Der Gott‐Markt‐Leviathan, Teil 1

Der unerbittliche Gott‐Markt‐Leviathan ist eine bewusst unsichtbare Religion. Seine Tempel und Kirchen sind Banken und Einkaufszentren. Seine Hohepriester sind Ökonomen, Manager, Unternehmensberater und Versicherungsvertreter. Seine Machtsymbole und Insignien sind Anzug plus Krawatte, Geldscheine, Autos und Eigentumswohnungen. Seine heiligen Schriften sind in der Werbung, in den Massenmedien sowie in Kauf‐ und Arbeitsverträgen zu finden. Seine Gebote sind Gewinnstreben, Konsumpflicht und Lohnarbeitszwang. Seine Normen und Werte sind Konkurrenz, Wettbewerb, Profit und Eigennutz. Seine Gesetze sind das Wettbewerbs‐, das Eigentums‐ und das Vertragsrecht. Seine Ketzer sind Konsumverweigerer, Sozialisten, Anti‐Materialisten und Gesellschaftskritiker.

Der »Leviathan« bezeichnete nach dem englischen Philosophen und Staatstheoretiker Thomas Hobbes (1588−1679) ein gottähnliches fiktives Konstrukt, dass eine Einheit aller Menschen in einem Staat darstellen sollte. Um dauerhaften Frieden und Sicherheit eines Jeden zu sichern, sollten die Einzelwillen, die Stärke und die Macht eines jeden Individuums auf den Leviathan übertragen werden:

wikimedia

Diese Übereinstimmung im Vertrag hat einen Rechtsverzicht zugunsten des neu entstehenden Souveräns zur Folge, den Hobbes Leviathan und sterblichen Gott nennt, der zugleich in der Lage ist, durch Schrecken alle zur Einhaltung des Vertrages zu zwingen [...] denn in seinem Vertragsmodell sind keine Minderheitenrechte vorgesehen und der Souverän ist durch keine Gesetze gebunden. Er steht außerhalb des Vertrages, der zudem ewige Bindungswirkungen entfaltet.

- Rudolf Speth, In: Peter Massing/Gotthard Breit, Demokratietheorien, Wochenschau Verlag 2004. S. 97

 

Der heutige Markt ist Gott, Religion und Leviathan in einem. Er ist unfehlbar, grenzenlos und allmächtig. Seine unsichtbare Hand verwandelt Menschen, Ideen, Wissen, Dinge und Verhaltensweisen in eine Ware, d.h. in eine Form und Struktur, die er regieren kann. Der Markt durchdringt uns, er umgibt uns, er ist allgegenwärtig. Wenn man nur fest genug an ihn glaubt, dann bringt er Glück und Wohlstand für alle. Der Markt erzeugt Sinnstiftung und sorgt für ein menschenwürdiges Leben, so die gängige Formel. Der jüdische Philosoph Walter Benjamin (1892−1940)  hat schon im Jahre 1921 in einem Fragment geschrieben, dass der Kapitalismus eine Religion sei:

Darin liegt das historisch Unerhörte des Kapitalismus, dass Religion nicht mehr Reform des Seins sondern dessen Zertrümmerung ist. Die Ausweitung der Verzweiflung zum religiösen Weltzustand aus dem die Heilung zu erwarten sei.

- Walter Benjamin: Kapitalismus als Religion, In: Gesammelte Schriften, Hrsg.: Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, Suhrkamp 1991, S. 100

Die Aufgabe des Gott‐Leviathans besteht unter anderem darin, Menschen einzureden, sie seien unglücklich, ihnen fehle etwas, um dann genau dieses gezielt konstruierte Bedürfnis in Form eines Konsumproduktes zu bedienen. Die Werbung mit ihrer oft religiösen Symbolik verspricht ein erfolgreiches und erfüllendes Leben. Markenmythen und Stars sind die Instrumente der Heiligsprechung. Jeder Tag ist ein Fest‐ und Feiertag, gefeiert wird die Unterhaltungsindustrie in all der Farbenpracht, die uns täglich narkotisiert und betäubt.

Wirtschaftliche Fachbegriffe bzw. Schlagwörter aus der Ökonomie werden heute ganz natürlich auf alle Bereiche des Lebens angewandt. Für viele dürfte dieser Vorgang unbewusst sein, er verdeutlicht jedoch wie stark das leviathanische Denken in Geist und Bewusstsein übergegangen ist. Denn die Sprache ist auch immer ein Indikator dafür, wie gedacht und gewertet wird. Der Markt existiert also nicht primär nur in der Lohnarbeitswelt, sondern durchdringt sämtliche uns bekannte Lebenswelten. Unsere Sprache ist vom Gott‐Leviathan durchdrungen:

  1. ALG2‐Empfänger leben auf unsere Kosten.
  2. Das wird sich irgendwann auszahlen.
  3. Es muss sich für mich rechnen.
  4. Ich sollte mehr an mir arbeiten.
  5. Das lohnt sich für mich nicht.
  6. In diese Freundschaft habe ich viel investiert und sie ist mir wertvoll.
  7. Ich gehe nun in meinen wohlverdienten Urlaub.
  8. Davon können alle Seiten profitieren.
  9. Ich ziehe eine persönliche Bilanz.
  10. Sie müssen sich einfach besser verkaufen, wenn sie erfolgreich eine Stelle finden möchten.

Teil zwei folgt am Montag, den 6. August 2012.

15 Gedanken zu “Der Gott‐Markt‐Leviathan, Teil 1

  1. Tja, — da bedarfs es wohl ein paar neuer Thesen, die irgendjemand an Kirchentüren nagelt. Und der Kreis, dreht sich weiter. Oder sehen wir andere Möglichkeiten?

  2. @ eb

    Die anderen Möglichkeiten sind , um ein anderes Mode‐Wort zu gebrauchen , »alternativlos«.
    Der Kapitalismus an sich mag nicht am Ende sein , in seiner real existierenden Form aber steht er kurz vorm Abwinken.

  3. Mich kann der »Markt« mal am Arsch lecken!

    Mit Verlaub, aber manche Bekenntnisse bedürfen einfach des deutlichen Ausdrucks!

  4. »Die Aufgabe des Gott‐Leviathans besteht unter anderem darin, Menschen einzureden, sie seien unglücklich, ihnen fehle etwas, um dann genau dieses gezielt konstruierte Bedürfnis in Form eines Konsumproduktes zu bedienen.«

    Nicht nur das. Er soll auch die aktuellen Herrschaftsverhältnisse verschleiern und legitimieren. So wie es die Kirchen vor Ihm (Markt) gemacht haben.

  5. Einen Punkt hast du vergessen, und davon können nur Menschen wie ich ein Lied singen:

    11. Jeder konkurriert gegen jeden, und Familienzusammenhalt ist in neoliberalen Zeiten ein Witz.

    Ich weiß von was ich schreibe, da ich jahrelang von meinem Vater — einem Kleinstunternehmer — als möglicher Geschäftsnachfolger gegen meine Geschwister in Stellung gebracht wurde, und mein Vater mit meinen Geschwistern ähnlich verfuhr, was nun — seit seinem plötzlichen und unerwarteten Tod 2006 — dazu führt, dass wir in einer Art »Burgfrieden« in einer Erbengemeinschaft zusammenhalten, aber wenn seine Witwe nicht mehr kann ist auch der vorbei — »der Burgfrieden«.

    Manchmal übrigens denke ich, weil ich einen Freund hatte, dessen Eltern eben kein selbständiges Geschäft führten, dass es dem besser ging.

    Ganz einfach wegen der Tatsache dass die nicht schon von Kindesbeinen als mögliche Nachfolger gegeneinander konkurrieren mußten.

    Ich weiß, ich bin eine armer Tropf, aber ich wollte es nur einmal erwähnt haben, da ich sicher kein Einzelfall bin, und auch hier der Kapitalismus sicher schon massive Schäden in Familienverbänden angerichtet hat — nicht nur in meiner Familie sondern auch bei anderen in Deutschland die aus Unternehmerfamlien stammen.

    Gruß
    Bernie

    PS: Ich schreib dies als Sohn eines mittelständischen Kleinstunternehmers, und nicht eines Großunternehmersöhnchens wie z.B. Schlecker & Konsorten.....der übrigens nie in Vaters Fußstapfen treten wollte.....und dennoch ausgespielt wurde, weil Vater ahnte, der »bringt es nie zu etwas«......in seinen Augen waren Menschen, die einen Bürojob lernten einfach nur faul, und nur pure Muskelkraft zählte für meinen Vater als »Arbeit«.....

  6. »Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. (1943)
    Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden — in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht.
    Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.
    Um zu wissen, wie wir der Dummheit beikommen können, müssen wir ihr Wesen zu verstehen suchen. Soviel ist sicher, daß sie nicht wesentlich ein intellektueller, sondern ein menschlicher Defekt ist. Es gibt intellektuell außerordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr Schwerfällige, die alles andere als dumm sind. Diese Entdeckung machen wir zu unserer Überraschung anläßlich bestimmter Situationen. Dabei gewinnt man weniger den Eindruck, daß die Dummheit ein angeborener Defekt ist, als daß unter bestimmten Umständen die Menschen dumm gemacht werden, bzw. sich dumm machen lassen. Wir beobachten weiterhin, daß abgeschlossen und einsam lebende Menschen diesen Defekt seltener zeigen als zur Gesellung neigende oder verurteilte Menschen und Menschengruppen.
    …Daß der Dumme oft bockig ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß er nicht selbständig ist. Man spürt es geradezu im Gespräch mit ihm, daß man es gar nicht mit ihm selbst, mit ihm persönlich, sondern mit über ihn mächtig gewordenen Schlagworten, Parolen etc. zu tun hat. Er ist in einem Banne, er ist verblendet, er ist in seinem eigenen Wesen mißbraucht, mißhandelt. So zum willenlosen Instrument geworden, wird der Dumme auch zu allem Bösen fähig sein und zugleich unfähig, dies als Böses zu erkennen.
    …Aber es ist gerade hier auch ganz deutlich, daß nicht ein Akt der Belehrung, sondern allein ein Akt der Befreiung die Dummheit überwinden könnte. Dabei wird man sich damit abfinden müssen, daß eine echte innere Befreiung in den allermeisten Fällen erst möglich wird, nachdem die äußere Befreiung vorangegangen ist; bis dahin werden wir auf alle Versuche, den Dummen zu überzeugen, verzichten müssen.«

    Als Theologe konnte Dietrich Bonhoeffer nicht wissen, dass die Ursache der Dummheit die Religion ist. Die Befreiung von der Religion nennt sich »Auferstehung«:

  7. @Stefan Wehmeier

    Was hat Dein Kommentar mit dem Artikel zu tun? Ich werde den Verdacht nicht los, Du hast einen vorgefertigten Kommentar hier rein kopiert, um Deinen link platzieren zu können. So etwas wird hier nicht geduldet, deshalb habe ich Deine links entfernt.

  8. @epikur

    Vielleicht meint Stefan Wehmeier auch nur, dass die menschliche Dummheit grenzenlos ist — auch in Zeiten des neoliberalen Kapitalismus?
    Es gibt m.E. sogar einen guten Spruch, der in eine ähnliche Richtung geht, aber ich krieg den nicht mehr auf die Reihe — eben das mit »nur zwei Dinge sind grenzenlos....menschliche Dummheit....« — weiter weiß ich den nicht mehr.

    Anyway — ich glaube nicht, dass die »Markttaliban« bwz. »Neotaliban« (=eben jene die den Markt als Gott vergöttern, der keinen Widerspruch duldet und totalitär‐allmächtig regiert, wie die echten Taliban ihren islamistisch ausgelegten Allah) dumm sind — im Gegenteil, die meisten Ideologen sind schlauer als ihre Gegner denken, wie so manch Ausflug in Geschichte und Gegenwart beweist.

    Hochaktuelles Beispiel die Rechtsextremen, die man immer wieder mal als Dummbeutel, und Dumpfbacken darstellt, wo sich nun immer mehr rausstellt, dass die sehr intelligent agieren als NSU‐Terroristen und Verfassungsschutzunterwanderer......um nur eines zu nennen....

    ...zurück zum Kapitalismus....

    ...wir sollten eben nicht den Fehler wie bei Rechtsextremismus begehen, und Milton Friedman bzw. Hayek‐Fans als Dummbeutel abzutun....ein sehr gefählicher Trugschluß....siehe oben....

    Gruß
    Bernie

  9. @ Bernie

    »Zwei Dinge sind unendlich , das Universum und die menschliche Dummheit.
    Beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.«

    Soweit ich weiß , von Einstein , lasse mich aber gerne korrigieren.

    Ich denke auch , daß das System gravierende Schäden bis weit ins Menschliche rein verursacht , das wird immer noch drastisch unterschätzt.

    Diese Trennung des Privaten und Politischen funktioniert auf Dauer eben doch nicht.

  10. »[...]Diese Trennung des Privaten und Politischen funktioniert auf Dauer eben doch nicht[...]«

    @Art Vanderley

    Bin geneigt dir zuzustimmen, und am dümmsten finde ich immer noch Argumente in meinem Freundes‐; Verwandten‐ und Bekanntenkreis die meinen »man könne ja doch nichts ändern« und laß uns in Ruhe mit deiner »Scheiß‐Politik«.

    Auf mein Gegenargument, dass eben Privat und politisch ein‐ und dasselbe sind, und man — in neoliberalen Zeiten — dies so nicht mehr eindeutig trennen könne wird sehr oft mit purer Ignoranz reagiert...

    ...ich denke unsere Wirtschaftsbosse und PolitikerInnen haben auch das Volk verdient, dass die regieren.....und sehe es auch bei anderen neoliberal regierten Ländern so....

    Ist es nicht auch — von Anfang an — ein Zeichen des Neoliberalismus, dass man einfach alles okkupiert, was einmal als Alternative galt?

    So soll man ja neuerdings Che Guevara‐Shirts, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen, als Revolutionsmode kaufen können — eben neoliberale Okkupation von Begriffen und Revolutionssymbolen....

    ...Gab es nicht einmal die Forderung, dass wir uns erst unsere Begriffe zurückerobern müßten, bevor der Umsturz kommt? Damals 1968.

    Ich denke — dank Schröder/Fischer/Merkel/Rösler und Konsorten ist es wieder soweit.....die Begriffe und Symbole müssen zurückerobert werden.....sonst wird es nix mit dem Umsturz.....

    Übrigens, danke für den Hinweis auf die Urquelle meines erinnerten Spruches, ich war mir ja auch nicht sicher, wer den zuerst geprägt hat...

    Noch was:

    Ich denke, dass die »graviernden Schäden bis weit ins Menschliche...« genau der Grund sind warum man in .de bis dato keinen echten Widerstand gegen diese Neotaliban sieht.

    Neben der »Unsicherheit«, die ich heute als Grund bei Nachdenkseiten lesen konnte

    Beide Gründe könnten die Protest‐Totenstarre in Deutschland besser erklären als die »dt. Mentalität« des Obrigkeitsgehorsams und Nach‐Oben‐Katz‐Buckelns‐nach‐unten‐tretens, und ist sicher auch in anderen Protest‐Toten‐Ländern der Grund für fehlenden Widerstand gegen neoliberale Zumutungen in Zeiten einer »Neuen Weltwirtschaftskrise« (Zitat: Paul Krugman, US‐Wirtschaftsnobelpreisträger).

    Gruß
    Bernie

  11. @ Bernie

    »...ich denke unsere Wirtschaftsbosse und PolitikerInnen haben auch das Volk verdient, dass die regieren.«

    Das bedingt sich wohl gegenseitig , gerade die freiwillige Selbstverblödung in den 90ern dürfte viel beigetragen haben zur Entstehung der jetzigen »Elite«.

    »Scheiß Politik« , eine Luxuxposition , Vielen gehts immer noch »zu« gut , bin mal gespannt , wie Scheiße die Politik noch ist , wenn der ein oder andere mal sehr umittelbar betroffen ist von den Auswirkungen des Systems.

    Allerdings dürfte es auch beim dümmsten Volk Grenzen geben , irgendwann knallts , und hoffentlich nicht in die falsche Richtung.

  12. @Art Vanderley

    Hast auch wieder recht ;)

    Ich schließe mich deiner Hoffnung an, und dies schreibe ich obwohl ich nun schon seit »Birne« (= Kohl) auf einen Wandel warte.

    Ich hoffe, dass sich meine düstere Prognose nicht bewahrheitet.

    Welche? Dass uns Merkel/Rösler auch nach 2013 erhalten bleibt, ja dass die dt. Maggie Thatcher (Merkel soll ja bekennende Thatcheristin sein) länger regiert als Helmut Kohl.

    Als Baden‐Württemberger, der immerhin 58 Jahre mit der CDU‐FDP‐Mafia im »Ländle« leben mußte bin ich da schon vorbelastet — was meinen Pessimismus angeht.

    Jedoch, wie bereits erwähnt, vielleicht wird ja auch mal eine andere Version der SPD‐Grünen‐Linken regieren, aber eine die meilenweit von den Schröderianern in der SPD, den Fischer‐Fans bei den Grünen und den »Realos« bei der Linkspartei entfernt ist — eine echte Bewegung von unten eben.....

    Ich weiß, ich träume....

    Was SPD‐GRÜNE derzeit angeht, da wundere ich ich eigentlich nur noch darüber, dass die nicht längst alle ihre Parteibücher abgegeben haben, und mit der CDU/CSU‐FDP‐Regierung im Bundestag fusioniert sind, und allesamt bei Hund(t) und Co. angestellt werden auf das der letzte im Land merk(el)t wer eigentlich wirklich regiert — Dt. Bank & Konsorten, und nicht PolitikerInnen aller Coleur.

    Gruß
    Bernie

  13. @ Bernie

    58 Jahre schwarzes Ländle , mein Beileid...(Scherz)

    Ich fürchte , sie wird sich bewahrheiten , die Prognose, aber ohne Rösler und die FDP , es sei denn , ein Wunder geschieht und die SPD gibt ihre infantile Abneigung gegen die Linke auf.

    Merkel ist sehr flexibel , mit etwas Druck von der Straße ist die schon auf Kurs zu trimmen , und schwupp , wird sie uns einen klaren Politikwechsel als aber nun wirklich völlig alternativlos verkaufen , in bester Tradtion Adenauers , »was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an ?«.

  14. @Art Vanderley

    »[...]Merkel ist sehr flexibel , mit etwas Druck von der Straße ist die schon auf Kurs zu trimmen , und schwupp , wird sie uns einen klaren Politikwechsel als aber nun wirklich völlig alternativlos verkaufen , in bester Tradtion Adenauers , »was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an ?«[...]«

    Ich hoffe ja so, dass du recht hast, aber da die Frau INSM‐gesteuert ist bleibe ich bei meiner düsteren Prognose.

    Die Sozialdemokratisierung der CDU halte ich für ein Märchen — man müßte eher von einer Konservatisierung der anderen Parteien (mit Ausnahme — noch — der Linkspartei) sprechen — da wird dann ein Schuh draus.

    Frei nach dem Motto:

    Die Sozialdemokratie (Grünen) wird konservativ, und schwupp
    die CDU (FDP/CSU) wird sozialdemokratisch.

    Übrigens, die Form der Volksverdummung ist ja uralt in Deutschland

    Schon seit Bismarcks Zeiten, :) der alte »Sozialrevolutionär«.wird die praktiziert, und da wundere ich mich, dass die nachfolgenden Generationen immer wieder drauf reinfallen — rein auf Konservative/Freidemokraten bezogen.

    Sind wir so geschichtsblind? Und wenn ja, wann?

    In Zeiten von Wirtschaftskrisen evtl.....?

    Gruß
    Bernie

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