Schlank oder nicht schlank?...

...ist das hier die Frage? Oder vielmehr: sollte das die Frage sein? Millionen Frauen (und auch viele Männer) in Deutschland können nicht entspannt essen oder haben gar eine Essstörung. Sie kotzen, hungern und rennen in Herden ins Fitness‐Studio, um dem herrschenden Schönheitsdogmatismus gerecht zu werden. Ihr Alltag und ihre Gedanken drehen sich oft um die eigene Körperoptimierung: Welche Creme passt zu meinem Typ? Welches Essen hat wenig Kalorien? Welche Kleidung betont meinen Körper am besten? Bei welchem Sport nehme ich am meisten ab?

Die Gründe für das pathologische hinter‐her‐hecheln nach dem gesellschaftlichen Schönheitsdiktat sind vielschichtiger Natur:

1.) Der sog. »Jugendwahn« und die Angst vor dem älter werden sind ein Punkt. Die Angst vor der eigenen Sterblichkeit, Vergänglichkeit und somit vor dem Tod sind weit verbreitet. Die Sport‐, Kosmetik‐, Körperschmuck‐, Pharma‐ und Schönheitsindustrie verdienen mit dieser Angst Milliarden. Ihre Produkte und Dienstleistungen (z.B. Schönheitsoperationen) versprechen den Konsumenten ewige Jugend und dass sie den Alterungsprozess aufhalten können.

2.) Unsere marktwirtschaftliche Ordnung und die sozioökonomische Struktur bedingen ein oberflächlich‐materialistisches Körperbewusstsein. In einer Wegwerfgesellschaft, in der kaufen, verbrauchen, wegwerfen, wieder kaufen, verbrauchen usw. die Regeln des Gott‐Markt‐Leviathan sind, hat das vermeintlich Neue eine größere Bedeutung als das vermeintlich Alte. Produkte, Waren, Dienstleistungen, Bilder und auch Menschen werden konsumiert und für die eigene Bedürfnisbefriedigung verwendet.

In diesem Sinne gelten alte Menschen als abgenutzt und junge Menschen als frisch und leistungsfähig. Im Alttag werden daher alte Menschen bestenfalls ignoriert, nicht selten gar verachtet. Um Anerkennung, Aufmerksamkeit und Respekt zu bekommen, will somit jeder jugendlich wirken und sein. Für viele gilt, jünger auszusehen als man ist, als ein großes Kompliment und als wichtige Motivation für die eigene visuelle Körperoptimierung.

3.) Die Medien steuern und festigen den Schönheitsfetischismus. Plakate, Werbung, Musik‐Videos, Hollywood‐Filme und Stars sowie TV‐Sendungen (z.B. Germanys Next Topmodel) lassen in keinem Jugendlichen und auch Erwachsenen einen Zweifel darüber aufkommen, was in Sachen Körper und Aussehen als schön, normal und anstrebsam zu gelten hat und was nicht. Das ständige Beauty‐Washing klopft die Hirne weich und erzeugt massenhaft Minderwertigkeitskomplexe. Mit diesen Komplexen lassen sich dann Milliarden verdienen. In der Psychologie gibt es mittlerweile eine Diagnose dafür: die Körperdysmorphe Störung (KDS):

Es handelt sich bei der KDS um eine starke Beschäftigung mit einem nicht oder nur leicht vorhandenen Makel oder Defekt im körperlichen Aussehen, was zu starken Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben führt.

- koerperdysmorphestoerung.de

In unserer Gesellschaft gelten dicke Menschen, als dekadent, maß‐ und zügellos. Es scheint, als gäbe es eine tief verinnerlichte Verdrängungsneurose. Als schön gilt das, was uns nicht an die Wegwerf‐ und Überflussgesellschaft erinnert: schlanke Menschen.

22 Gedanken zu “Schlank oder nicht schlank?...

  1. Ja, die Körperbewirtschaftung muss wie die Parkraumbewirtschaftung brach daliegendes integrieren in Verwertungskreisläufe. Mein lieber Körper, etwas wie ein Parkraum, ein Parkplatz. Oh, ja. Und freilich viel mehr. Jedes Häärchen kann besetzt werden mit einer Verwertungstarantel. Das Haar im Ohr. Es wächst nun mal bei manchen und stören tut es lange niemand.
    Der Schachzug liegt aus meiner Sicht in Punkt 3. Das Anfüllen der Subjekte mit Idealen. Anstatt das Eigengefühl zu schulen, den Körper zu bemerken, wird er besetzt, in dem er zersetzt wird. Das Eigengefühl wird abgekapt und das Bemessen entlang vorgegebener Kritierien forciert. Ganze Körperent‐ und erschließungsprogramme werden lanciert. Und paradoxerweise wirkt es: wer kennt nicht das glückliche Strahlen, wenn ein KG‐Maß erreicht wurde, unabhängig davon, ob es körperliche Wohlfühsignale gegeben hat oder nicht. Der Wert stimmt. Und vom Wert heißt es, er ist gut. Wer kennt nicht den Jogger, der joggt, und sehnlichtst auf die Einspeisung der aufgenommenen Körperdaten in seine Rechenmaschine wartet, um zu sehen, ob er nun als fit gilt? Und wer kennt nicht die soziale Wirkungskraft, der schönen schlanken Frau. Im Dickicht des Körperkonstruierens und in Verwechslung von Sein und Sollen verrennt sich der eine oder andere Psycholog schon dahin, dass er meint befunden zu können, Schönheit korrelliert mit Intelligenz. Und zwar signifikant.
    Der Machtschachzug fügt der Eigenerfahrung eine wirkungsvolle Inzision zu, in dem er sie von sich trennt und an abstrakte Werte bindet. Das ist die internalisierte Disziplinierung. Das Gewissen ersetzt den Stock. Sodann hat jeder in jedem Bereich seine Karotte vor sich hängen und unbemerkt am Hinterteil angebunden bekommen. Es ist dies eine Grundoperation der heutigen Machtwesung. Die natürliche Differenzenpluralität wird willkürlich hierarchisiert, die Spitze darf sich im grünen Bereich wähnen, alle andere sind mit niederer ontologischen Qualität zu Welten gekommen und haben sich in der Folge emporzuarbeiten, emporabzunehmen, emporzubilden, emporzugesunden, emporzupflegen, emporzukalkulieren usw. Dem entgeht man nicht leicht. Die Gefühle, die uns Moment um Moment ereilen, die sind nichts Abstraktes, sondern diese sind wir und mehr sind wir nicht. Jeder Moment, die volle Fülle des unseren Lebens. Und diese volle Fülle müssen wir verzerrt durchleben, müssen Regungen des schlechten Gewissens ertragen, wenn der Bauch leicht schwabbelt oder die Haut unrein ist. Es ist ein ausgesetztes Leben, ein suspendiertes Leben. Das Ideal eräugt uns immerfort und wir es. Wenn wir darin blind geworden sind, wären wir freier.

  2. Anstatt das Eigengefühl zu schulen, den Körper zu bemerken, wird er besetzt, in dem er zersetzt wird. Das Eigengefühl wird abgekapt und das Bemessen entlang vorgegebener Kritierien forciert.

    Besser hätte ich es nicht formulieren können.

  3. Danke für den vortrefflichen Kommentar — Ich bin selbst nicht schlank, und etwas älter und durfte mir vor kurzem von meiner Schwester anhören »du schwitzt wie ein Schwein«; »bist fett« und »graue Haare hast duch auch schon«, und unterschwellig schwang immer noch mit »du bist ein Parasit«.

    Es scheint so, dass die neoliberale Saat bis in intimste Familienbereiche eindringt, und es wäre mal interessant zu analysieren inwiefern Neoliberalismus‐Sozialrassismus‐Rassismus und Körperdysmorphe Störung (KDS) zusammenpassen — Ich bin sicher, da wartet so manche Überraschung auf uns, denn das neoliberale System setzt auch hier voll auf »teile und herrsche« wie obiges Beispiel aus meinem privaten Umfeld zeigt.

    Übrigens, die erwähnte Schwester übertragt nur eigene Eigenschaften auf mich, die die 1:1 auf mich übertragt — neoliberale Doppelmoral eben, die man gerne bei berufstätigen Menschen trifft.

    Wir betrieben früher auch einmal eine Art Ausschank, wo ich mir dann von gewissen Menschen Beschwerden über Sozialschmarotzer und Alkoholiker anhören mußte, und brauch ich es noch extra zu erwähnen, dass dieser doppelmoralische Mensch (=Rentner) selbst alles mitnahm, wenn es nichts kostete, und Alkohol trank wie der erwähnte Alkoholiker — neoliberale Doppelmoral eben, die mich in .de schon seit Jahren ankotzt.

    Gilt eben auch für körperdysmorphe Störung (KDS), die bei Betroffenen doch meist in einer Art Ersatzreligion ausdriftet.....

    ...in einem Buch, ich weiß nicht mehr wo, las ich von einem Hausartzt sogar den Begriff »Rassismus gegen Dicke«, dass trifft es wohl auch. Lt. dem gibt es sogar Familien, die ihre Kinder mit dicken Kindern nicht spielen lassen.....Rassismus gegen Dicke eben.....

    Gruß
    Bernie

  4. Der Menge schwillt vielleicht nicht der Fettleib an wegen der harten Restriktionionen die sich sich selber auferlegen aber der Grimm gegen Menschen die diese Ketten offensichtlich nicht tragen.
    Überhaupt der Zwang zur einwandfreien Produktionsfähigkeit der eigenen Körpelichkeit drängt zur Verachtung Nichtsogutfunktionierender.
    Euthanasie wird unter der Zunge schon längst wieder zum tragbaren, die Produktion unterstützendem Konzept. (sach ich mal so als epileptierender Hirnmutant, der ja eigentlich schon vor der Geburt abgeschafft gehörte)
    Sich auf das eigene Fleisch zu fokussieren ist aber auch die logische Konsequenz einer immer weiter reichenden Entgeistlichung.
    greetz from the pit -abghoul

  5. Sorry, mir so eben noch eingefallen:

    Wer ist den in den westlichen Industriestaaten ein Fall für eine Zunahme an Fettleibigkeit?

    Sind es nicht die eher schlecht qualifizierten Niedriglöhner, manche Mittelschichtler und viele »Hartzies« — am Beispiel Deutschland?

    War mal jemand im Bioladen einkaufen und hat versucht gesundheitsbewußt einzukaufen bzw. zu kochen?

    Nein?

    Macht es mal, dann wird einem schlagartig klar auf was diese erneute Hetze gegen Dickleibige hinausläuft:

    Das sattsam bekannte »teile und herrsche« zwischen »Hartzies«; Niedriglöhnern, Arbeitslosen, und angeblichen »Normalos« eben....

    Trauriger Gruß
    Bernie

  6. Meine Gichtschulter nervt wieder. Aber ansonsten, bin ich noch top in Form. Kein Bierbauch, kein Gramm Fett zuviel, athletisch und stahlhart durchtrainiert. Die Mädels mögen das. Wenn’s nur nicht immer so weh tun würde. Im Rücken, — meine ich. Das ist wirklich lästig. Der Fettwanst neben dran, hat die Probleme nicht. Der rammelt auch noch die ganze Nacht durch. Was für ne Scheiße. Das geht echt an die Eitelkeit. Und der macht sich nicht mal Gedanken darüber.

  7. Ich dachte das mit dem Dicksein hätte sich inzwischen erledigt und die Industrie hätte mit dem Slogan dieser dicken Frau, die nicht etwa dick ist, sondern sich nur »so aufgebläht fühlt« dem Frust mit der Körperfülle die ultimative Ruhestätte im Bereich der subjektiven Empfindung angeboten und seither schlabbern die alle nur noch Joghurt und furzen sich schlank.
    Aber da bin ich wohl nicht auf dem Laufenden und dies betrifft nur die, die eigentlich schon die Schnauze voll hatten vom Wahn und als Konsumenten für überteuerte »Light«-Produkte, die man/frau »darf« schon weggefallen waren.

    Unsere Industrie lebt halt von der Unzulänglichkeit: Wo kämen wir hin, wenn das Auto nicht ständig zu alt, die Wohnung nicht zu klein und der Körper ok wäre, wie er nun mal ist. Wichtig ist nur, daß die Möhre nie zu weit vom Maul weg ist, sonst verliert der Esel noch eines Tages die Lust, ihr nach zu rennen.

  8. @Flavo: »Es ist ein ausgesetztes Leben, ein suspendiertes Leben. Das Ideal eräugt uns immerfort und wir es. Wenn wir darin blind geworden sind, wären wir freier.«

    Haben deinen Kommentar erst jetzt gelesen und kann nur sagen: Ja -genau so ist es.

  9. Alter Text zum Thema:
    Ich hab ein Moppel‐Ich, ein Doppel Kinn und hoppel zur Hartz Fabrik. Ich les die, die mich ächten und wähl die, die mich knechten. Unflexibel, arbeisscheu, gehöre ich nur zur Spreu. Für mein Baby ne Malboro, und für mich ein Becks. Ich hass dieses Leben, denn ich hab kaum Sex.Ich rasiere mich nie und hab aufs Schaffen kein Bock, mein Lehrmeister ist ne Super Nanny, und mein Guru Steve Jobs.

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7268/ich-bin-ein-moderner-mann-ein-mann-furs-neue-jahrtausend-digital-und-rauchfrei

  10. Schlankheits‐und Jugendwahn bringens nicht , das Gegenteil aber auch nicht , im Moment wird versucht , Dicksein zu hypen , prominentes Beispiel die ausgesprochen unsympathische Beth Ditto ( Gossip‐Sängerin).
    Beides Seiten derselben Medaille , Menschen sind halt so , wie sie sind dünn , dick , jung , alt , scheißegal .

    In Bezug auf alte Menschen wäre ich vorsichtig , da tragen nicht wenige Vertreter dieser Generationen ein erhebliches Maß an Mitschuld an negativen Entwicklungen , wenn ich mir meine persönlichen Erfahrungen mit älteren Menschen so ansehe , dann lädt das bei einem erheblichen Teil nicht gerade zu einem offenen Umgang mit diesen ein.

  11. Zitat:In unserer Gesellschaft gelten dicke Menschen, als dekadent, maß– und zügellos.

    Der Aussage stimme ich 100% zu!!!

    Fettleibigkeit ist KEINE Krankheit sondern eine Gier mit fehlender Disziplin.

    So jetzt dürft Ihr mich alle verbrennen.

    Freundliche Grüße
    David

  12. Vielleicht sitzt der David auch nur irgendwo rum und hat sich schon mit Benzin übergossen und dann gemerkt das das Feuerzeug zu Hause geblieben ist.
    Und das ist jetzt die Methode zum »Feuer schnorren« ;)
    Wiedemauchsei, diese Faszination am eigenen Fleisch ist einfach nur ein Mangel an Information über die Anatomie.
    Sobald man wirklich einigermaßen über die Grundstruktur des menschlichen Körpers informiert ist wird es schwer diese abzustellen und dann sehen die Feisten und die Schmalen gleichfalls eklig aus.
    Das können die dann soviel schönreden wie die wollen, aber egal wie athletisch oder nicht, es bleibt doch ein menschlicher Körper ;)
    greetz from the pit -abghoul

  13. es ist mir egal was er tut — er hängt dem Zeitgeist an, der allein nur dem Äußerlichen des Menschen Rechnung trägt — dieser Zeitgeist kreiert schlanke, ansehnliche Menschen, die sich in Aussehen, Darstellung sehr ähneln (wie man täglich bemerken kann) aber herzlich wenig mit einem fühlenden, verantwortungsvollen Menschen zu tun haben. Gute Nacht Deutschland !

  14. @ Roady
    Wie dämlich muß man sein , um so eine Antwort zu schreiben?

    Leider bestätigen Sie damit eine Unart , die mir bei nicht ganz so schlanken Menschen schon häufiger aufgefallen ist , nämlich einen Hang zur Anmaßung und zur Grenzüberschreitung , häufig einfach so aus dem Nichts geäußert.

  15. »[...]Leider bestätigen Sie damit eine Unart , die mir bei nicht ganz so schlanken Menschen schon häufiger aufgefallen ist , nämlich einen Hang zur Anmaßung und zur Grenzüberschreitung , häufig einfach so aus dem Nichts geäußert[...]«

    Sie schließen wohl immer von sich auf andere? Sind wohl doch ein kleiner Rassist — mit Vorurteilen gegenüber »nicht ganz so schlanken Menschen«?

    Ein armseliger überschlanker Wurm eben *grins*

    Amüsierte Grüße
    Bernie

  16. Noch eine Frage:

    Heute schon den Finger in den Hals gesteckt? Ist doch bei Magersüchtigen so üblich *doppelgrins*

    Very amused wishes
    Bernie

  17. @ Bernie

    Fühlt sich wohl jemand angesprochen....

    Werden Sie mir jetzt nicht glauben , aber es ist einfach ein Erfahrungswert.
    Es ist ein ganz bestimmter Typus des eher nicht so schlanken Menschen , mit dem ich so meine Erfahrungen machen durfte .

    Hatte mir eigentlich nie viele Gedanken gemacht zu diesem Thema und habs dann immer wieder erlebt , daß genau diese Tiefschläge aus dem Nichts kamen , öfter gegen mich , noch öfter hab ichs gegen Dritte erlebt.

    Bis ich spitzgekriegt habe , daß das immer vom selben Typus ausgeht , und starkes Übergewicht war immer eine der Eigenschaften dieses Typus.
    Der hat die nette Angewohnheit , immer zu kuschen , wenn er wirklich rein wegen seines Äußeren angefeindet wird und den Frust dann an denen auszulassen , die ihm neutral gegenübertreten .

    Diesen Typus gibt es auch in anderen Bereichen , bei Magersüchtigen , Alkoholikern usw usw., mit etwas anderen Eigenschaften .
    Unter den stark Gebauten ist dieser Typus eine Minderheit , ein Umkehrschluß auf alle stark gebauten Menschen verbietet sich.

    Ich sehe aber auch nicht ein , diese Erfahrungen zu negieren , nur damit es schön politisch korrekt zugeht .
    Ich fürchte aber , Sie werden es weiter vorziehen , Jeden anzu greifen , der es wagt , auch mal Kritik zu äußern an einer Gruppierung , die immer als Opfer gilt und die (in Teilen!) gar keine negativen Eigenschaften haben kann, also hübsch weiter träumen im politisch korrekten Wolkenkuckucksheim.

  18. vorab:
    also ich finde die dame auf dem symbolfoto rattenscharf.

    nun aber meine objektive meinung (wobei es soetwas niemals geben kann, aber ich benenne es mal so):
    WIR haben probleme...
    nun, es gibt jawohl einen unterschied zwischen zierlich und abgemagert; esgibt mädels die könnn fressen fressen und sehen immer noch aus wie eine balerina... :)
    andere hungern sich runter und meinen, die männer stehen auf die joghurettefrau, man sollte den fraun sagen, dass männer frauen mögen die AUSSEHEN WIE FRAUEN ... runtergehungert ist NICHT sexy... man sieht die knochen aus den augen blicken, so schwarz und tot und voller unglück!
    umgekhrt gibt es auch einen unterschied zwischen vollweib (bild) und kummerspeck... hier muss immer lust im spiel sein...
    also jungs, ran an den speck!! :d

    was heißt das konkret:
    wir müssen den leuten um uns immer kommunizieren, wie es »richtig« geht, sie ERINNERN ... entweder durch ein augenzwinkern an eine wunderhübsche apothekerin, welche zwar einen hohen bmi hat (was ist denn das??) aber äußerst attraktiv ist... eiskalte schulter dagegen an alle oberflächlichen dackel — bestraft diese wohl am meisten, denke ich...
    wir sind mehr.. die wahrheit (schönheit lässt sich nicht mit zahlen beziffern) steht für ich allein, die lüge braucht immer einen komplizen. der komplize sind die lügenblätter..
    bevor jemand diese aufschlägt müssen WIR schon zugeschlagen haben und jedem der den kopf schon gesenkt hält ein lächeln schenken..

    und wenn es nicht klappe?
    aber es bleibt vlllt die hoffnung auf die natur, dass ein mangel hier und jetzt anderswo ausgeglichen wird und sich dereinst und irgendwo die leute wieder zum essen ZUSAMMENsetzen und es genießen...

    prost mahlzeit (für alle!)

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