Mut zum schlechten Geschmack
»Mit einem unglaublichen Mut, den wahrscheinlich nur das Privatfernsehen mit seinem Zwang, Geld verdienen zu müssen, haben konnte, ging es in Richtung schlechter Geschmack.«
- Medienwissenschaftler Norbert Bolz über »10 jahre Big Brother« in der TAZ vom 11. januar 2010
Anmerkung: Ohja. Unglaublich mutig, billig zu produzieren, um den größtmöglichen Gewinn einzufahren. In Wahrheit sind auch nicht die halbwegs intelligenten Zuschauer die Opfer dieser völlig öden Klosendungen, sondern die Medienkonzerne. Sie stehen schließlich unter »Zwang« Geld zu machen, die Armen. Prosieben-Sat1, Bertelsmann, Burda, die WAZ-Gruppe, der Holtzbrinck-Verlag und der Axel-Springer Konzern würden ja so gerne endlich Qualität und Aufklärungsarbeit bringen, aber sie können nicht. Sie stehen unter dem unsäglichen Zwang Geld verdienen zu müssen. Möchte sie nicht jemand von ihrem Leiden befreien?
Tags: Big Brother, Fernsehen, Medien

11. Januar 2010 um 21:12
hatte ich nicht gelesen, dass dieckmann anteile an der genossenschaft TAZ erworben haben soll?...
gleichschaltung heute.
11. Januar 2010 um 23:12
»Wir« können’s ja mal mit schlechtem Geschmack versuchen. Ich krieg das hin. Ehrlich !!! Liegt mir im Blut. Und nicht mal für Geld. Einfach nur so. Aus purer Verzweiflung.
13. Januar 2010 um 17:01
Wenn schon »Bad Taste«, dann der Film von Peter Jackson.