Der Anschlag (34)

anschlag_teaserPhysiotherapeuten in Deutschland sehen aufgrund millionenfacher, täglicher Wirbelsäulenverkrümmung von smartphone‐Besitzern, eine neue Krankheit auf sich zukommen: den Smart‐Nacken.

Kolumbien wird als Produktionsstandort für Großunternehmen und Konzernen immer beliebter. Mitglieder sozialer Protestbewegungen sowie Gewerkschafter werden seit Jahrzehnten von kriminellen Banden und Paramilitärs regelmäßig ermordet. Firmen wie Nestle und Coca Cola fordern dennoch eine mutmaßliche rückhaltlose Aufklärung.

Außerdem gibt es das Gerücht, dass es eventuell, unter Umständen, mit geringer bis erhöhter Wahrscheinlichkeit bald eine Ankündigung geben wird. Wann es dazu Näheres gibt, ist noch nicht klar. Dennoch sollten die Folgen bekannt seien. Alles Weitere ist reine Spekulation.

5 Gedanken zu “Der Anschlag (34)

  1. Die gebückte Haltung passt ja auch sonst zum klassischen Michel, von daher... Kennst du eigentlich den Film »Surrogates — mein zweites Ich«?

    Eine der schlimmsten Varianten dieser Smartphone‐Zombies sind die, die das Scheißding nicht mal mehr während des Radfahrens aus den Händen lassen können. Da wird kreuz und quer blindlings auf Straße, Radweg oder Feldweg rumgetorkelt — und einfach weitergetextet. Letztens kam mir wieder mal so ein »Exemplar« als Geisterfahrer auf der falschen Radwegseite entgegen! Ich wünsche jedem einzelnen dieser Idioten, dass er/sie/es sich (ohne Beteiligung unschuldiger Dritter) möglichst brutal auf die Fresse legen möge...!

  2. @anonym @Dennis82

    Genau deshalb hinkt auch dieser blödsinnige Vergleich mit der Tageszeitung, der gerne vorgebracht wird (»Ey, da waren die Leute auch drin versunken!«). Ich sehe auch regelmäßig auf Kinderspielplätzen, wie beim Fussball spielen, im Hallen‐Schwimmbad am Rand oder während man sich mit Freunden unterhält — immer und überall das Ding in der Hand und/oder rauf glotzend. Es gibt eigentlich keinen sozialen Raum mehr, ohne smartphone. Eine Tageszeitung hat diese unzweifelhafte »Ehre« sicher nicht.

  3. Achwas, man kennt doch diese schlechten schwarz‐weiß‐Aufnahmen von früher, auf denen sich Leute beim Date durch die Zeitung mit dem anderen unterhalten. Und während des Radfahrens (im ständigen Kampf mit dem gemeinen Fahrtwind) angestrengt versuchen, den Sportteil zu lesen... ;)

    Geht man aufgrund der allgegenwärtigen Schmartföhns davon aus, dass jedes Einzelne davon zum Abhören, über GPS zum Orten und über die Kamera zum visuellen Auskundschaften genutzt werden kann, muss man wohl feststellen, dass es auch für hartnäckige Verweigerer kaum mehr ein Entkommen möglich ist. Da wirken Orwell’s Televisoren aus 1984 wie Spielzeuge für Kleinkinder...! Schöne, neue Welt...

  4. hehe,

    waren gestern auf einer Geburtstagfeier und die Gastgeberin musste ihren Mann dran erinnern , dass grad gefeiert wird und er das, so wörtlich »Scheissding« aus den Händen legen soll.
    Es ist wirklich absurd geworden mit dem ständigen gefummle an dem Gerät. Zehn Leute da, davon haben mind. vier Leute immer, gleichzeitig und permanent den Fokus auf irgendwas.....

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.