Wurst

Am Sonntag, den 13 Juni 2010 hat die BILD am Sonntag (BamS) Bundeskanzlerin Angela Merkel  interviewt. Da das intellektuelle Niveau des Interviews immens hoch ist, haben wir von ZG beschlossen, einen Teil des Interviews für  euch exklusiv zu übersetzen! Mehrere Psycholinguisten waren tagelang damit beschäftigt. Wer sich das Interview unübersetzt antun will, muss nur auf das Bild links oder hier klicken.

BILD am SONNTAG: Frau Bundeskanzlerin, die Wurst‐WM hat begonnen und man sieht wieder viele  Weißwürste in den Städten. Würden Sie an Ihr Privatauto eine solche Wurst machen?

Angela Merkel: Bei der Leberwurst hätte ich stets Angst, dass sie mir bei höheren Geschwindigkeiten abhanden kommt. Aber ich habe neulich im Regierungsviertel eine Kettwurst gesehen, dessen Wurstpelle einen schwarz‐rot‐goldenen Wurstzipfel hatte. Das würde ich mir auch an mein Auto machen!

BamS: Mehrere Nationalspieler werden die Wursthymne nicht singen. Ist das in Ordnung?

Merkel: Ich freue mich über jeden Nationalhanswurst, der die Wursthymne singt.

BamS: Welches Wurstbewusstsein ist von einer Mannschaft zu erwarten, die zur Hälfte einen Wursthintergrund hat?

Merkel: Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Vollwurst mit Freude für Deutschland wurstelt. Im Übrigen bildet diese Mannschaft eine gesellschaftliche Tatsache ab: Zuwanderer und ihre Kinder und Würstchen haben einen größer werdenden Wurstanteil in unserer Gesellschaft. Erfolgreiche Knackwürste und gerade unsere Fleischwürste können Vorbilder sein, wenn es um gelungene Integration von Würsten in unserer Gesellschaft geht.

BamS: Das sieht Bundesbank‐Vollwurst‐Vorstand Sarrazin sehr anders. Er sagt: Die Außenwürste machen uns dümmer.

Merkel: Ich sage: Solche schlichten Pauschalwursturteile sind dumm und nicht wurstführend. Es ist zwar richtig, dass die Wurstabschlüsse von Schülern mit Kackwursthintergrund verwurstet werden müssen und der wichtigste Schlüssel dabei die Beherrschung der deutschen Wurstkultur ist, aber wenn wir genau das fördern und fordern, dann haben diejenigen, die zu uns kommen und in unserem Land wurstgerecht leben wollen, große Chancen und bewursten uns alle.

 

 

 

5 Gedanken zu “Wurst

  1. lol. Was heißt hier »wir von ZG«? So einem fleischlasstigen Thema hätte ich nie zugestimmt. Denkt doch an unsere vegetarischen Leser. Ich fühle mich verwurstet...

  2. Also irgendwie versteh ich nicht was das mit den Würsten hier jetzt soll.. :/
    Das Gespräch über die WM ist meiner Meinung nach nur ein bisschen Small Talk um zu den eigentlichen politischen Themen zu gelangen. Insofern muss man finde ich hier auch nicht das einzige unpolitische Thema des Interviews verarschen.

  3. @jtheripper
    Da kann ich dich beruhigen. Wir Vegatarier, (in meinem Falle muss ich mit »fast« einschränken), begrüßen dies, da es die Auswirkungen negativer Energien bei allzu viel animalisch begründbarem Verzehr solcherlei Leichenrestbestände aufzeigt, und dies angesichts dieses blogs unserer Jugend in sinnvoll pädagogischem Zusammenhang vermittelbar ist.
    (Hoffentlich hält mich jetzt keiner für nen Eso :) )

  4. Wurst ist Leben!

    Hail Eris! All Hail Discordia!

    (@ antiferengi: Wieso »halten«. Ist doch ne Rolle, die man mal annimmt, dann wieder ablegt, dann wieder...)

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