So nach und nach entdecke ich weiter die Highlights der re:publica 2011 und nun ist es das Panel von Gunter Dueck. Die 48 Minuten empfand ich als sehr unterhaltsam, aber mich interessiert das Thema natürlich auch. Am Anfang bemängelt er die immer noch vorhandene Abwesenheit des Internets in vielen Bereichen des Lebens, obwohl die Technik eigentlich vorhanden ist. Nun nutzen wir aber alle das Internet immer mehr und nach einer Recherche kann eigentlich jeder einen Wissensstand erreichen, der dem eines Verkäufers übertreffen kann. Somit wird der Wissensstand für einen Beruf in Zukunft nicht mehr so wichtig, sondern viel mehr die Persönlichkeitsentwicklung zu einem Professional. Dies wird im aktuellen Schulbild allerdings nicht unterstützt, sondern eben nur der Erwerb von Wissen (oft nur bis zur nächsten Klausur).
Die re:publica XI ist schon eine Weile her, aber wir behaupten ja nicht aktuell zu sein. In Sascha Lobos Vortrag geht es um die »Digitale Gesellschaft« und wie der Troll ein wichtiger Bestandteil davon ist. Um auch ein wenig Kritik zu äußern: Ich habe mal gehört, wenn einem keine guten Theorien einfallen, soll man einfach die Natur als Vergleich nehmen. Aber dennoch ist der Vortrag sehr sehenswert und für meine beiden Kollegen anschaupflicht. Ich bereite mal inhaltliche Testfragen vor
via Happy Schnitzel (hinter dem Link ist auch ein lesenswerter Artikel zum Video und der re:publica)
...singt die deutsche Mittelalter-Rockband Subway to Sally in ihrem Lied »Grabrede«. Die Konzentration im Leben auf Reichtum, Materialismus, Konsum, Haben– und Statusdenken macht unglücklich. Eines Tages wird jeder sterben und nichts mitnehmen können. Im Tode sind wir alle gleich.
Ja, es gibt noch intelligenten, sozialkritischen deutschen Hip Hop, fernab vom primitiven möchtegern Gangster-Rap mit profilneurotischer Selbstbezogenheit. Prinz Pi zum Beispiel. Wer wissen möchte, wer dieser Prinz Pi eigentlich ist, der klickt hier.
Für mich gibt es immer weniger Filme, die ich als spannend, mitreißend oder »gut« befinden würde. Viele Charaktere handeln mir zu unglaubwürdig, sind zu glatt, zu stark, zu perfekt. Seit einiger Zeit gibt es jedoch einen Trend in der Filmbranche, die Hauptrollen menschlicher, also durchaus mit Schwächen zu versehen: »the Wrestler« oder »the big Lebowski« sind zwei solcher Filme. Die Serie »breaking bad« ebenso. Der Kinofilm »72 Stunden« mit Russel Crowe in der Hauptrolle wagt diesen Schritt zwar nicht ganz, ist dafür aber glaubwürdig und spannend inszeniert. Weiterlesen »
13Mio Aufrufe sind schon eine ganze Menge auf youtube. Es sagt aber nichts über die Qualität aus. Ich warne also davor dieses Video anzuschauen. Und wenn ihr es doch tut, gebt nicht mir die Schuld für die verlorenen vier Minuten Lebenszeit. Zumindest weiß man welcher Tag heute ist, wenn man dem Songtext lauscht. Nur die Frage, ob Vorder– oder Rücksitz blieb irgendwie unbeantwortet. Oder warum sie sich die Frage überhaupt stellt? Schließlich war vorne nie genug Platz. Naja, auf jeden Fall ist Freitag.