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	<title>Kommentare zu: Neusprech: Agenda 2010</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 16:57:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Jutta</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/neusprech-agenda-2010/comment-page-1/#comment-1784</link>
		<dc:creator>Jutta</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:27:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=3865#comment-1784</guid>
		<description>das was Willi sagt, ist durchaus richtig. Ich würde allerdings meinen, dass da bewusst nachgeholfen wird, um die in der Bevölkerung negativ besetzten Begriffe, wieder ins &quot;rechte Licht&quot; zu rücken.
Gehirnwäsche funktioniert bei uns wunderbar. Nicht zuletzt durch eine in hohem Grade unpolitische und unkritische Bevölkerung.  
Diese Eigenschaft der Deutschen wird, besonders durch unsere &quot;unabhängigen Medien&quot;, stark gefördert.  Die Bildungspolitik unserer &quot;Volksvertreter&quot; tut ein übriges und unterstützt nur noch die selbsternannten ELITEN. Damit in der Bevölkerung blos kein eigenständiges Denken mehr aufkommt. 
Wenn man sich so anschaut, was uns tagtäglich so geboten wird, dann kann man nicht verstehen, warum die Masse nicht auf die Strasse geht und mit dem ganzen Schlammassel ein für allemal aufräumt.
Stattdessen hören wir uns andächtig an, was uns von unseren Eliten und den dazugehörigen Volksvertretern noch alles zugemutet wird.
Gleichzeitig lassen wir uns auch noch gegenseitig aufhetzen, damit jeder das für ihn &quot;richtige&quot; Feindbild bekommt. Man glaubt es kaum, aber auch das funktioniert. Brav geht jeder auf jeden los. Am liebsten auf die Ärmsten. Die können sich am wenigsten wehren und haben keine Lobby die sich für sie einsetzt.
Wir haben uns auch einreden lassen, genau die zu wählen, denen wir die ganze Misere in der wir stecken verdanken. Auch das hat funktioniert. Und jetzt wundern wir uns, warum noch nicht alles wieder gut ist.
Mittlerweile bin ich selber gespannt, was man uns noch alles zumuten wird. Ich befürchte es wird noch eine ganze Menge werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das was Willi sagt, ist durchaus richtig. Ich würde allerdings meinen, dass da bewusst nachgeholfen wird, um die in der Bevölkerung negativ besetzten Begriffe, wieder ins &#0187;rechte Licht&#0171; zu rücken.<br />
Gehirnwäsche funktioniert bei uns wunderbar. Nicht zuletzt durch eine in hohem Grade unpolitische und unkritische Bevölkerung.<br />
Diese Eigenschaft der Deutschen wird, besonders durch unsere &#0187;unabhängigen Medien&#0171;, stark gefördert.  Die Bildungspolitik unserer &#0187;Volksvertreter&#0171; tut ein übriges und unterstützt nur noch die selbsternannten ELITEN. Damit in der Bevölkerung blos kein eigenständiges Denken mehr aufkommt.<br />
Wenn man sich so anschaut, was uns tagtäglich so geboten wird, dann kann man nicht verstehen, warum die Masse nicht auf die Strasse geht und mit dem ganzen Schlammassel ein für allemal aufräumt.<br />
Stattdessen hören wir uns andächtig an, was uns von unseren Eliten und den dazugehörigen Volksvertretern noch alles zugemutet wird.<br />
Gleichzeitig lassen wir uns auch noch gegenseitig aufhetzen, damit jeder das für ihn &#0187;richtige&#0171; Feindbild bekommt. Man glaubt es kaum, aber auch das funktioniert. Brav geht jeder auf jeden los. Am liebsten auf die Ärmsten. Die können sich am wenigsten wehren und haben keine Lobby die sich für sie einsetzt.<br />
Wir haben uns auch einreden lassen, genau die zu wählen, denen wir die ganze Misere in der wir stecken verdanken. Auch das hat funktioniert. Und jetzt wundern wir uns, warum noch nicht alles wieder gut ist.<br />
Mittlerweile bin ich selber gespannt, was man uns noch alles zumuten wird. Ich befürchte es wird noch eine ganze Menge werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mein Politikblog</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/neusprech-agenda-2010/comment-page-1/#comment-1761</link>
		<dc:creator>Mein Politikblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 10:02:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Neusprech: Agenda 2010...&lt;/strong&gt;

Von epikur &#124; Zeitgeist Blog &#124; &#8211; Die rotgrüne Regierung unter Schröder hatte im Jahre 2003 mit dem Schlagwort der »Agenda 2010« ein ganzes Bündel arbeitgeberfreundlicher Reformen in Form einer modernen politischen Vision angekündigt.
 
Nun h...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neusprech: Agenda 2010&#8230;</strong></p>
<p>Von epikur | Zeitgeist Blog | &#8211; Die rotgrüne Regierung unter Schröder hatte im Jahre 2003 mit dem Schlagwort der »Agenda 2010« ein ganzes Bündel arbeitgeberfreundlicher Reformen in Form einer modernen politischen Vision angekündigt.</p>
<p>Nun h&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: antiferengi</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/neusprech-agenda-2010/comment-page-1/#comment-1759</link>
		<dc:creator>antiferengi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 09:30:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=3865#comment-1759</guid>
		<description>Dem was @willi schreibt ist kaum noch was hinzuzufügen. Außer vielleicht noch, das die PR-Leute um Schröder selbst ausgesprochen findige Leute waren, und mit den gleichen Mitteln gearbeitet haben. Ein Teil des Markenimages &quot;Schröder&quot; war der Hauch des ökonomisch realisierten 68igers, mit dem er sich &quot;ganz gut verkauft hat&quot;.
Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von einer jungen Studentin. Das die grenzenlose Durchdringung von Gesellschaft und Politik durch PR, gerade von jüngeren durchaus auch bewusst beobachtet wird, stimmt mich ein wenig fröhlicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem was @willi schreibt ist kaum noch was hinzuzufügen. Außer vielleicht noch, das die PR-Leute um Schröder selbst ausgesprochen findige Leute waren, und mit den gleichen Mitteln gearbeitet haben. Ein Teil des Markenimages &#0187;Schröder&#0171; war der Hauch des ökonomisch realisierten 68igers, mit dem er sich &#0187;ganz gut verkauft hat&#0171;.<br />
Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von einer jungen Studentin. Das die grenzenlose Durchdringung von Gesellschaft und Politik durch PR, gerade von jüngeren durchaus auch bewusst beobachtet wird, stimmt mich ein wenig fröhlicher.</p>
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	<item>
		<title>Von: Straßenkind für einen Tag &#124; Grundschulen</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/neusprech-agenda-2010/comment-page-1/#comment-1758</link>
		<dc:creator>Straßenkind für einen Tag &#124; Grundschulen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 03:19:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=3865#comment-1758</guid>
		<description>[...] ZG Blog» Blogarchiv » Neusprech: Agenda 2010 [...]</description>
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	<item>
		<title>Von: blogazin &#187; Blog Archive &#187; Straßenkind für einen Tag</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/neusprech-agenda-2010/comment-page-1/#comment-1757</link>
		<dc:creator>blogazin &#187; Blog Archive &#187; Straßenkind für einen Tag</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 03:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ZG Blog» Blogarchiv » Neusprech: Agenda 2010 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ZG Blog» Blogarchiv » Neusprech: Agenda 2010 [&#8230;]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: willi</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/neusprech-agenda-2010/comment-page-1/#comment-1756</link>
		<dc:creator>willi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 01:11:27 +0000</pubDate>
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		<description>Die Werbung schafft es, alles zu verwursten und in Marktgeschrei zu verwandeln, denn was ihr wichtig ist, ist in dem ganzen Wust aus Information, Entertainment und PR noch wahrgenommen zu werden. &quot;Anrüchige&quot; oder anders besetzte &quot;Markennamen&quot; zu verwenden hat ja durchaus Charme, weil der Zuhörer kurz stockt, was die Aufmerksamkeit steigert und  Change erhöht, dass man sich später erinnernt. 
Der Effekt könnte natürlich der von dir befürchtete sein und es könnte die originäre Bedeutung verloren gehen. Eine &quot;Marke&quot;, die für einige eher ein Kampfbegriff ist, bekommt plötzlich einen andere Bedeutung, der Begriff ein ein neues Image.
Aber in gewisser Hinsicht gab es soetwas wohl schon immer.
Ich erinnere mich an eine schöne Begebenheit mit Hans Rosenthal in seiner Sendung DALLI DALLI. In einem Zuschauerquiz wird die Zuschauerin gefragt, was sich hinter dem Kürzel AEG verbirgt und die Dame -nach eigenen Angaben Hausfrau und Mutter-  lächelt siegesicher und antwortet mit fester Stimme &quot;Aus Erfahrung Gut&quot; (ein zu der Zeit gängiger Werbespruch der AEG). Ein ganz harmloses Beispiel, wie Werbung funktioniert.
Beneton warb mal mit blutigen Textilien für ihre Pullover und setzte auf den Skandal, der dann auch promt kam und die Marke in aller Munde brachte. Soetwas könnte mit &quot;Agenda 2010&quot; auch passieren und wenn die Kampagne ein Erfolg wird und andauert ist der Begriff als Kampfbegriff und Synonym für eine der größten sozialpolitischen Katastrophen der Nachkriegsgeschichte wohl wertlos. PR ist ein widerliches Geschäft und eine gefräßiges Monster, das Sprache mißbraucht und die Wörter mit ihrem marktschreierischem Geifer besudelt.
Genaugenommen macht die INSM ja auch nichts anderes, wenn man sich z.B. die Umdeutung des Begrifft der &quot;sozialen Marktwirtschaft&quot; z.B ansieht.

Wahrscheinlich wird dann irgendjemand in ein paar Jahren auf die Frage des Quizmasters, was es mit der Agenda 2010 auf sich hat erklären, dass es sich dabei um eine Initiative von Schröder gehandelt habe, bei der es darum ging, alle Bürger flächendeckend mit günstiger Unterhaltungselektronik zu versorgen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Es gab,  so erinnert man sich, ein paar -wahrscheinlich irgendwie konsumkritisch eingestellte Alt 68er, die -wie immer- dagegen waren, aber insgesamt war die Geschichte ein großer erfolg für Schröder, der dann später zu Gazprom wechselte;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Werbung schafft es, alles zu verwursten und in Marktgeschrei zu verwandeln, denn was ihr wichtig ist, ist in dem ganzen Wust aus Information, Entertainment und PR noch wahrgenommen zu werden. &#0187;Anrüchige&#0171; oder anders besetzte &#0187;Markennamen&#0171; zu verwenden hat ja durchaus Charme, weil der Zuhörer kurz stockt, was die Aufmerksamkeit steigert und  Change erhöht, dass man sich später erinnernt.<br />
Der Effekt könnte natürlich der von dir befürchtete sein und es könnte die originäre Bedeutung verloren gehen. Eine &#0187;Marke&#0171;, die für einige eher ein Kampfbegriff ist, bekommt plötzlich einen andere Bedeutung, der Begriff ein ein neues Image.<br />
Aber in gewisser Hinsicht gab es soetwas wohl schon immer.<br />
Ich erinnere mich an eine schöne Begebenheit mit Hans Rosenthal in seiner Sendung DALLI DALLI. In einem Zuschauerquiz wird die Zuschauerin gefragt, was sich hinter dem Kürzel AEG verbirgt und die Dame -nach eigenen Angaben Hausfrau und Mutter-  lächelt siegesicher und antwortet mit fester Stimme &#0187;Aus Erfahrung Gut&#0171; (ein zu der Zeit gängiger Werbespruch der AEG). Ein ganz harmloses Beispiel, wie Werbung funktioniert.<br />
Beneton warb mal mit blutigen Textilien für ihre Pullover und setzte auf den Skandal, der dann auch promt kam und die Marke in aller Munde brachte. Soetwas könnte mit &#0187;Agenda 2010&#8243; auch passieren und wenn die Kampagne ein Erfolg wird und andauert ist der Begriff als Kampfbegriff und Synonym für eine der größten sozialpolitischen Katastrophen der Nachkriegsgeschichte wohl wertlos. PR ist ein widerliches Geschäft und eine gefräßiges Monster, das Sprache mißbraucht und die Wörter mit ihrem marktschreierischem Geifer besudelt.<br />
Genaugenommen macht die INSM ja auch nichts anderes, wenn man sich z.B. die Umdeutung des Begrifft der &#0187;sozialen Marktwirtschaft&#0171; z.B ansieht.</p>
<p>Wahrscheinlich wird dann irgendjemand in ein paar Jahren auf die Frage des Quizmasters, was es mit der Agenda 2010 auf sich hat erklären, dass es sich dabei um eine Initiative von Schröder gehandelt habe, bei der es darum ging, alle Bürger flächendeckend mit günstiger Unterhaltungselektronik zu versorgen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Es gab,  so erinnert man sich, ein paar -wahrscheinlich irgendwie konsumkritisch eingestellte Alt 68er, die -wie immer- dagegen waren, aber insgesamt war die Geschichte ein großer erfolg für Schröder, der dann später zu Gazprom wechselte;-)</p>
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