Der Anschlag (12)

anschlagDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie die Industrie‐ und Handelskammer (IHK), haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Ausbildungsunfähigkeit der deutschen Jugend beklagt. Sie würden mit 16 Jahren noch keine 10 Jahre Berufserfahrung vorweisen können, keine fünf Fremdsprachen sprechen, keine mehrjährigen Auslandsaufenthalte absolviert und keine marktrelevanten Fortbildungen besucht haben. Außerdem würden sie keine Bereitschaft zeigen, für einen Hungerlohn zu arbeiten. Sie fordern die Politik auf, zu handeln.

In Geflügel Salami und Nürnberger Rostbratwürstchen sind Spuren von Menschenfleisch entdeckt worden. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU), könne sich das nicht erklären, da Deutschland bei der Einhaltung von Qualitätsnormen international »vergleichsweise sehr strenge Regeln« habe, so der Politiker.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) kommt nach einer internen Studie zu dem Schluss, dass die Abdeckung von Einkaufszentren in Deutschland ungenügend sei. Für eine bedarfsorientierte Vollversorgung, sollten die Bundesbürger im Umkreis von 50 Metern mindestens ein Shopping Center aufsuchen können. Nur so könne das Wirtschaftswachstum und der Standort Deutschland weiter gewährleistet werden.

2 Gedanken zu “Der Anschlag (12)

  1. Ich glaube du solltest den Satirehinweis größer schreiben. Man könnte sonst glauben es sei Realität. Interessanterweise ist vielen Schülern, Studenten und Eltern nicht klar, dass ein stromlinienförmiger Lebenslauf am Ende mehr bremst als das er etwas bringt. Man fängt zwar früher an zu arbeiten und einen Vorsprung, allerdings fehlt der Blick nach links und rechts. Wenn man verschiedene Dinge gesehen hat, dann kann man sie eventuell auf spätere Probleme anwenden. Wissentransfer aus anderen Bereichen entsteht sicher nicht dadurch, dass man sich nur im Eigenen aufhält.

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