häufig nicht mehr vorgesehen. Das bloße Einschalten des Fernsehers führt in der Regel zu wenig Sinnvollem und kommt häufig reiner Zeitverschwendung gleich. »Mildernd« muss man wohl gelten lassen, dass die Selektion heutzutage auch aufwendiger ist, da wir nicht wie in den Anfängen des Fernsehens mit nur 2–3 Programmen die auch nicht 24 Stunden sendeten konfrontiert sind. Ganz modern ist es inzwischen auch möglich viele TV-Inhalte im Netz zu erhalten und so die Vorteile dieser Technik zu nutzen und  gleichzeitig nur selektierte Inhalte aus dem TV zu nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommen komplexere Probleme die auf sozialer Ebene existieren, die zu einer Nutzung des TV als Ersatz für echte Teilhabe führt. Dies gepaart mit wirtschaftlichen Zwängen und Interessen der Sender ist ein denkbarer Grund für minderwertig produzierte Massenware zur Berieselung einer solch wenig kritischen Zielgruppe. Ob das ein Problem des Programms ist oder dies eher Symptom für soziale Probleme ist, sei dahingestellt, in jedem Fall wäre die Lösung oder Milderung sozialer Probleme sicherlich zu begrüßen und könnte als Nebeneffekt die »Nachfrage« nach höherwertigen Programminhalten verstärken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Die tollste Erfindung für das Fernsehen ist die Serie. Das ich davon ein großer Fan bin, dürften aufmerksame Leser bereits wissen. Da dieses Format so erst durch das Fernsehen entstanden ist, bin ich noch ein wenig dankbar. Allerdings finde ich  das noch anhaltende Format des »Free-TVs« nicht mehr attraktiv. Denn so bestimmen die Sender, wann ich was zu sehen habe. Durch DVDs, »Pay per View« oder dem Internet kann man aber schon heute mein Programm selber gestalten und genau das macht dann eine Serie noch viel besser. Ansonsten ist das TV-Programm nur noch für Sport und bedingt für Informationssendungen zu gebrauchen.</p>
<p style="text-align: justify;">(Durch diesen TV-lastigen Beitrag verschiebt sich aber unsere Rubrik TV-Abschalten um 1–2 Wochen)</p>
<p style="text-align: justify;">
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