Die Gerechtigkeitslücke

  • Wer einen Menschen tötet, ist ein Mörder. Wer 1.000 Menschen tötet kommt ins Fernsehen.
  • Wer 500 Euro Steuern hinterzieht wird strafrechtlich verurteilt. Wer dem Finanzamt Millionen Euro Steuern vorbehält, wird politisch beschützt.
  • Wer 10.000 Euro im Kasino verliert, ist ein spielsüchtiger Versager. Wer Milliarden verzockt, ist systemrelevant und wird vom Staat »gerettet«.
  • Wer seinen Mitmenschen oder dem Chef nicht die Wahrheit sagt, ist ein Lügner. Wer in der PR oder der Werbung arbeitet, täglich Millionen Menschen belügt und betrügt, ist ein Marketingexperte.
  • Wer schwarz fährt und häufiger nicht bezahlt, kommt ins Gefängnis. Wer millionenfachen, weltweiten Abgas‐Betrug betreibt, wird erst gar nicht verurteilt.

Ach ja: wer solche Zusammenhänge herstellt, ist ein lupenreiner Populist! :JAJA:

4 Gedanken zu “Die Gerechtigkeitslücke

  1. Zwei Ergänzungen:

    Wer 400 Euro HartzIV bezieht, den nennt man Schmarotzer. Wer ein 4 Millionen Euro Renteneinkommen bezieht, den nennt man Leistungsträger.

    Für diese gesellschaftliche (politische, ökonomische und juristische) Unlogik braucht es einen Gesetzesstaat, der nichts mit Menschenrecht zu tun hat und trotzdem Rechtsstaat genannt wird.

  2. Schrub es schon a.a.O.: Leistungsträger sind Fremdleistungsdavonträger ;) Sie baden im Schweiß vieler Beraubter, und viel zu oft auch in deren Blut und Tränen …

  3. @Juri Nello

    Jupp. Wenn der eine Tote ein Promi war und wenn die Tausende von Toten »leider notwendig« (nach der NATO‐US‐Erzählung) waren, wie beispielsweise beim Abwurf der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki, dann erst Recht.

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