Angst als Machtinstrument

In einem Beitrag von Spiegel Online mit dem Titel »Vermessung der globalen Psyche nach zwei Jahren Pandemie: So geht es uns« wird die Personalisierung des Virus und der Pandemie auf die Spitze getrieben. Der Beitrag gehört zum »Spiegel: Projekt Globale Gesellschaft«, dass die Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) mit 760.000 Euro pro Jahr finanziert. Die Autoren konstatieren, dass die globale geistige, seelische und emotionale Gesundheit der Menschen »unter der Pandemie« stark gelitten habe. Weiterlesen

Der pädagogische Happen (39)

Der Landeselternausschuss von Berlin stellt mal wieder Forderungen für die Schulen. Dazu gehören unter anderem:

  • Tägliches Testen aller Schülerinnen und Schüler bis auf Weiteres.
  • Kostenlose Bereitstellung von altersgerechten medizinischen und FFP2-Masken durch die Schulen.
  • Der Senat soll die zunehmenden Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen bei Schülerinnen und Schülern als wichtiges Thema priorisieren.

Der Großteil aller Pädagogen, Lehrer und Psychologen wird mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass in erster Linie die Zusammenarbeit mit den Eltern, weitaus schwieriger ist, als die Arbeit mit den Kindern. Sie sehen oft nur sich selbst und ihre Kinder. Sie wollen keine Kontexte besprechen oder akzeptieren. Sie sind selten kritikfähig, aufgeschlossen oder lernbereit.

Wie man beispielsweise tägliches Kinderquälen in den Schulen (Angstmache, testen, Masken, Ausgrenzung, Quarantäne, »Schwarze Pädagogik« etc.) und gleichzeitig einen größeren Fokus auf die Behandlung von Kinder-Depressionen, fordern kann — ohne hier einen kritischen Zusammenhang erkennen zu wollen, ist typisch für Eltern, die sich ihre Welt so zusammenbasteln, wie es ihnen gerade passt. Der ganze Corona-Regel-Wahnsinn schädigt Kinder und Jugendliche ganz massiv. Dieser Zusammenhang wird ganz bewusst zur Seite geschoben. Denn ansonsten würden die Eltern in erster Linie fordern, die Kinder von den Maßnahmen zu befreien. Aber das passiert nicht. Stattdessen übertragen sie ihre Ängste auf die Kinder.

Ich erlebe diese absurde kognitive Dissonanz, die Heuchelei und Bigotterie von Eltern, beinahe täglich. Alle sind sich beispielsweise einig, dass der exorbitante Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen, schädlich ist. Gleichzeitig hängen die Eltern selbst, in der Schule (und vermutlich nicht nur dort!), ständig vor ihren Smartphones. Sie leben damit ihren Kindern nicht nur das Gegenteil dessen vor, was sie selbst predigen, sondern reagieren allesamt komplett angepisst, wenn wir Lehrer und Pädagogen sie auf das Handy-Verbot in der Schule hinweisen. Denn das gilt selbstverständlich auch für die Eltern.


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−38)
Coronamaßnahmen machen Schulen zu Unorten

Osterspaziergang 2022: Ein Ausblick.

Der Corona-Lack ist ab.

(Ein Gastbeitrag von Tiffany)

Vor dem Tor der Hölle
Von der Tyrannei befreit sind Stadt und Fläche
durch der Freiheit holden, belebenden Blick,
Im Volke grünet Hoffnungsglück;
Die Regierenden, in ihrer Schwäche,
Zogen sich in ihre Bunker zurück.

Von dort her senden sie fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer einstiger Maskenpflicht
In Streifen über die befreite Flur.
Aber Dunkles duldet die Freiheit nicht,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt unbemaskte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach dem Horror zurück zu sehen!
Aus dem finstern faschistischen Tor
Dringt ein befreites Gewimmel hervor.

Jeder sonnt sich so gern allhie.
Sie feiern die Auferstehung der Demokratie,
Und sie sind selber auferstanden:

Aus Quarantänehäuser dumpfen Gemächern,
Aus Testzentren und Impfhöllen viel,
Aus dem Geheul von Ventilatoren und Fächern,
Aus der Herzen verquetscheter Enge,
Aus der Schulen unwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Ohne Abstand durch die Straßen und Wege zerschlägt,
Wie ihr Zug in Breit und Länge
So manch lustiges Transparent mitträgt,
Und, mit Freude überladen,
Vergessen ist des Karles Wahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns unverhüllte Gesichter an.
Ich höre schon des Platzes Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Jetzt bin ich wieder Mensch,
jetzt darf ichs endlich wieder sein!


An die Bundespolizeiinspektion Hannover

Die neutrale Wikipedia

»Ich muss ja wissen, was ich denken und glauben soll!«

Nach eigener Aussage gehört zu den Grundsätzen der Wikipedia: »Beiträge sind so zu verfassen, dass sie dem Grundsatz des neutralen Standpunkts entsprechen.« Zum »Neutralen Standpunkt« schreiben sie:

»Ein neutraler Standpunkt beschreibt eine Thematik weder mit abwertendem noch mit sympathisierendem Unterton. Er steht ihr nicht befürwortend, aber auch nicht ablehnend gegenüber. [...] Neutralität verlangt, dass die Standpunkte unvoreingenommen dargestellt werden.«

Joa. Klingt ja erstmal ganz gut. Schaut man sich aber nun den Eintrag »Proteste gegen Schutzmaßnahmen zur COVID-19-Pandemie in Deutschland« an, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Denn der gesamte Beitrag trieft nur so vor Häme, Hetze, Hass und Verachtung gegenüber der Protest-Bewegung. Aber der Reihe nach. Weiterlesen

Neusprech: »Wissenschaftlicher Konsens«

Ein oft vorgetragenes Argument, zur Abschirmung von Maßnahmen-Kritik, ist der »wissenschaftliche Konsens«. Es wird behauptet, dass sich »die Wissenschaft«, bei zentralen Fragen zur Corona-Pandemie, bei den politischen Maßnahmen sowie den Impfstoffen vollständig einig sei. Dabei war und ist Wissenschaft kein Verkündungsorgan von absoluten Wahrheiten, denn Widerspruch und Kritik sind ein immanent wichtiger Bestandteil von Wissenschaft. Die Kritik wurde aber von Anfang an unterbunden, unterdrückt und bekämpft.

Gegen den Mediziner Wolfgang Wodarg wurde im März/April 2020 eine Verleumdungskampagne geführt. Der Immunologe und Toxikologe Prof. Dr. Stefan Hockertz wurde politisch verfolgt und floh letztlich aus Deutschland. Der meist-zitierte Wissenschaftler auf der Welt, John P. A. Ioannidis, hat im Oktober 2020 rund 61 Studien ausgewertet und die Sterblichkeitsrate einer COVID-Infektion auf maximal 1,6 Prozent berechnet. Dies sorgte leider nicht dafür, dass die Regierungen den Panikmodus heruntergefahren haben, stattdessen wurde Ioannidis angefeindet.
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Die Demokratur

Das ist also das Demokratieverständnis unserer lieben neuen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Machen wir mal eine kleine Bestandsaufnahme, wie weit es inzwischen mit unserer Meinungs‑, Presse- und Versammlungsfreiheit, der Grundgesetztreue, dem herrschaftsfreien Diskurs sowie unserer offenen und pluralistischen Öffentlichkeit gekommen ist:

  1. Maßnahmen-Kritiker finden in den Mainstream-Medien kaum statt und/oder werden durchweg diffamiert. Seit März 2020.
  2. Wer das in der Öffentlichkeit dennoch wagt, muss mit harten Sanktionen, bis hin zu Rufmord und Jobverlust rechnen (Beispiele).
  3. Petitionen, Briefe, E‑Mails etc. werden wie üblich ignoriert.
  4. Dann gehen die Kritiker zu den alternativen Medien. Dort werden sie von YouTube, FB, Twitter, Google etc. entweder mit Algorithmen klein gehalten oder gleich ganz gesperrt und gelöscht.
  5. Viele wandern dann zu Telegram. Regierung sagt: »Alles Terroristen! Sperrrt Telegram!« Maßnahmen-Kritiker seien stets radikale Nazis und Corona-Leugner!
  6. Die Gerichte schmettern alles ab und sind zu 95 Prozent auf Regierungslinie.
  7. Demonstrationen nehmen zu. Werden mit unmöglichen Hygiene-Auflagen belegt (3G und Abstandshölzer) die unter freiem Himmel nur Schikane sind. Immer mehr werden nicht zugelassen und verboten. Saskia Weishaupt (Grüne) forderte sogar mehr Pfefferspray und Schlagstöcke.
  8. Aus der Not, werden dann die bundesweiten »Spaziergänge« geboren und sogleich für »illegal« erklärt. Und wieder: Nazi-Framing.
  9. Was bleibt?

Die Kritiker werden also auf allen erdenklichen Wegen mundtot gemacht. Seit rund 2 Jahren. Man will ihnen nicht zuhören. Man will sie zum Schweigen bringen. Ihre Kritik in die Tonne kloppen. Man drückt sie in die Ecke. Überall. Und nun stellt sich unsere Bundesinnenministerin Nancy Faeser hin und sagt, man kann auch auf anderen Wegen seine Meinung kundtun? Ja? Wo denn?


Ziegenjournalismus (7): Meinungsfreiheit

Der pädagogische Happen (38)

Weitere traurige, aber leider wahre Begebenheiten aus der alltäglichen Coronoia. Die Bedürfnisse und Interessen von Kindern spielen seit rund Zwei Jahren keinerlei Rolle mehr. Elternängste sorgen effektiv dafür, dass sich die Kinder nicht mehr ganzheitlich und selbstbestimmt entfalten können.


Lehrerin: »Hey, Metehan, alles Liebe zum 7. Geburtstag. Feierst Du am Wochenende? Und wenn ja, mit wem aus der Klasse?«

Metehan: »Ja, ich habe 5 Kinder aus der Klasse eingeladen. Ich wollte mit ihnen ins Jump House. Darauf habe ich mich sehr gefreut!«

Lehrerin: »Wollte?«

Metehan: (guckt traurig) »Ja. Sie haben leider alle abgesagt. Wegen Corona.«


Pädagoge: »Julius? Wieso bist Du jetzt in der Nachmittagsbetreuung nur noch draußen? Ich sehe Dich bei gar keiner AG mehr? Im Kicker- und Billard-Raum warst Du doch sonst so gerne?«

Julius: »Meine Mama hat gesagt, ich soll Nachmittags nur noch draußen spielen, bis ich abgeholt werde. Wegen Corona.«

Pädagoge: »Und was möchtest Du?«

Julius: »Ich will mal wieder Kicker und Billard spielen.«


Elternvertreterin: »Wir Elternvertreter möchten gerne, dass alle Kinder im Sportunterricht eine Maske tragen. Omikron ist da. Und die Zahlen steigen!«

Pädagoge: »In der Sporthalle haben wir alle Fenster geöffnet und es wird ausreichend gelüftet. Mit Masken bekommen die Kinder beim Sport nur noch schwer Luft. Aber ich kann Ihnen anbieten, den Sportunterricht nach draußen zu verlagern?«

Elternvertreterin: »Ja. Damit wären wir Eltern auch einverstanden.«


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−37)
Coronamaßnahmen machen Schulen zu Unorten

Kontrollierte Kritik

Menschenverachter wollen mir sagen, dass ich ein Faschist bin?

»Mein Name ist Jens Wawrczeck, ich bin Schauspieler und ich habe Angst vor Beifall von der falschen Seite. Wenn ich Theater spiele, darf im Zuschauerraum, in der rechten Hälfte Niemand sitzen. Dann kommt der Beifall nur von links. Allerdings wenn man dann unten steht, ist das ja anders rum. Dann sitzen die Leute nur rechts. Und dann darf da auch Niemand sitzen. Das Theater muss ganz leer sein. Dann kommt kein Beifall von der falschen Seite und dann fühle ich mich sicher. Bleiben Sie gesund und...«

Jens Wawrczeck. Schauspieler, Synchronsprecher, Hörspielsprecher. #allesdichtmachen.


»Die Angst vor dem Beifall von der falschen Seite ist nicht nur überflüssig. Sie ist ein Charakteristikum totalitären Denkens.«

Hans Magnus Enzensberger


»Wer sich vor der Furcht vor Beifall von der falschen Seite abhängig macht, beginnt in wichtigen Augenblicken zu schweigen.«

Günter Grass


»Alles Nazis?«

Schwarze Pädagogik

Die »Schwarze Pädagogik« bezeichnet eine defizitorientierte Beziehungsarbeit, die durch Verbote, Strafen, Erniedrigung und Abwertung sowie verbaler und körperlicher Gewalt, das Kind in die gewünschte Richtung lenken und steuern will. Vielfalt, Individualität, Wertschätzung, Partizipation, Selbstbestimmung, Ganzheitlichkeit — das sind die Werte, die Kinder zu zufriedenen, selbstbewussten und glücklichen Menschen reifen lassen.

In der Erziehungswissenschaft gilt die »Schwarze Pädagogik« als veraltet und weitestgehend für überwunden. Viele sind überzeugt, dass sie bei Kindern enorme Schäden angerichtet hat. In der Politik erfährt sie derweil seit rund Zwei Jahren eine neue Wiederauferstehung. Kriminalisierung, Sanktionen und Verbote. Spaziergänge, Demonstrationen, Krankenhausbesuche, freies Atmen in Innenräumen, tanzen, singen, feiern und vieles mehr, wird unter Bußgeld gestellt. Wer nicht genau das macht, was die Regierung sagt, wird bestraft.

»Vielleicht sind wir zu spät auf jene Menschen eingegangen, die Impf-Vorbehalte haben. Wir hätten ihnen früher erklären können, warum Impfen richtig und wichtig ist.“

Die neue ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger

Die ÖRR-Medien agieren hier als Disziplinierungs‑, Moralisierungs- und Volkserziehungsinstrumente, um den Menschen zu sagen, was sie zu denken haben (Framing). Der Maßnahmen-Staat reduziert hier die Bürger zu infantilen (Um-)Erziehungs-Objekten und negiert komplett ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen. Die Regierung muss der Bevölkerung dienen und nicht umgekehrt. Ferner wird jeder, der sich auf universale Grund- und Menschenrechte beruft, oder es wagt eine kritische Meinung zu äußern, als unsolidarischer und unsozialer Aussätziger betrachtet, der aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden soll (2G).

Autoritäre Charaktere — die den Verlust der gewaltvollen Erziehungsform vermissen — fühlen sich im totalitären Impffaschismus pudelwohl. In ihrer Herrenmoral kann es nur eine Wahrheit geben. Jeder, der sie anzweifelt, verdient auch keine humanistische Behandlung mehr. Hier wird ein antidemokratischer Geist gepflegt, der nur in eine Richtung zeigen kann: in die Tyrannei.


Der pädagogische Happen
Furcht vor der Freiheit — der autoritäre Charakter

Gleichschaltungsleugner (2)

Am 21. Dezember 2021 gab es von der Bund-Länder-Runde neue Maßnahmen und Beschlüsse. Unter anderem Kontaktbeschränkungen ab dem 28. Dezember. Die Massenmedien offenbaren sich hier abermals als die Scharfmacher der Test-Pandemie. Unisono betteln sie regelrecht um mehr Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen. Dabei zeigen alle Studien und Untersuchungen, dass »Omikron« einen milden Verlauf hat! Die Angst frisst nicht nur die Demokratie auf, der Maßnahmenterror erstickt zugleich jede Möglichkeit zur Deeskalation. Aber die scheint auch nicht mehr gewollt zu sein (allgemeine Impfpflicht).

Dabei gibt es bis heute keine Evidenzen, dass Lockdowns, Ausgangssperren, Geschäftsschließungen usw. einen nennenswerten Effekt gehabt hätten. Ganz im Gegenteil. Es heißt dann zwar immer »ohne wäre ja alles viel schlimmer gekommen«, aber wenn man das regelmäßig mit Ländern vergleicht, wo es eben keine harten Maßnahmen gegeben hat — dann fällt das Argument schnell in sich zusammen. Dennoch trommeln die Panikmedien ‑mal wieder- im Gleichschritt:

»Kritik an Corona-Beschlüssen: Zu wenig, zu spät« (tagesschau.de)

»Das alles ist der Bevölkerung nicht zu erklären« (spiegel.de)

»Wie das Virus mitfeiert« (sueddeutsche.de)

»Erst Alarm rufen – und dann doch abwarten: Scholz macht alles andere als eine souveräne Figur« (tagesspiegel.de)

»Brinkhaus kritisiert MPK-Beschluss als unzureichend« (faz.net)

»Plötzlich zögert der Mahner: Ist Lauterbachs Lockdown-Absage seine erste Fehlentscheidung?« (focus.de)

»Das alles ist der Bevölkerung nicht zu erklären“ (welt.de)

»Verschärfte Corona-Auflagen reichen nicht aus« (taz.de)


Gleichschaltungsleugner