»Putin ist der Böse!«

In knapp 3 Minuten erklärt der italienische Philosoph Diego Fusaro, warum Europa sich Russland anschließen sollte. Vorsicht: das Video wird von Putinverstehern, Verschwörungstheoretikern, Populisten, Social Bots und Putintrollen verbreitet! Benutzung auf eigene Gefahr! :PROF:

7 Gedanken zu “»Putin ist der Böse!«

  1. Irgendwie kann ich die Argumente von Signore Fusaro nachvollziehen.

    Aber sind das nicht vielleicht, eventuell doch Fake‐news, made in Moskau? :)

    Ich zweifle, Mutti, eigentlich alle sagen, Fake news sind nicht gut für mich!

  2. Man sollte beide Staaten an ihrer Küche messen:
    da schneiden die Russen bei Weitem besser ab!

    Wer schlecht(er) isst, wird irgendwann einmal aggressiv(er)

    ;)

  3. Zu einseitig in die andere Richtung. Putin geht es nicht um das heldenhafte Gegengewicht zum Kapitalismus amerikanischer Prägung. Er braucht das westliche Feindbild genauso wie der Westen das östliche. Beide, um den Unmut in der Bevölkerung kleinzuhalten und abzulenken, uralte Strategie, baue einen äußeren Feind auf, um weiter teilen und herrschen zu können.
    Was Syrien angeht, ist die russische Rolle von Anfang an äußerst problematisch.
    Trotzdem wäre es richtig, auf Rußland zuzugehen, die bevorstehende Neuordnung der Welt, und der Niedergang der USA lassen eigentlich nichts anderes übrig.

  4. Art Vanderley:
    »Putin geht es nicht um das heldenhafte Gegengewicht zum Kapitalismus amerikanischer Prägung«.
    Ich denke das ist Blödsinn.
    Der russische Kapitalismus steht dem amerikanischen Kapitalismus in nichts nach.
    Und der einziger Grund für die Unstimmigkeiten zwischen USA und Russland ist, das die amerikanischen Oligarchen gern das hätten was die russischen Oligarchen haben.
    Könnte auch sein das es den amerikanischen Geldadel schwer fällt zu akzeptieren das es auch reiche Russen gibt.
    Ein Prestigeproblem wie im Mittelalter wenn Fürst von Piss mehr besitzt als Fürst von Pott.

  5. @all

    Ja, Fusaro überspitzt und polarisiert ein wenig. Er ist halt im Fernsehen, da muss man das machen, wenn man gehört, gesehen und zitiert werden will. ;)

    Ob USA oder Russland: es sind beides imperialistische Oligarchie‐Systeme. Dennoch glaube ich, sollte Europa die US‐gesteuerte Spaltung zwischen Europa und Russland nicht mitmachen.

  6. @wolli

    Ein inszenierter »Kampf«, fast schon wie bei Orwells »1984«. Auch die Wahl Trumps und dessen Bekämpfung durch den AG‐und Banken‐Teil des Systems deutet auf eine zunehmende Spaltung innerhalb des Turbokapitalismus hin.Liegt wohl in der Logik des Systems, die neoliberale Revolution beginnt, ihre Kinder zu fressen.

  7. Dafür ist Putinland Kirchenland. Die alte Kirche dort herrscht hart über ihre Vorherrschaft und damit ist die religiöse Freiheit im Moment auf dem Prüfstand. Staatliche Verfolgung garantiert.

    Kann ein Land empfehlenswert sein, das Meinungsfreiheit im Sinne der Religionsfreiheit torpediert?

    https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/rechtliche-entwicklungen/nach-region/russland/

    Wie in anderen Diktaturen auch, in denen diese christliche Religion meist wegen Kriegsdienstverweigerung einsitzt. Krasses Verbrechen. Wie schon einst in der Sowjetunion, DDR und bei den Nazis.

    Putinland ist wieder auf dem Weg dahin. Verbot und Enteignung drohen, Gefängnis wegen christlicher Religion, die auf die Bibel gestützt anderes lehrt als die orthodoxe Staatskirche in Russland.

    Ich weiß nicht, ich bin auch Beobachter des politischen Parkets und sehe das ein Land wie Russland bemüht ist um Selbstbehauptung und Wahrung seiner Interessen. Das kann keiner Abstreiten, es sei denn jemand hat selbst zuwiderlaufende Interessen. Aber irgendwie bin ich nicht sicher ob in einem Land es so koscher zugeht wenn Religionsangehörige um ihre Freiheit bangen müssen und durch fingierte Beweise vor Gericht geschleift werden.

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