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	<title>ZG Blog &#187; ZG-Rückblick</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>ZG-Rückblick: Anachronist im digitalen Zeitalter?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ansgar Heveling, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied in der Enquetekommission »Internet und digitale Gesellschaft«, hat dem Web 2.0 in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt den Krieg erklärt. Jetzt hat er den resultierenden Shitstorm am Hacken. Ist das Web 2.0 das Ende der Demokratie? Ist Heveling besser als Lobbyist aufgehoben? Sind wir, die wir einen Browser öffnen können, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"></a>Ansgar Heveling, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied in der Enquetekommission »Internet und digitale Gesellschaft«, hat dem Web 2.0 in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt den <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html">Krieg erklärt</a>. Jetzt hat er den resultierenden Shitstorm am Hacken.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das Web 2.0 das Ende der Demokratie? Ist Heveling besser als Lobbyist aufgehoben? Sind wir, die wir einen Browser öffnen können, der Untergang des Abendlandes? Beginnt nun der Kampf zwischen Bourgeoisie und digitaler Bourgeoisie, bzw. zwischen einer undefinierbaren Masse an Leuten gegen die Andere? <span id="more-11506"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch sagt:</strong><br />
Es ist fünf vor Zwölf. Wenn wir jetzt nicht anfangen die Werte unserer Ahnen gegen die Unterminierung durch das Piratentum zu verteidigen, dann wird es zu spät sein. Niemand wird mehr motiviert sein morgens das Bett zu verlassen, da man gar nicht mehr weiß wie man den eigenen Wissensvorsprung kapitalisieren soll. Der Buchdruck war schon eine echte Katastrophe für die Werte der französischen Revolution und die Aufklärung und so, aber das jetzt ist wirklich nicht mehr lustig. Vermutlich hätte die französische Revolution nie stattgefunden, wenn BTX und Akkustikkoppler damals schon existiert hätten. Ganz zu schweigen vom WWW und so. Die einzig praktikable Lösung ist ein Killswitch für das Internet auf den jeder Urheberrechtsinhaber Zugriff hat, um so sein geistiges Eigentum bei Bedarf schützen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Wenn Politiker oder deren Schreiber über das Internet schreiben und die berühmten »0 und 1« zitieren, kann man davon ausgehen, dass sie keine Ahnung von der ganzen Materie haben. Dafür haben sie aber ganz große Angst davor, was man mit dem Internet so machen kann.</p>
<blockquote><p>»Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less.«<br />
– Marie Curie</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die eine Seite hat er auf jeden Fall aufgerüttelt, denn #Heveling ist auf Twitter ein Deutschland-Trend (also der Shitstorm wie oben schon gennant). Dafür Glückwunsch. Naja und die anderen haben mit dem Internetz ja nichts am Hut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur:<br />
</strong>Es ist kein Wunder, dass die Damen und Herren Angst vor dem Einfluss, der Wirkung und der vermeintlichen Macht des Internets haben. Wobei man schon etwas konkreter werden sollte, denn ich vermute die eigene Homepage von Herrn Heveling oder auch Konzern– bzw. Firmenseiten (wie. z.B. facebook) sind nicht sein Problem. Aber Wikileaks, die Plagiatsaufdecker (sog. <a title="ZG-Neusprech" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/neusprech-plagiatsjager/">»Plagiatsjäger«</a>), die Guttenberg zu Fall gebracht haben und auch regierungskritische Blogs dürften eher in seinem Raster sein, auch wenn dies natürlich nie öffentlich gesagt werden wird. In der Öffentlichkeit geht es immer nur um die bösen Terror– und Kinderporno-Seiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Die Revolutionen im arabischen Raum (Ägypten, Tunesien usw.) haben letztlich die Menschen auf den Straßen und nicht die Schreibtischhengste entschieden. Das sollte man auch nicht vergessen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ZG-Rückblick: 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 16:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor man die Einleitung für einen so wichtigen Rückblick schreiben will, sollte man auf jeden Fall vermeiden, die Texte aus den letzten Jahren zu lesen... Ja gut, danke für die späte Währung Warnung. Aber es ist ja auch nicht so, dass ich hier pro Zeile bezahlt werde. Will ja auch nicht alles vorwegnehmen. Also lasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor man die Einleitung für einen so wichtigen Rückblick schreiben will, sollte man auf jeden Fall vermeiden, die Texte aus den letzten Jahren zu lesen... Ja gut, danke für die späte <del>Währung</del> Warnung. Aber es ist ja auch nicht so, dass ich hier pro Zeile bezahlt werde. Will ja auch nicht alles vorwegnehmen. Also lasst die Rückblicke beginnen: <span id="more-11281"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Normalerweise schmeiße ich an dieser Stelle mit Zahlen herum und gebe an was wir so tolles geschrieben haben. Aber ihr habt bestimmt gemerkt, dass neben dem Blog sich hauptsächlich die »Enzyklopädie des relativen Wissens« vergrößert hat. Und wir hatten keinen einzigen gemeinsamen ZG-Artikel O.O Äh, wo ist denn bitte das TEAM??? Ich bin wirklich enttäuscht. Zum Glück haben wir für 2012 schon eine Aufgabe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten habe ich mein Geld jetzt zu einer nachhaltigen sozial-ökologischen Bank gebracht. Ich hoffe, da staubt es sicherer ein. Von dem Zinsgewinn kaufe ich mir 2013 (Ja genau, die Welt geht nicht unter. Die Maya müssen sich nur einen neuen Kalender kaufen) dann ein Portmonnaie — Leben im Turbokapitalismus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur:<br />
</strong>Zahlen werden eh überbewertet. Wobei ich mit ziemlicher Sicherheit behaupten kann, dass 2011 das einfache Reinstellen einer <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/die-bevolkerung-zahlt/">Gysi-Rede</a> zu sagenhaften 43 Kommentaren geführt hat. Nicht, dass das Video selbst oder Gysis Inhalt dafür verantwortlich gewesen wären (schön wärs). Nein, schuld war Dieter. Dieter, der Troll.</p>
<p style="text-align: justify;">Für 2011 kann ich persönlich festhalten, dass ich kaum dazu gekommen bin, längere, gut recherchierte Artikel zu schreiben. Meist waren es kurze und (hoffentlich auch prägnante) Spitzen, Ansichten, Gedankenfetzen, Gedichte und Meinungskommentare. Für 2012 werde ich mir vornehmen, mich wieder tiefer in bestimmte Themen einzuarbeiten. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/kinder-in-deutschland-teil-16-kitas/">Kinder-Serie, Teil 16: Kitas</a> hinweisen. An dem Interview habe ich länger gesessen und es ist entweder im allgemeinen Gewusel untergegangen oder ihr habt vom »Kinder-Thema« einfach genug. Für 2012 nehme ich mir jedenfalls vor, auch mal wieder längere Blog-Artikel zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem üblichen Jahres-Rückblick-Gesülze verschone ich euch heute. Davon bekommen wir überall genug. Was bedeuten Rückblicke, wenn man aus ihnen nicht lernt und die Fehler der Geschichte wiederholt?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch:<br />
</strong>Das Jahr 2011 war nicht das Einfachste. Mein ZG-Engagement war minimal<strong>.</strong> Aber eigentlich ist mir nicht danach zurückzublicken, sondern voraus. Ich glaube nicht das sich kurzfristig ZG-technisch viel ändert, da gibt es im Moment einfach wichtigere bis dringendere Dinge. Aber da zumindest das vergangene Jahr was die digitale Unterhaltung anging recht ergiebig war, ist da womöglich noch was drin.<strong></strong></p>
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		<title>ZG-Rückblick: Nazideutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[ZG-Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland ist ein weltoffenes, ein tolerantes Land. Knapp 60 Jahre nach dem Nazi-Terror hat Deutschland, haben die Deutschen ihre Vergangenheit aufgearbeitet. In zahlreichen Schulveranstaltungen, Seminaren, Museen, Ausstellungen, KZ-Gedenkstätten und Filmen wurden der Terror und die Menschenverachtung dokumentiert. Die Welt war zur Fussball-WM im Jahre 2006 zu »Gast bei Freunden«. So oder so ähnlich lesen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Deutschland ist ein weltoffenes, ein tolerantes Land. Knapp 60 Jahre nach dem Nazi-Terror hat Deutschland, haben die Deutschen ihre Vergangenheit aufgearbeitet. In zahlreichen Schulveranstaltungen, Seminaren, Museen, Ausstellungen, KZ-Gedenkstätten und Filmen wurden der Terror und die Menschenverachtung dokumentiert. Die Welt war zur Fussball-WM im Jahre 2006 zu »Gast bei Freunden«. So oder so ähnlich lesen wir es oft von offizieller Stelle aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/137-todesopfer-rechter-gewalt/1934424.html">Recherche</a> des »Tagesspiegels« und der »Zeit« wurden seit dem Jahre 1990 mindestens 137 Menschen durch rechtsextremistische Übergriffe ermordet. Die Bundesregierung sprach im Januar 2009 von knapp 40 Morden. Nun ist eine rechtsextremistische Mordserie an die Öffentlichkeit gelangt, bei der in den letzten zehn Jahren mindestens zehn türkischstämmige Menschen in Deutschland gezielt ermordet wurden. Was ist da nur los in Germany?<span id="more-11024"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur</strong><br />
Bundesfamilienministerin Schröder (CDU), eine Roland Koch-Jüngerin, hat Anfang 2011 die sog. »Extremismusklausel« eingeführt. Demnach müssen sich alle Initiativen und Organisationen, die gegen den Rechtsextremismus kämpfen und Fördergelder beim Familienministerium beantragen möchten, uneingeschränkt zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zur Verfassung bekennen. Linke Organisationen werden so unter linksextremen Generalverdacht gestellt und kontrolliert. Die Regierung war und ist auf dem rechten Auge blind.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es ein latentes Klima von Menschenfeindlichkeit und Menschenverachtung. Die Zustimmung von Sarrazins Thesen, das Ausgrenzen, Diskriminieren und Niedermachen von finanziell Schwächeren, ALG2-Empfängern, Migranten und Homosexuellen ist am Stammtisch weit verbreitet. Hinzu kommen TV-Formate, wie DSDS, <a title="ZG- TV...abschalten" href="http://www.zeitgeistlos.de/tvabschalten/modelfreak_tv.html">»das Model und der Freak«</a> usw. die Konformität und Anpassung als Ideal hochhalten und anders-sein auslacht. Auch die Politik hat mit ihrer jahrelangen neoliberalen, Sozialabbau-Politik den Rechtsextremismus in Deutschland den Boden bereitet. Lange vor der jetzigen Medienberichterstattung und lange danach noch, werden wir Nazimorde in Deutschland erleben. Wer Menschenfeindlichkeit säht, wird Faschismus ernten.</p>
<p><strong>jtheripper<br />
</strong>So mancher Deutscher bekommt bei so einem Anblick Angst:</p>
<div id="attachment_11080" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-11080      " title="Die Deutsche Angst" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/die_deutsche_angst.jpg" alt="Die Deutsche Angst" width="450" height="324" /><p class="wp-caption-text">via fuckyeahmeanwhile.tumblr.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch</strong><br />
Ich bin völlig ratlos, wenn es um dieses Thema geht. Nach dem was in den letzten Wochen ans Tageslicht gekommen ist scheint mir der »Verfassungsschutz« das Staatsorgan mit dem euphemistischsten Namen. Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen und nominiere hiermit »Verfassungsschutz« für das Unwort des Jahres. Und da sicherlich keine Behörde das Unwort des Jahres als Bezeichnung tragen möchte, denke ich sollte man den Verfassungschutz dann umbenennen in »Homeland(er) Security« und klarstellen das diese Behörde nur Schutz für Menschen bietet die nachweisen können, dass sie und Ihre Vorfahren der letzten fünf Generationen die deutsche Staatangehörigkeit inne hatten und haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Des weiteren sollte klargestellt werden, dass keine deutsche Institution unter irgendwelchen körperlichen Einschränkungen leidet.  So kann sicherlich nicht von einer einäugigen Blindheit gesprochen werden, es ist bestenfalls möglich das ein Auge in letzter Zeit (möglicherweise seit etwas Anfang der neunziger Jahre?)  ein wenig vernachlässigt wurde, da das andere Auge ja so gut funktioniert und viele Aufgaben mit übernehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p>Empfehlenswerte Artikel zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://fuckyeahmeanwhile.tumblr.com/post/2786729737/meanwhile-in-germany" target="&lt;/dd"></a><a href="http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=700&amp;cat=&amp;bcnr=">antiferengi: »Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun?«</a></li>
<li><a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2011/11/taktlose-emporung.html">ad sinistram: »Taktlose Empörung«</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/sprache-mordserie-naziterror">zeit.de: »Sprache, die Taten verharmlost«</a></li>
<li><a href="http://fliegende-bretter.blogspot.com/2011/11/wenn-die-journaille-sich-mal-locker.html">fliegende Bretter: »Wenn die Journaille sich mal locker macht«</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>ZG-Rückblick: Gonna Occupy Them All!</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/zg-ruckblick-gonna-occupy-them-all/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[15. Oktober]]></category>
		<category><![CDATA[Attac]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. Oktober sollte nun endlich ernst gemacht werden mit einer weltweiten Bewegung, die endlich die Welt zu ihrem Besseren veränderm sollte. Attac hat aufgerufen. Was soll denn überhaupt erreicht werden? Und wie erfolgreich war dieser Tag? Und überhaupt, macht dieses Vorgehen überhaupt Sinn? todesglupsch sagt: Ich muss zugeben, dass die konkreten Ziele der Bewegung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Am 15. Oktober sollte nun endlich ernst gemacht werden mit einer weltweiten Bewegung, die endlich die Welt zu ihrem Besseren veränderm sollte. Attac hat aufgerufen. Was soll denn überhaupt erreicht werden? Und wie erfolgreich war dieser Tag? Und überhaupt, macht dieses Vorgehen überhaupt Sinn?<span id="more-10850"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch sagt:</strong><br />
Ich muss zugeben, dass die konkreten Ziele der Bewegung vor allem über die klassischen Medien wenig transportiert werden und deshalb vor allem das Internet als Medium herhalten muss. Trotzdem ist inzwischen nicht nur die klassische Zielgruppe für Protestkultur auf den entsprechenden Veranstaltungen anzutreffen. Es scheint doch ein recht guter Querschnitt durch die Gesellschaft sichtbar zu werden. So auch unsere Wenigkeit. Das ZG-Team, quasi als Vertreter des nicht besonders schwarzen Blocks (Blogs), hat geschlossen am 15. Oktober (fast) alles gegeben um die Welt endlich in sinnvollere Bahnen zu leiten. Entsprechend unseres Engagments ist die Erwartung natürlich groß. Ich rechne fest mit einer deutlichen Verbessung der allgemeinen Lage und auch der Speziellen innerhalb der nächsten drei Monate, so dass ich mein T-Shirt mit der Aufschrift »Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden« außer Dienst stellen kann (oder zumindest nur noch als mahnendes Beispiel aufbewahren muss).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Die Demonstrationen als globale Aktion war schon eine tolle Sache, da es aber primär um das Umdenken geht, hätte ich mir ein paar innovativere Aktionen gewünscht, als nur der Lauf durch die Stadt. Ich kann ja nur von Berlin reden, aber wenn so ein Trupp schon auf der Vorzeigestraße »Unter den Linden« demonstriert hätte man hier z.B. die ganzen »Style-Shops« doch mit einbeziehen können (Wer bitte geht denn in ein Nivea-Store???).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur:</strong><br />
Es ist leider wie immer bei Demonstrationen: sind sie zu leise und zu friedlich, werden sie von den Massenmedien ignoriert oder kleingeschrieben. Sind sie zu laut und zu wild, wird der Protest als Chaoten-Randale denunziert. Es ist offensichtlich, dass nicht demonstriert werden soll. Wir leben schließlich auch in einem Rechtsstaat, mit Menschenrechten, Demokratie, Gewaltenteilung — was maßen es sich Menschen an, da zu protestieren? Sollen die doch nach drüben gehen!</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die offizielle Zustimmung der Occupy-Bewegung von Merkel, vielen Politikern und von einigen Medien ist an Verlogenheit kaum zu überbieten. Es liegt schließlich in ihren Händen, die Finanz– und Bankenwelt zu regulieren und dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Und falls <a title="ZG" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/der-augenblick-der-wahrheit/">Horst Seehofer</a> doch Recht hatte mit seinem Satz...</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">...dann sollen gefälligst alle Politiker abtreten und Ackermann soll zukünftig die Weihnachts– und Neujahrsansprache halten. Dann können wir uns den ganzen Politik-Zirkus sparen.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/15OktBerlin_Rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-10853" title="15. Oktober 2011 - Berlin - ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/15OktBerlin_Rueckblick-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ZG-Rückblick: Internet schon eingebaut</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/zg-ruckblick-internet-schon-eingebaut/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 07:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Man könnte glauben, dass die technische Entwicklung sich bereits von uns entfernt und uns über den Kopf wächst. Wir sind alle sozial vernetzt und leben online ein virtuelles Leben aus Glas. Wie aus dem letzten Rückblick inspiriert, fehlt uns nur noch der Biochip, an dem wir aber arbeiten. Oder brauchen wir einen ultimativen Reset-Knopf? jtheripper: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Man könnte glauben, dass die technische Entwicklung sich bereits von uns entfernt und uns über den Kopf wächst. Wir sind alle sozial vernetzt und leben online ein virtuelles Leben aus Glas. Wie aus dem letzten Rückblick inspiriert, fehlt uns nur noch der Biochip, an dem wir aber arbeiten. Oder brauchen wir einen ultimativen Reset-Knopf?<span id="more-10576"></span><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Die bunte und spannende Welt im Netz ist nur eine Werbeidee, die hoffentlich bald auch den letzten Hipster nicht mehr überzeugt. Einfach, dynamisch und vernetzt funktioniert nur so lange ich einem Konzern die Hosen runter lasse. Wenn man mal nein sagt, gibt es schon ein »Bad Request«. Zum Glück fällt das in unser vermarkteten Welt nicht so auf: Dann ist man halt ein »Fan-Boy« oder ist von den Produkten »überzeugt«. Wir sollten den ZG-Biochip mit einem SimLock versehen. Sicher wird es einige Jailbreaks geben, aber wer hat schon den Mut, sein Gehirn nach einem Absturz ein Hardreset zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur:<br />
</strong>Hypes und Trends haben es so in sich, dass sie auch wieder vergehen. Die New Economy und die Dotcom-Blase zeigten uns ja schon zu Beginn des neuen Jahrtausends, dass gerne Lärm um Nichts gemacht wird. Als das Internet-Chatten »entdeckt« wurde, gab es auch einen Boom der neuen Kommunikation: ICQ, MSN, Skype usw. Heute wird es einem schnell lästig, ständig unterbrochen und mit Belanglosigkeiten zugetextet zu werden. Meine Vermutung ist, dass in ca. zehn Jahren viele der sozialen Netzwerke sich überlebt haben werden (facebook wird es wohl noch geben). Viele werden enttäuscht sein, nicht von DSDS oder Popstars im Internet entdeckt worden zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Traum von Piraten und Liberalen, dass Internet als demokratisches Forum der Moderne, ja als Bürgerbewegung zu etablieren, ist angesichts einer intellektuell anspruchsvollen Chatsprache (»loolz«, »gg«, »rofl« ) und freiwilligen Sauf– und Nakedei-Bildchen, wofür früher IM’s bezahlt wurden, eher peinlich. Einen Reset-Knopf wird es nicht geben, aber wir werden weiterhin irgendwie so vor uns hindümpeln wie bisher. Denn das können wir alle am besten. <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch:</strong><br />
Ich habe ihn nicht gesehen, aber ich glaube mich zu erinnern, gelesen zu haben, eine der Figuren im neuen Schweighöfer Film wäre ein Musiker, der keine Homepage betreibt mit der Begründung, er glaube nicht das sich das Internet langfristig durchsetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung des Mediums Internet ist durch die Masse an »Betreibern« und die inherente Vernetzung einfach fürchterlich schnell. Die Art und Weise aber nicht speziefisch. An allen Ecken und Enden werden neue Techniken ausprobiert, die die in der Breite angenommen werden wachsen schnell. Das führt schnell zur Überbewertung und-schätzung und sollte sich eine Technik wirklich etablieren gibt es meist auch eine Konzentration der Anbieter. So gilt für das Netz ähnlich wie in der klassischen Wirtschaft, dass Schlüsseltechniken meist monopolisert werden. Das wird sich nicht rückgängig machen lassen und die Bürger werden ihre Bürgerrechte im Netz genauso selbst wahrnehmen müssen wie sonst auch.</p>
<p> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>ZG-Rückblick: Die Zukunft</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/zg-ruckblick-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 05:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhersage]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Prophezeiungen, statistischen Berechnungen und Vorhersagen wurde schon immer Politik gemacht. Oft ist es wenig sinnvoll, mehr als 10 Jahre in die Zukunft zu blicken, da es immer unvorhergesehene Ereignisse geben wird, welche unsere Zukunft prägen: ein Krieg, eine Krise, eine neue technologische Errungenschaft oder eine neue (alte) Ideologie. Demographen, Wirtschaftsprofessoren und Naturwissenschaftler versagen regelmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"></a>Mit Prophezeiungen, statistischen Berechnungen und Vorhersagen wurde schon immer Politik gemacht. Oft ist es wenig sinnvoll, mehr als 10 Jahre in die Zukunft zu blicken, da es immer unvorhergesehene Ereignisse geben wird, welche unsere Zukunft prägen: ein Krieg, eine Krise, eine neue technologische Errungenschaft oder eine neue (alte) Ideologie. Demographen, Wirtschaftsprofessoren und Naturwissenschaftler versagen regelmäßig beim Blick in die Zukunft. Heute soll die ZG-Redaktion gute 100 Jahre in die Zukunft schauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht das Leben im Jahre 2100 auf der Erde aus? Welche technologischen Errungenschaften haben wir gemacht? Welches Menschenbild, welche Weltanschauung und welche Werte werden uns leiten? <span id="more-10346"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur</strong><br />
Zunächst hoffe ich, dass uns die Schatten und die Vorlonen noch nicht entdeckt haben. Auch die Borg können ruhig einen Bogen um unseren Planeten machen. Natürlich wird zeitgeistlos.de im Jahre 2100 stolze 98 Jahre alt sein und eifrig seinem 100. Geburtstag entgegen fiebern. Alle Mitglieder der ZG-Redaktion sind natürlich noch am Leben, da geistige Fitness ewig jung hält und weil todesglupsch ein paar tolle lebensverlängernde Pillen entwickelt hat. Die halbe Erde ist eine stinkende Rauchwüste, der Rohstoffabbau, die jahrhundertelangen Umweltverschmutzungen und ein paar Atombomben haben große Teile in radioaktives Ödland verwandelt. Ein paar Reiche und Privilegierte haben sich in große Bunker verschanzt und...ich glaube, ich habe zuviel Fallout 3 gespielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob wir die Geldgier, den Materialismus und den Egoismus überwunden haben werden, bezweifle ich. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass diese Eigenschaften in der Natur des Menschen liegen, wie uns Fatalisten und Zyniker immer wieder weismachen wollen, aber ich befürchte, dass das System der Herrschaft sich auf diese Eigenschaften immer stützen werden. Die technologischen Errungenschaften in der Zukunft werden uns zwar prägen und beeinflussen, aber unsere grundlegenden Probleme nicht überwinden können. Uns haben auch in der Vergangenheit weder der Computer, das Auto, die Industrie, die  Raumfahrt oder der Fernseher davor bewahren können, weniger gewalttätig zu sein. Auch haben wir unsere Mitmenschen durch immer neuere Technik nicht mehr respektiert oder geachtet, als zuvor. Vielleicht könnte zukünftig weniger Technik mehr Menschlichkeit bedeuten? <strong> </strong></p>
<p><strong>todesglupsch</strong><br />
Wir schaffen es nicht mal das Wetter der nächsten Woche ordentlich vorherzusagen. Ich schon gar nicht.</p>
<p>Wahrscheinlich wird der Mensch immernoch Mensch sein, aber vermutlich wird der Planet noch viel mehr davon haben, bzw aushalten müssen. Da im Moment immer mehr Menschen einen Lebensstil anstreben der sich dem den viele Menschen in entwickelteren Ländern führen annähert, wird wohl das große technische, aber vor allem gesellschaftliche Herausforderungen bedeuten. Bei der ökologischen Belastung die bereits vorliegt wird das erst einmal in den nächsten fünzig Jahren geregelt werden um die das Jahr 2100 überhaupt »sinnvoll« zu erreichen. Wenn wir das aber leisten können, dann, ja dann, frohlockt Utopia. Dann werden Brathähnchen von unseren genmanipulierten Bäumen wachsen, während die Nachfahren der Brathähnechen dank künstlicher Evolution so intelligent sind, dass sie Brathähnchenbäume aus der Retorte entwickeln. Oder wir werden diese Probleme nicht gelöst haben und dann, naja, dann lassen Mad Max &amp; Co. grüßen. Dann wird man sich vermutlich auch in unseren Regionen nicht über zu wenig Möglichkeiten braun zu werden beschweren können.</p>
<p>Womöglich werden wir aber auch einfach mehr oder minder so weiter gemacht haben und weitermachen. Einfach so aus mangelndem Ideenreichtum, oder weil die »Powers to Be« es eigentlich gar nicht so schlecht finden wie es bisher gelaufen ist und gelaufen sein wird.</p>
<p><strong>jtheripper</strong><br />
Für die optimistische Zukunft möchte ich diesen Text anbringen:<br />
Marshall Bravestarr (1987 — abgeänderter Introtext)</p>
<p><em>In einer fernen Zeit, in einem bekannten Raum,</em><br />
<em>Der Planet Erde, ein Freiheitsttraum.</em><br />
<em>Das Land freier Menschen, so könnte es sein,</em><br />
<em>Doch mischte sich immer auch Böses mit ein!</em></p>
<p><em>Ein Mann des Friedens kam irgendwo her,</em><br />
<em>Er hatte Mut und handelte fair.</em><br />
<em>Beschützer der Schwachen, er trotzt jedem Problem,</em><br />
<em>Der Hüter des Rechts — Ihr werdet verstehen! </em></p>
<p>Für eine nicht rosige Zukunft hätte ich noch diesen Text. Dazu auf  englisch umschalten und mit der Stimme von Ron Perlman sprechen:<br />
Fallout 2 (1998 — Auszug)</p>
<p><em>War. </em></p>
<p><em>War never changes.</em></p>
<p><em>The end of the world occurred pretty much as we had predicted.<br />
Too many humans, not enough space or resources to go around.<br />
The details are trivial and pointless, the reasons, as always, purely human ones.</em><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>The earth was nearly wiped clean of life.<br />
A great cleansing, an atomic  spark struck by human hands, quickly raged out of control.<br />
Spears of  nuclear fire rained from the skies. Continents were swallowed in flames  and fell beneath the boiling oceans.<br />
Humanity was almost extinguished, their spirits becoming part of the background radiation that blanketed the earth.</em><br />
<em><br />
A quiet darkness fell across the planet, lasting many years. (...)</em></p>
<p><iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/_mcJAI6oRYY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>ZG-Rückblick: Verhungern in Afrika</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 06:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Äthiopen]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich diese Zeilen schreibe, zeigt das zweite Deutsche Fernsehen gerade die »Küchenschlacht« und im Anschluss die »Topfgeldjäger«. Küchenschlachten gibt es wahrscheinlich in Ostafrika gegenwärtig auch einige, ob diese aber etwas mit einem Hochglanz-Fernsehformat gemeinsam haben kann bezweifelt werden. Aufgrund von jahrelangerer Dürre ist nun eine Hungersnot vakant, die groß genug ist um auch mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"></a>Während ich diese Zeilen schreibe, zeigt das zweite Deutsche Fernsehen gerade die »Küchenschlacht« und im Anschluss die »Topfgeldjäger«. Küchenschlachten gibt es wahrscheinlich in Ostafrika gegenwärtig auch einige, ob diese aber etwas mit einem Hochglanz-Fernsehformat gemeinsam haben kann bezweifelt werden. Aufgrund von jahrelangerer Dürre ist nun eine Hungersnot vakant, die groß genug ist um auch mal wieder in den bürgerlichen Medien Erwähnung zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Finden verhungernde Menschen in Afrika bei uns genug oder die richtige mediale Aufmerksamkeit? Sind islamistische al-Shabaab-Milizen in Somalia der Katalysator für eine humanitäre Katastrophe? Wo liegen die wirklichen Ursachen solcher Katastrophen?<span id="more-10173"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch:</strong><br />
Medial ist das Thema immernoch weit entfernt vom Top-Thema in den Massenmedien. Eurokrise, Der US-Haushalt und norwegische Amokläufer sind in der Regel noch höher auf der Agenda angesetzt. Diese Themen sind sicherlich auch nicht unwichtig, aber die Frage nach der Priorisierung stellt sich auch hier erneut. Inhaltlich werden die Ursachen dieser Hungersnot auch kaum beleuchtet. Ich kann auch nicht bestreiten, dass ich mich nicht aktiv um die Informationen der eigentlichen Hintergründe informiert habe. Ob der vom Menschen (und damit sind natürlich vor allem die Industrienationen gemeint) induzierte Klimawandel für die Dürre (mit)verantwortlich ist und/oder unser Industrie/Agrarkomplex und die damit verbundene Politik als Hauptgrund zu nennen ist, sprengt meine Kenntnisse und den Rahmen, aber ich befürchte eine Berichterstattung wenigstens auf die Möglichkeit hinzuweisen, halte ich für recht oberflächlich, wenn nicht sogar manipulativ.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur:<br />
</strong>Weder die Süddeutsche, noch die FAZ oder SpiegelOnline berichten von der Hungerkatastrophe. Sicher, wir können hier schwerlich zu einem Urteil kommen, das alle Ursachen und Hintergründe mit ein schließt. Dafür müsste man vor Ort sein und sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Dennoch können wir als Medienverbraucher zumindest beobachten, wie und worüber berichtet wird. Und da kann ich ganz vorsichtig behaupten, dass Hungerkatastrophen, sofern sie nicht durch eine »externe Naturkatastrophe« verursacht wurden (Erdbeben, Flutwellen usw.) in den Medien meist ignoriert und verschwiegen werden. Ja schlimmer noch: es wird suggeriert, dass der weltweite Hunger gerade erst durch Katastrophen entstehen würde, dabei ist der weltweite Hunger systembedingt und kein Schicksal. Laut der Welthungerhilfe leiden gegenwärtig über 900 Millionen Menschen weltweit an Hunger und es sterben jährlich ca. 30 Millionen an Unterernährung. Nahrung für alle wäre da, nur die weltweite, gerechte Verteilung aller Nahrungsgüter ist von den Herrschenden eben nicht gewollt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Ich hatte nach einer längeren Pause nun wieder das <span class="noTypo">ARD/ZDF-Morgenmagazin</span> gesehen. Dort haben sie sich die Zeit genommen und im Format die »MoMa-Reporter«, die Hintergründe im Fall »Strauss-Kahn« zu recherchieren. Wirklich recherchiert wurde aber nicht. Es wurden einfach nur die bekannten Tatsachen vor Ort widergegeben. Was für eine großartige Zeitverschwendung. Nun gut, die kurzen Beiträge im MM hätten für die Ostafrika-Situation eh nicht ausgereicht, aber dann sollen sie es doch bitte einfach lassen und immer wieder Herrn Büser einladen, der uns in 1:30 min über Mietrecht aufklären kann. Oh nein, sind Reporter etwa die Experten von morgen? (Nagut, ich glaube es ist andersherum und ich habe es nur verpennt)</p>
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		<title>ZG-Rückblick: Griechenland</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast alle Themen melden sich für den Sommer langsam ab. Nur in Griechenland wird weiter demonstriert und in Deutschland diskutiert. Jeder versteht die Wut der Griechen, aber sparen sollen sie trotzdem und erst wenn sie so fleißig wie die Deutschen sind dürfen sie meckern? epikur: Ob wirklich jeder die Wut der Griechen versteht, ja verstehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Fast alle Themen melden sich für den Sommer langsam ab. Nur in Griechenland wird weiter demonstriert und in Deutschland diskutiert. Jeder versteht die Wut der Griechen, aber sparen sollen sie trotzdem und erst wenn sie so fleißig wie die Deutschen sind dürfen sie meckern?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9916"></span><strong>epikur:</strong><br />
Ob wirklich jeder die Wut der Griechen versteht, ja verstehen will, da habe ich so meine Zweifel. Wenn in Europa demonstriert wird, dann ist es immer zu Unrecht, uns gehts doch gut hier, wie so oft behauptet wird, warum wird dann »Randale« gemacht?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Sparpaket ist durch, doch Griechenlands Probleme sind damit  nicht gelöst. Tausende Randalierer hassen ihre Regierung abgrundtief,  sie rüsten schon zur nächsten Schlacht.</p>
<p style="text-align: justify;">-<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,771602,00.html">SpiegelOnline</a> vom 30. Juni 2011</p>
</blockquote>
<p>So oder so ähnlich ist der Tenor unserer bürgerlichen Medien. Von Verständnis keine Spur. Wenn jedoch in China, dem Iran oder im Nahen Osten Menschen auf die Straße gehen, dann sind es aufrechte Demokraten, die für Menschenrechte und Demokratie eintreten. Diese Doppelmoral ist auch im Falle Griechenlands wieder unerträglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Griechenland wird nicht das letzte Land in Europa sein. Spanien, Island, Irland — sie alle sind unter der Knute der internationalen Finanzmarkt-Fetischisten zusammengebrochen. Ob Wirtschafts-, Banken-, Finanz– oder Eurokrise — es ist die Krise des Kapitalismus. Die einzelnen Krisen gibt es nicht, sie sollen nur suggerieren, dass das große Ganze ja noch intakt sei, wie <a title="ad sinistram" href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2011/06/es-kriselt.html">Roberto J. De Lapuente erläutert</a> hat.</p>
<p><strong>jtheripper:</strong><br />
Deutschland rettet einfach alle. Wir bürgen für Europa. Auch wenn wir die Kohle nicht haben; es kommt darauf an, wie man sich den Ratingagenturen verkauft.</p>
<p><strong>todesglupsch:<br />
</strong>Dieses Thema ist mir ziemlich leidig. Eigentlich ist es ein Thema bei dem gefühlt Niemand wirklich Ahnung hat was zu tun ist, aber sich trotzdem viele dazu berufen fühlen sich zu äußern. Natürlich beruflich berufen zuallererst Poltiker, aber in ähnlicher Weise Ökonomen (oder ZG’ler). Kann es sein das die EU gerade zum größten Wirtschaftslabor der Welt umfunktioniert wird?</p>
<p>Was Griechenland angeht, frage ich mich einfach nach welcher (Wirtschafts-)Logik die griechische Bevölkerung das verdient hat. Niemand kann Verantwortung klar verorten, wie immer, aber wenn überhaupt, dann war der einzige mögliche Fehler der Bevökerung, den ich sehen kann, nicht früher gegen ihre politische Kaste zu rebellieren. Soll ich mich jetzt in Deutschland freuen, dass Glück zu haben nicht Grieche zu sein oder mir Gedanken machen nicht den Fehler der griechischen Bevölkerung zu wiederholen? Aber solange die neoliberalen über alle Kanäle runterbeten, dass wir Deutschen ja wie kein anderes Land von der EU profitieren, gibt es ja kein Grund die wirtschaftliche Ordnung in Frage zu stellen.  <strong> </strong></p>
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		<title>ZG-Rückblick: Hexenjagd</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 04:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Hexenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Rufmord]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 2011 scheinen die Hexenverfolgungen wieder Fahrt aufzunehmen. Ähnlich wie damals, reichen Anschuldigungen meist schon aus, damit der Ruf zerstört wird und um eine juristische Aufarbeitung in Gang zu setzen. Im März 2010 wurde der Journalist Jörg Kachelmann wegen des »Verdachts auf Vergewaltigung« festgenommen. Im November 2010 wurde in Schweden gegen den Wikileaks Mitbegründer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"></a>Im Jahre 2011 scheinen die <span><span>Hexenverfolgungen</span></span> wieder Fahrt aufzunehmen. Ähnlich wie damals, reichen Anschuldigungen meist schon aus, damit der Ruf zerstört wird und um eine juristische Aufarbeitung in Gang zu setzen. Im März 2010 wurde der Journalist Jörg Kachelmann wegen des <em>»Verdachts auf Vergewaltigung«</em> festgenommen. Im November 2010 wurde in Schweden gegen den <span><span>Wikileaks</span></span> Mitbegründer <span><span>Julian</span></span> <span><span>Assange</span></span> ein Haftbefehl wegen <em>»sexueller Vergehen«</em> erlassen, der kurz darauf zum internationalen Haftbefehl von Interpol wurde. Und im Mai 2011 ist der IWF-Chef <span><span>Dominique</span></span> Strauss-Kahn wegen des <em>»Verdachts auf versuchte Vergewaltigung«</em> verhaftet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Werden <span><span>Vergewaltigungsvorwürfe</span></span> von politischen Gegnern benutzt, um unliebsame Personen los zu werden? Oder haben sexuelle Übergriffe, von Menschen die in der Öffentlichkeit stehen, zugenommen bzw. werden sie heute einfach besser aufgedeckt als früher?<span id="more-9564"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span><span>epikur</span></span></strong><br />
Ob und wer nun schuldig ist oder nicht, kann ich zunächst nicht beurteilen. Das ist Sache der Justiz. Für die breite Masse der Bevölkerung und für die Medien sind alle angesprochenen Personen schuldig. Widerliche Sexverbrecher. Die Art und Weise der Berichterstattung und die <a title="facie prima" href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2011/05/facie-prima.html" target="_blank"><span><span>mediale</span></span> Bild-Inszenierung</a> lassen für den <span><span>Rezipienten</span></span> keinen anderen Schluss zu. Skandale, <span><span>Crime</span></span>, Sex und Gewalt sorgen immer für hohe Quoten, Auflagen und Verkaufszahlen. Der Ruf der in Verdacht Stehenden dürfte aber für immer dahin sind — unabhängig davon, ob sie schuldig sind oder nicht. Interessant ist aber in der Tat, dass sich Richter und Anwälte vom Medieninteresse beeinflussen lassen, wie im Fall Kachelmann immer wieder zu sehen ist. Von einer unabhängigen Justiz kann hier keine Rede sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie <span><span>manipulativ</span></span> Medien sind, kann man dieser Tage wieder schön beobachten. Während also Strauss-Kahn verdächtigt wird ein sexuelles Verbrechen begangen zu haben, wird über Sexpartys der Hamburg-Mannheimer berichtet. Zwei Berichte die augenscheinlich wenig miteinander zu tun haben. In der <span><span>Kommunikationswissenschaft</span></span> nennt man diese Methode »<span><span>framing</span></span>«, das Einbetten von Themen in spezifischen, meist konstruierten, Themenkomplexen. Beim Zuschauer bzw. Leser macht sich dann eine gezielt gesteuerte Erkenntnis breit: »die Reichen und Mächtigen nehmen sich sexuell was sie wollen«. Ergo: Strauss-Kahn ist schuld.<strong> <span><span> </span></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span><span>jtheripper</span></span></strong><br />
Kann schon sein, dass Vergiften nicht mehr die feine Art ist und man deswegen zum sexuellen Missbrauch greift, um seine Gegner loszuwerden. Vielleicht gibt es dazu ja auch die passende <span><span>Verschwörungstheorie</span></span>. Ich hoffe aber auch, dass sexuelle Übergriffe häufiger angezeigt werden als früher. In den letzten Tagen kamen dazu ja auch diverse Berichte im TV, wo ein Grund für das Schweigen meist die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes <span>genannt</span> wurde... Angst kann ich verstehen, aber der Arbeitsplatz ist doch hoffentlich das Letzte, über das man sich in so einem Moment Gedanken macht. Aber was tut man nicht alles, um einen Arbeitsplatz in einem Unternehmen zu behalten, wo Straftaten gedultet werden. Bin ich vom Thema abgekommen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span><span>todesglupsch<br />
</span></span></strong><span><span>Ich denke es muss klar unterschieden werden zwischen der medialen Inszenierung und dem juristischen Verfahren. Die mediale Berichterstattung scheint in Deutschland im Falle von Prozessen gegen Prominente, speziell bei sexuellen Verdachtsmomenten, zunehmend unsachlicher abzulaufen. Ich glaube aber auch das Problem ist die Quantität der Berichterstattung, denn an sich ist der reine Informationsgehalt  recht überschaubar. Vor Abschluss des Prozesses ist ein Großteil der medialen Beiträge irrelevant, repetitiv oder spekulativ. Gerade die Spekulationen bis hin zu den klar parteiischen Berichten sind für die Prozessbeteiligten, allen voran den Beklagten schwierig. Wenn nun noch eine unverhältnismäßige »Kooperation« der Staatsanwaltschaft mit den Massenmedien hinzukommt, dann beginnen die Grenzen des medialen und juristischen Verfahrens zu verschwimmen. Diese Integrität der Staatsanwaltschaft scheint subjektiv nachzulassen. Das wäre besonders bedenklich, da die Staatsanwaltschaft in Deutschland, anders als z.B. in den USA, nicht nur gegen sondern auch für den Angeklagten ermitteln muss. Die beschworene Trennung der medialen Inszenierung und des juristischen Verfahrens leidet zusätzlich (zu der gegebenenfalls bereits vorhandenen medialen Beeinflussung der Prozessbeteiligten) und damit die Chancen auf einen fairen Prozess.<br />
</span></span></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ZG-Rückblick: Track me down</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 14:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuckerberg’sche Datenauswertungen und Googles Straßenbildchen sind langsam nicht mehr das angesagte Thema. Jetzt ist Apples intelligentes Telefon so intelligent, dass es sich merkt wo sein Besitzer sich aufgehalten hat. Außerdem berichten die Mainstreamedien über eine Panne bei Sony die dazu geführt haben soll, dass große Mengen persönlicher Daten von PS-Network Usern Dritten zugänglich wurden. Alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zuckerberg’sche Datenauswertungen und Googles Straßenbildchen sind langsam nicht mehr das angesagte Thema. Jetzt ist Apples intelligentes Telefon so intelligent, dass es sich merkt wo sein Besitzer sich aufgehalten hat. Außerdem berichten die Mainstreamedien über eine Panne bei Sony die dazu geführt haben soll, dass große Mengen persönlicher Daten von PS-Network Usern Dritten zugänglich wurden. Alles halb so wild? Eh alles nicht personenbezogen. Die Nebeneffekte des digitalen Zeitalters. Oder eher der Beginn des orwell’schen Zeitalters?<span id="more-9295"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch:<br />
</strong>Wenn die Technik hier nicht mal jeder Art von datenschutzrechtlichen Mechanismen enteilt. Inwiefern in Zeiten der globalen Vernetzung es solche Mechanismen noch gibt ist die eigentliche Frage? Ich gehe davon aus, dass riesige mehr oder minder zentralisierte Datensammlungen Begehrlichkeiten wecken, denn einerseits sind Daten im Informationszeitalter die Währung und Andererseits sind die Schutzmechanismen im Vergleich zu monetären Währungen teilweise lächerlich. Als Nutzer ist es schwer die eigenen Daten noch effektiv zu schützen, da dies eigentlich nur mit einer klar eingeschränkten Nutzung vieler digitaler Dienste möglich ist. Andererseits gibt es auch den Aspekt, dass große Konzerne und Instutionen durch ihre technische Trägheit angreifbar sind und zwar mit relativ geringen Ressourcen. Das ist nicht nur eine Gefahr sondern fordert auch diese Institutionen technisch und vielleicht auch ein wenig ethisch, wobei ich befürchte das sie dem oft versuchen juristisch und politisch zu begegnen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur</strong>:<br />
Ich muss zugeben, dass ich von dem Skandal kaum etwas mitbekommen habe. Entweder ging es an mir vorbei oder die bürgerlichen Medien haben dem Thema eher nebensächlich Platz eingeräumt. Fakt ist aber, dass das Thema Datenschutz, außer bei einigen Bürgerinitiativen (<a href="http://www.aktion-freiheitstattangst.org/" target="_blank">Freiheit statt Angst</a>), von Politik, Medien und Unternehmen wohl eher stiefmütterlich behandelt wird. Ich erinnere nur an die Überwachungsskandale bei Lidl, Telekom und der Deutschen Bahn. Facebook, die Volkszählung 2011 und die Vorratsdatenspeicherung tun ihr übriges. Über diese Themen gibt es kaum Öffentlichkeit. Stattdessen wird breit über die Hochzeit von Kate und William berichtet (*schnarch*). Was bei Sony nun wirklich passiert ist und ob und wenn ja welche Folgen das haben kann, kann ich schwer beurteilen. Ich vermute aber, dass uns, wie immer, nur die halbe Wahrheit erzählt wird. Vielleicht hat ein Insider ausgepackt, vielleicht gab es eine Datenpanne oder was auch immer. »Größter Hackerangriff aller Zeiten« (Bild.de), klingt zumindest schön bedrohlich. Damit lassen sich dann gut rigorose Daten-Sicherheitskonzepte durchsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Nun ich weiß nicht, ob es der größte Hackerangriff war, aber ausgewachsen war er auf jeden Fall. Denn neben unwichtigen Personendaten, wurden auch die Kreditkarteninformationen gestohlen und jetzt kommt erst der Skandal: Sony hat ca. eine Woche gewartet, bis sie die Benutzer des Netzwerks (also ihre Kunden) über die offiziellen Kanäle informiert hat. Von Apple habe ich eigentlich nichts anderes erwartet. Allerdings ist es schon fraglich, dass solch sensible Daten auf dem iphone gespeichert werden, obwohl sie von Apple selbst nicht mal verwendet werden. Sie bieten also völlig unnötig eine Angriffsfläche.<br />
Das Problem ist, glaube ich, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo  uns auf der einen Seite Großkonzerne keine Sicherheit der Daten mehr garantieren  können (wenn sie das jemals konnten) und auf der anderen sich so viel Daten wie möglich krallen wollen. Und der Benutzer ist dazwischen gefangen. Er soll seinen Lieblingsmarken vertrauen, aber auch jede Information über sich dreimal umdrehen, bevor er sie ins Netz entlässt. Es ist mal wieder ein Wettrennen zwischen Auf– und Verklärung, welcher durch Menschen behindert wird, die über Apple, Googel und Facebook schimpfen, aber selbst twittern, dass sie ins Hotel Großkotz eingecheckt haben und uns ihr Abendessen zeigen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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