Von der Notwendigkeit der Faulheit

Roberto J. De Lapuente (ad sinistram) lag nun wieder monatelang auf der faulen Haut. Seine Bequemlichkeit zur Tugend erhoben, hat er uns ein neues Buch mit dem Titel »Auf die faule Haut« beschert. Ich muss gestehen, dass ich sein Erstling »unzugehörig« als einen Tick spannender, runder und geschliffener empfunden habe. Dennoch ist sein zweites Werk durchaus empfehlens‐ und lesenswert. Eine durchweg verspielte Sprache, viele kritische Analysen sowie eine Auseinandersetzung mit vielen dunklen Flecken unserer Zeit, verspricht und hält Robertos zweites Werk.

Statt einer Einleitung beginnt Roberto sein Buch mit der Feststellung, dass er gerne und wahrhaftig weltfremd bleiben will (S.8). Den Vorwurf des Spinners, des ewigen Nörglers und Kritikers ist all jenen vertraut, die mit wachem Auge und scharfem Verstand beschreiben, was sie sehen. Man muss nicht besonders pessimistisch oder schwarzseherisch sein, um heutzutage als Miesmacher zu gelten (S.133). Wer offen kritisiert, der bringt die wohlige und heimelige Weltverleugnung allzu vieler Biedermeiers ins Wanken. Denn sie haben es sich im schönen Schein des alles‐ist‐toll‐Prinzips gemütlich gemacht. Wer authentisch bleibt, dem tun sich Abgründe der vermeintlichen Normalität auf:

Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.

- Jiddu Krishnamurti

Insofern sollte die Motivation sich der Mehrheit eben nicht zu beugen, eine Konstante des eigenen Denkens und Bewertens sein (S.113).

Zur Anpassung und Konformität gehört eben auch die Aneignung einer Arbeitsmoral, die einer Sklavenmoral, in nichts nachsteht. Lohnarbeit als Sinn und Zweck des Lebens (S.108). Stolz sein, auf die Plackerei für den Reichtum der Vermögenden, heisst die Devise der Lohnarbeitsmoral im Jahre 2011 in Deutschland. Und obwohl die technologischen Errungenschaften mittlerweile so weit voran geschritten sind, dass viele Arbeiten von Maschinen verrichtet werden, so ist die Vorstellung eines lohnarbeitsfreien Paradies‐Utopias, wie es in der Zeichentrickserie »die Jetsons« vom Jahre 1962 schön dargestellt wurde, für viele Menschen unvorstellbar. In gleichnamiger Serie musste der Vater der Familie, dank des technischen Fortschritts, nur noch  dreimal drei Stunden in der Woche lohnarbeiten. Viele jammern und klagen zwar über ihre Lohnarbeit (ja das gehört mittlerweile in vielen Stammtisch‐Runden zum guten Ton), wissen aber gleichzeitig ohne den Zwang zur Lohnarbeit, wenig mit sich und ihrem Leben anzufangen.

In der Faulheit den Fortschritt erkennen, es dürfte wohl der einzige Weg sein, den Wahn unserer immer schneller, immer wilder werdenden Welt zu zähmen (S.109).

In dem Kapitel »Ihr Kinderlein kommet bloß nicht!« (S.123) schreibt Roberto eine Realsatire, in der klar wird, das Deutschlands Herrschende den feudalistischen Habitus nie wirklich abgelegt haben. Deutschland brauche mehr Kinder, aber bloß keine Unterschichten‐Kinder.

Man will keine Ahmeds oder Kevins, man will Rüdiger‐Pascals (S.128).

ALG2‐Empfänger sollten die Verhütung oder gar die Sterilisation oder Kastration vom Amt bezahlt bekommen, schreibt Roberto ironisch. Am 11. März 2011 schrieb Eva Völpel in der TAZ, dass Flensburg ein Pilotprojekt gestartet hatte, in den Männern und Frauen, die Geringverdiener waren, drei Jahre lang die Verhütungsmittel vom Amt bezahlt wurden. Ein Schuft, der denkt, es ginge hier um die Senkung der Vermehrungsrate von Unerwünschten und Überflüssigen.

Robertos Zweitling warnt vor den Folgen eines neuen Marktradikalismus. Immer wenn an Diktaturen oder totalitären Herrschaftsformen gedacht wird, werden häufig die Bedingungen und Entwicklungen, die vorher waren und zur Totalität geführt haben, vernachlässigt und vergessen.

Aber was davor geschah, die Schmähung, die Beleidigung, der Rufmord an ganzen Gesellschaftsgruppen, die Verleumdung, die Treiberei, das Gehetze, die Berichte voller ehrabschneidender Unwahrheit, die Betonung der Fremd‐ und Andersartigkeit, der Faulheit und Verschlagenheit — all das, und noch mehr, das Vorspiel der Vernichtungslager (S.142)

Das Buch kann bei Amazon oder direkt beim Renneritz‐Verlag zum Preis von 11 Euro erworben werden.

17 Gedanken zu “Von der Notwendigkeit der Faulheit

  1. »Ich muss gestehen, dass ich sein Erstling »unzugehörig« als einen Tick spannender, runder und geschliffener empfunden habe.«
    Das mag Geschmackssache sein.

    Ich muß gestehen, dass »Auf die faule Haut« hält, was »Unzugehörig« schon versprochen hat, vor allem »Worte« haben es Roberto de Lapuente angetan und damit spielt er auf eine großartige Art und Weise, die mich gespannt auf mehr warten lassen.

  2. Ach der Roberto hat ein neues Buch geschrieben. Fein. Ich finde seine Texte oft zu krampfhaft einer Sprachleichtigkeit verschrieben, die so nicht immer zur Geltung kommt und sein Stil fühlt sich oft ein bischen jammerhaft an, wobei das ein gewisses Wesen der Kritik sein mag. Die manchmal überzogene Länge empfand ich auch nicht in jedem Artikel als sinnvoll.

    Seinen »Zensur»blog muss man aber nicht kommentieren. Er veröffentlicht selten kritische Kommentare, was sehr lustig ist, denn er ist ja selbst Kritiker :)

    Der Kritiker, der sich der Kritik entledigt, in dem er sie mit der Begründung »Hausrecht« zensiert bzw. ausgrenzt :KICHER:

    Sollte mal jemand dem Staat mitteilen, das er als Staat auch das Hausrecht hat und somit in seinem Land zensieren darf was er will soviel er will. ;)

    Entweder läßt man Kommentare zu oder nicht. Aber diese halbgare selbstverliebte Nummer von Roberto ist für mich sehr fragwürdig, gerade dann, wenn man öfters gegen andere Medien schießt und ihnen Vorwürfe auch bezüglich der mangelhaften Duldung von Kritik vorwirft.

    Davon abgesehen lese ich seine Artikel trotzdem gerne und sehe sie inhaltlich meist als gelungen an. Ich bin mir auch bewußt, das das tägliche! herauspressen literarisch anspruchsvoller Schriften zur Gesellschaftskritik und die Verwaltung von Blog und die Suche nach Anregungen für Artikel nicht einfach ist. In diesem Punkt habe ich eine hohe Achtung für Roberto und seiner Leistung.

    Für seine Autorenkarriere wünsche ich ihm viel Erfolg.

    MFG

  3. Ich muss auch sagen, dass mir das Buch sehr viel Raum zum Nachdenken, aber auch viel Freude gegeben hat. Mir gefallen aus diesem Werk mehr Artikel als im Erstlingswerk.

  4. @Hannzi
    Mach doch mal nen eigenen blog auf, und dann schwätzen wir da noch mal drüber. Vielleicht einen Kritikblog zur bürokratisch sachlichen Einschätzung und Bewertung von Kritik, von selbstverliebten Kritikern der Kritiker. Wär doch mal was. Die Punkte im Kunst»system«, werden dir sicher sein.
    .
    (leider fehlendes Icon mit verzweifelt rollenden Augen, — ungefähr in dem Stil einer Ehefrau, die seit drei Stunden ihrem Angetrauten beim Bearbeiten des Gartentisches mit einem Kärcher‐Hochdruckreiniger zuschauen muss, während im Hintergrund Arnold Schwarzennegger läuft. — So was fehlt irgendwie).

  5. Oh, da stiefel ich wohl auf irgendwelchen Füßen herum ...

    Nicht böse sein. Ich bin ein ganz netter umgänglicher Typ ;>

    Nur was ich zu sagen habe, das sage ich, auch wenns öfters dem einen oder anderen nicht gefällt und eigentlich müsste ich im Rahmen der kritischen Denkerblogs müsste einen Haufen Freunde gefunden haben, oder wird das kritische an meiner Kritik rein aus dem rebellischen Geist kultiviert und hat keinen inhaltlichen Charakter?

  6. @Hannzi
    Oh, auf meinen Füßen stiefelst du nich herum. Keine Sorge. Eher auf den eigenen. Und ich sag ja auch nur was ich denke. Der Kritiker der den Kritiker der Kritiker ........ (Merkst du was ?)

  7. Ja ich merke etwas, Sie aber nicht.

    Ich habe Verhalten und Qualität von Roberto kritisiert und genauso gutes über seine Arbeit geschrieben.

    Ihr »Vorschlag« liest sich im Gegensatz dazu eher wenig freundlich. Keine sonderlich gelungene Vorstellung Ihrerseits.

    Und nun sollten wir dem Blog hier eine Auszeit gönnen können.

  8. Warum? Es fängt doch gerade an erst Spaß zu machen. Wer Verhalten und Qualität anderer beurteilt, muss auch damit rechnen, dass ihn das selber trifft. Und dann, ist das plötzlich unfreundlich und man fordert fadenscheinig blogpause? Irgendwie ist das nicht glaubhaft. Glaubhaft wäre z.B., dass epikur uns beide einfach raus schmeißt, weil es ihm auf die Nerven geht. Was ich verstehen würde. Genauso wie Roberto keine Lust hat, ständig sich mit geistigen Tieffliegern auseinandersetzen zu müssen. Was dann wiederum von anderen, ganz sachlich und vernünftig als inhaltsschwangere Kritik an der Kritik bezeichnet wird, die so tut, als könnte sie tatsächlich Qualität beurteilen. Wo bleibt da die systemische Sachlichkeit? Subjektive Objektivität des Selbstverliebten am Selbstverliebten? Auch nicht glaubhaft. Also, wenn du ständig sachlich sein willst, — werden wir doch mal sachlich.
    Wie du bereits sagtest.

    Entweder läßt man Kommentare zu oder nicht. Was ist nun?

    Übrigens, — ich mache niemals eine Vorstellung. Das was ich schreibe, denke ich auch genauso exakt in diesem Moment.

  9. Warum? Es fängt doch gerade an erst Spaß zu machen.

    Mir nicht. Ich möchte inhaltliche Auseinandersetzung und keine Reibereien wegen unterschiedlicher Meinungen oder Sichtweisen.

    Wer Verhalten und Qualität anderer beurteilt, muss auch damit rechnen, dass ihn das selber trifft.

    Was soll mich treffen? Ich habe keinen Blog und Veröffentliche aus gutem Grund meine Texte nicht, sie sind nicht von ausreichender Qualität und Aufbereitung. Ich hege einen hohen Anspruch. Hinzu kommt, das ich mich an Politik nicht aktiv beteilige, das heißt, das ein Blog von mir gar nicht in das politische Reportoire fallen kann. Das hindert aber nicht, mitzudiskutieren und Informationen und verschiedenste Sichtweisen zu sammeln und davon zu lernen und die eigene Sichtweise zu den von anderen veröffentlichten Meinungen und Anschauungen darzustellen.

    Und dann, ist das plötzlich unfreundlich und man fordert fadenscheinig blogpause?

    Es ist unfreundlich eine Kritik auf den User zu beschränken und auf seine Grundhaltung zu einem Thema. Wenn dann diskutiert man über die Aussagen und zeigt nicht ausgiebig die Verachtung, die man für den gegnerischen Diskutanten hegt. Respekt vor den Menschen fordern, erwartet auch Respekt zu zollen. Das gilt auch für Leute, die eine konträr verlaufende Meinung vertreten (was auf mich allgemein gesehen nicht zutrifft, soweit ich Ihre Positionen bisher hier gelesen habe.)

    fadenscheinig

    Diese paranoide Erklärungskultur ist einer der entscheidenden Punkte, die mich so nerven. Denn diese Grundhaltung, dem Gegenüber immer negativste Beweggründe zu unterstellen, zeugt von einem schlechten Menschenbild. Insofern unterscheiden sich wohl viele Kritiker der heutigen Eliten nicht einen Jota vom Menschenbild derselben.
    Ich wollte tatsächlich eine Diskurspause zwischen uns, da wir mit unseren Querelen vielleicht wirklich die ruhige Blogatmosphäre stören. Es hat ja sowieso keinen großen Sinn Überzeugungen und Haltungen durchzudiskutieren. Es gibt nun einmal verschiedene Sichtweisen, das ist nicht zu ändern. Darüber kann man nun konstruktiv Gespräche führen, was aber vorraussetzt das man den Gesprächspartner als gleichwertig akzeptiert und seine Aussagen als seinen Blick auf die Welt auch akzeptiert und toleriert. Wenn das in Gesprächen nicht so gut klappt, lohnt sich das Gespräch nicht. Es führt nur zu Gezänk, woran dann immer beide Beteiligten ihre jeweillige Schuld tragen. Nicht das Sie hier eine Schuldzuweisung herauslesen, denn wenn ich mich streite, bin ich auch Schuld daran. Nicht (nur) der Andere.

    Genauso wie Roberto keine Lust hat, ständig sich mit geistigen Tieffliegern auseinandersetzen zu müssen. Was dann wiederum von anderen, ganz sachlich und vernünftig als inhaltsschwangere Kritik an der Kritik bezeichnet wird, die so tut, als könnte sie tatsächlich Qualität beurteilen. Wo bleibt da die systemische Sachlichkeit? Subjektive Objektivität des Selbstverliebten am Selbstverliebten? Auch nicht glaubhaft. Also, wenn du ständig sachlich sein willst, — werden wir doch mal sachlich.

    Ich muss in diesem Zusammenhang dazu tendieren, Ihre Aussagen auf mich zu beziehen. Ich bin also ein geistiger Tiefflieger für Sie?
    Ebenso scheinen Sie anzudeuten, ich könne keine Qualität beurteilen. Woher wissen Sie das? Ich bin nun kein Autor noch ein Lektor, aber ein gutes Sprachgefühl und eigene Reizantennen besitze ich sehr wohl. Die hat im Grunde jeder Mensch im Sinne seiner eigenen Geschmacksnerven.
    Die restlichen Fragen können wir uns sparen, oder? Sachlichkeit bezieht sich dann nicht auf die Person, sondern auf seine Aussagen und Inhalte und die Form, in welcher diese gegossen sind und nichts anderes habe ich kritisiert im allgemeinen (tendenzielles Fehlverhalten kann man nie ganz ausschließen, das ist in reiner Textkommunikation viel zu schwierig. Da fehlt einfach das Mehrkanalkommunizieren eines direkten Gesprächs (Körperhaltung, Sprachvarianz, Gebärden etc)

    Übrigens, — ich mache niemals eine Vorstellung. Das was ich schreibe, denke ich auch genauso exakt in diesem Moment.

    Ja. Nur sind Ihre Gedanken einzigartig. Die kann man nur durch lesen nicht einfach immer völlig nachvollziehen. Das ist ja die Kunst, Gedanken in klare Worte zu fassen. Hinzu kommt, das der Leser dann ersteinmal die Fähigkeit haben muss, diese Worte auch so zu lesen, wie sie der Schreiber gedacht hat. Genau hier greift aber die Subjektivität ein und liegt die Ursache für viele Mißverständnisse verborgen.
    Ein paar Zitate sagen es eh besser als ich das kann, was ich Ihnen mitteilen möchte:

    »Die Schrift ist ein toter Buchstabe, den nur die Einbildungskraft und der Verstand des Lesens beleben kann.«
    »Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn.«
    »Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.«

    Wer eben das nicht kann, wird sich immer wieder in Reibungshitze ergeben und sich verleitet fühlen den Anderen in einer Diskussion zu diskreditieren.

    Also bemühen wir uns künftig und konzentrieren uns mehr auf die Artikel und deren Bereicherung durch unsere Beiträge.

    MFG

  10. Ich stehe dem Moderieren der Kommentare auch ambivalent gegenüber.

    Zum Einen ermöglicht das, eine Vorselektion (oder böse: Vorzensur) ungewünschter Kommentare, selbst wenn sie konstruktiv‐kritisch sind. Andererseits muss man einfach sagen, dass Robertos Blog eben eine sehr viel größere Reichweite als viele andere Blogs hat. Demzufolge gibt es auch vermehrt Neider, Hater, Trolle und auch verkappte Faschisten. Und da Roberto sicher nicht 24 Stunden lang online ist, um sofort und jedesmal die Trolle zu rügen und zu löschen, moderiert er eben.

    Wir vom ZG‐Blog sind davon zum Glück noch verschont geblieben (bis auf eine Ausnahme). Wenn wir jeden Tag Trolle in den Kommentaren hätten, würden wir uns vielleicht auch eine andere Strategie überlegen. Allerdings weiß ich natürlich auch nicht, ob und wieviele Trolle Roberto wirklich hat.

    Ich denke, was Roberto helfen könnte, wäre mehr Transparenz in Sachen Moderation der Kommentare. Vielleicht hin und wieder ein Beitrag über das Thema und ggfs. auch ein exemplarischer Kommentar, den er eben nicht zugelassen hat, ohne dem vermeintlichen Troll jetzt damit eine Plattform zu geben. Somit könnten Leser zumindestens seine Methode besser nachvollziehen und hätten evtl. auch mehr Verständnis dafür.

    Davon abgesehen ging es hier in erster Linie um sein Buch. Kauft und lest es! :PROF:

  11. @epikur. (Hab ich doch schon lange gelesen ;)
    @Hannzi. Gut,gut. Von mir aus Diskurspause. (Diskurs ???) Aber falls wir ihn mal fortsetzen sollten, vielleicht ein wenig weniger »Ich weiß alles« — Oberlehrerton mit Drehen und Wenden bis zum Abwinken, ohne tatsächlich Stellung beziehen zu wollen. Das kommt einfach nicht so gut. Da liegt nämlich der ganze Hund begraben. Dem wollte ich eigentlich nur ein wenig auf den Zahn fühlen.

    Nicht das Sie hier eine Schuldzuweisung herauslesen, denn wenn ich mich streite, bin ich auch Schuld daran. Nicht (nur) der Andere.

    Ja, was denn nun? Mitschuld, oder nicht? Das war es, was ich meinte. Es ist Gelaber.

    Aber ich schweige jetzt stille.

  12. Tut mir Leid für Sie, wenn Sie das noch als Gelaber interpretieren. Noch deutlicher und versöhnlich kann man nicht schreiben.

    Da steht wortwörtlich das jeder Streitende seinen Beitrag zum Streit leistet und das ich mich von dieser Tatsache nicht ausnehme.

    Den Oberlehrer lass ich gerne stehen, das mag stimmen. Ich glaube ich kann da nicht aus meiner Haut. Aber wie sagt man so schön: Es ist ein Supermarkt der Wissensangebote. Nehmen Sie für sich mit, was sie davon haben möchten, alles das was Sie anregt und lassen den Rest liegen, der Sie stört oder Ihnen falsch erscheint.

    Schönes Wochenende!

  13. @Hannzi
    Das ist für mich ein Friedensangebot, welches ich verstehe. (Der letzte Absatz) Und gerne annehme und mich auch sehr gerne für mich selber entschuldige. Hinter diesem Kommentar, kann man plötzlich einen Menschen sehen. Ohne das ganze sachliche Gedöhns drum herum. Warum nicht gleich so? In diesem Falle, überhaupt kein Problem, — meine eigene ehrlich gemeinte Entschuldigung. Und auch die »Wortwörtlichkeit« ;) lasse ich jetzt mal so stehen, um nicht wieder unsachliche Sachlichkeiten zu wecken.

    Aber zwischen deinem letzten Kommentar und allen anderen von dir, — liegen ganze Welten. Aber nur der eine, — macht dich richtig sympathisch. Für mich jedenfalls. Also, — auch von mir. Ohne jeden bösen Gedanken.

    Dir ein schönes Wochenende.

  14. Ein Buch über die Faulheit... ich glaube das ist bei mir genau an der richtigen Adresse ;) )
    Nee Spaß bei Seite.... wollte mich auch mal eben über die ausführliche Rezension bedanken aber auch bei den vielen Kommentaren. Ich werde defintiv mal einen Blick riskieren sobald ich ein paar freie Minuten habe.

  15. ich finde es schade, dass diese Seite dazu missbraucht wird, persönliche Fehden auszutragen. Ich bin auf diese Seite geraten, weil ich etwas über das Buch erfahren wollte.
    Das Buch scheint hier für manche aber eher unwichtig zu sein.
    Die Rezension hat mir sehr geholfen DANKESCHÖN!
    Ich werde mir das Buch kaufen

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