TV-Reflektion: Lie To Me

Vox macht ja zur Zeit viel Werbung für die in Deutschland startende Serie »Lie to Me« (diesen Mittwoch, 10. März). Ich kann mich erinnern, dass Vox das durchaus öfters macht, wie z.B. auch schon bei »Boston Legal«. Bei einer so großen Medienpräsenz werde ich zwar eher skeptisch, aber »Lie to Me« kann man sich durchaus antun. Ich weiß zwar nicht wie die deutsche Synchro ist, aber wenn sie nicht zu schlimm ist, dann kann man eine gute »One-Man-Show« von Tim Roth erwarten. Er ist es, der die Serie trägt.

Sein Charakter Cal Lightman ist Experte auf dem Gebiet der »Microexpressions«. Da diese bei allen Menschen gleich sind, egal welche gesellschaftlichen oder kulturellen Unterschiede es gibt, kann er sofort die Gefühlslage seines Gegenüber lesen. Man könnte sagen, er ist ein lebender Lügendetektor. Die anderen Charaktere verlieren etwas an Zeichnung, aber seine Kollegin Kelli Williams als Dr. Foster, sowie seine Tochter Hayley McFarland können aber sehr gut gegenhalten.

Die Serie ist von der Struktur einfach gestrickt, die »Lightman Group« bekommt 1–2 Aufträge pro Folge und löst diese. Der einzige rote Faden in der Serie, ist das Privatleben der verschiedenen Charatere, von den man nach und nach mehr erfährt. Der größte Unterhaltungswert ist und bleibt aber Tim Roth. Wenn man es mag wie er die Rolle spielt, darf man getrost weiter schauen. In den ersten Folgen bekommt man als Zuschauer meist eine Gefühlsregung genauer erklärt. Hier werden dann auch öfters prominente Personen (Politiker, Schauspieler) gezeigt, die eben genau den passenden Ausdruck zeigen, was durchaus amüsant ist.

Also Fans von Serien sollten auf jeden Fall mal reinschauen. Übrigens finde ich die schon laufende Serie »FlashForward« auf ProSieben auch recht sehenswert. Zwar eine recht typische FBI-Serie, aber ich finde sie recht spannend gemacht. Habe auch schon zwei Lost-Schauspieler entdeckt ;-)

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