Der Panik‐Button

»Sicheres Flirten — Tinder erhält Panik‐Button und künstliche Intelligenz. Um für Notfälle gewappnet zu sein, führt Tinder in seine Dating‐App ein Alarmierungssystem ein. Auch Betrügern soll das Leben erschwert werden.«

gamestar.de vom 24.01.2020

Anmerkung: Der Typ will die Restaurant‐Rechnung nicht bezahlen? Der Typ hat gelogen und ist 3 Zentimeter kleiner als Du? Der Typ will nicht akzeptieren, dass Du noch drei Kinder von drei verschiedenen Kerlen hast? Der Typ findet Dich langweilig, obwohl Du doch tooootaaal schön bist? Der Typ ist nicht tierlieb, vermögend, humorvoll, intelligent, fürsorglich, muskulös und gutaussehend? Dann drück den Panik‐Button! Wir von Tinder schicken Dir sofort jemanden vorbei, der ihn terminieren wird! Versprochen! :JAJA:


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2 Gedanken zu “Der Panik‐Button

  1. Ich pairshippe jetzt ;)

    Mal davon ab, dass der Zimt derzeit nur in den USA eingeführt wird, ist es natürlich aus Sicht des Datenschutzes ein weiterer GAU.

    Inwieweit ein wie auch immer »geschulter« Mitarbeiter eine Lage vor Ort einschätzen soll, der zig km weit weg ist, steht in den Sternen. Wenn dort wirklich etwas eskaliert, ist dort weder innerhalb einer bestimmten Zeit jemand vor Ort um einzugreifen noch wird dadurch die Tat an sich verhindert. Das ist praktisch wie im richtigen Leben.

    Viel interessanter ist der Absatz zum Catfishing.

    Wer vergleicht denn dann, ob die Profilbilder dem Realen entsprechen, auf welche Datenbanken greifen die zu und wer ist noch mit im Boot ausser Werbemafia und Diensten? An sich ist das schon ein Grund, dass so ein »Feature« in der EU nicht kommen dürfte.

    Aber Nachtigall — ick hör´ dir trapsen. Derlei Dinge wecken bestimmt auch wieder Begehrlichkeiten bei einer gewissen Klientel unserer Behörden und die finden sicher auch Gründe, um darüber Gesichtserkennung u.ä. salonfähig zu machen.

    Inzwischen interessiert eigentlich nur noch, wer da weiter ist in Bezug auf Sprach‐ und Gesichtserkennung?

    Die Dienste heimlich oder die Tech‐Riesen mit ihren ganzen digitalen Wanzen wie Alexa, Wanzapp und dem ganzen Dreck unheimlich. Die Grenzen dürften fliessend sein und manchmal geht so ein Smarthome‐Anbieter auch mal fehl, dann kommt man in seine eigene Bude nicht mehr hinein oder braucht keinen Schlüssel mehr...

    ...aber Holz ist ja auch hackbar und in der Hack‐Bar bekommt man die Hacke gegen bar.

  2. Wir von Tinder schicken Dir sofort jemanden vorbei, der ihn terminieren wird! Versprochen!

    Der Spruch hat mir jetzt gefallen... (Ich weiß, ich habe heute wieder einen besonders deckigen Humor...)

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