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	<title>Kommentare zu: »Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür!«</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 10:42:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Andre Stein</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-3358</link>
		<dc:creator>Andre Stein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 22:05:57 +0000</pubDate>
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		<description>Politikverdrossenheit ist häufig nicht einfach nur Faulheit. Die meisten Menschen suchen doch mit politischen Aktionen lediglich Validierung in ihrem Weltbild und zu etwas keine Meinung zu haben ist auch eine Meinung. 

Nebenbei entstehen nahezu alle Kriege auf der Welt durch politisch- oder religiöse Aktivisten.... Find den Beitrag ein wenig zu schwarz/weiß seherisch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Politikverdrossenheit ist häufig nicht einfach nur Faulheit. Die meisten Menschen suchen doch mit politischen Aktionen lediglich Validierung in ihrem Weltbild und zu etwas keine Meinung zu haben ist auch eine Meinung. </p>
<p>Nebenbei entstehen nahezu alle Kriege auf der Welt durch politisch– oder religiöse Aktivisten.... Find den Beitrag ein wenig zu schwarz/weiß seherisch</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johnny B.G.</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2138</link>
		<dc:creator>Johnny B.G.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 14:33:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2138</guid>
		<description>Ich habe eigentlich hier Menschen gemeint, aber wenn Du das von der Gesellschaft her aufzäumen willst, ist es auch nicht anders. 

In DAUERopposition zu sein, heißt vulgo nichts anderes, als ein Nörgler zu sein. 

Natürlich kann man gegen Dinge sein und politisch opponieren. Und selbstverständlich ist politische Oppostion auch notwendig. Wo hätte ich etwas anderes angedeutet?

Aber was soll es, gegen alles zu sein? Das bringt nicht einmal denen etwas, die es tun. Ausser, dass sie in ihren eigenen Augen und nur da villeicht glauben, etwas besonderes zu sein. Das mag stimmen oder nicht. 

Aber auch da funktioniert das Leben wie ein Spiegel: Bist Du gegen alles und alle und bekrittelst alles was Dir begegnet, gibt es keinen Grund, warum jemand mit Dir reden sollte. Denn Du bist ja pauschal auch gegen jenen, der mit Dir reden würde, ja selbst gegen die, die Dir vollkommen uneigennützig helfen würden. 

Du schliesst Dich durch solch eine HJaltung also komplett selber aus.  

Und zwar auch im gesellschaftlichen Kontext. Denn in DAUERopposition zu sein, heisst sich ausserhalb des gesellschaftlichen Konsenses zu bewegen, ja sich ausserhalb oder an den Rand der Gesellschaft zu stellen und nicht mitgestalten zu können/wollen.

Wenn man, sagen wir in &lt;a href=&quot;http://www.wahlrecht.de/ergebnisse/rheinland-pfalz.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Rheinland-Pfalz die letzten 8 Wahlen&lt;/a&gt; entweder NPD oder KPD gewählt hat, ist genau das passiert. 

&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Landtag_Rheinland-Pfalz&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Man war in Daueropposition.&lt;/a&gt;

Hingegen sind alle Parteien, die sich in irgendeiner Form um gesellschaftlichen Konsenz bemüht haben, im Landtag vertreten gewesen und haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitgestaltet. 

Sich einbringen, zusammenleben, arbeiten, eine Firma haben, lernen - alles, das ganze Leben ist für die meisten ein Kompromiss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eigentlich hier Menschen gemeint, aber wenn Du das von der Gesellschaft her aufzäumen willst, ist es auch nicht anders. </p>
<p>In DAUERopposition zu sein, heißt vulgo nichts anderes, als ein Nörgler zu sein. </p>
<p>Natürlich kann man gegen Dinge sein und politisch opponieren. Und selbstverständlich ist politische Oppostion auch notwendig. Wo hätte ich etwas anderes angedeutet?</p>
<p>Aber was soll es, gegen alles zu sein? Das bringt nicht einmal denen etwas, die es tun. Ausser, dass sie in ihren eigenen Augen und nur da villeicht glauben, etwas besonderes zu sein. Das mag stimmen oder nicht. </p>
<p>Aber auch da funktioniert das Leben wie ein Spiegel: Bist Du gegen alles und alle und bekrittelst alles was Dir begegnet, gibt es keinen Grund, warum jemand mit Dir reden sollte. Denn Du bist ja pauschal auch gegen jenen, der mit Dir reden würde, ja selbst gegen die, die Dir vollkommen uneigennützig helfen würden. </p>
<p>Du schliesst Dich durch solch eine HJaltung also komplett selber aus.  </p>
<p>Und zwar auch im gesellschaftlichen Kontext. Denn in DAUERopposition zu sein, heisst sich ausserhalb des gesellschaftlichen Konsenses zu bewegen, ja sich ausserhalb oder an den Rand der Gesellschaft zu stellen und nicht mitgestalten zu können/wollen.</p>
<p>Wenn man, sagen wir in <a href="http://www.wahlrecht.de/ergebnisse/rheinland-pfalz.htm">Rheinland-Pfalz die letzten 8 Wahlen</a> entweder NPD oder KPD gewählt hat, ist genau das passiert. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landtag_Rheinland-Pfalz">Man war in Daueropposition.</a></p>
<p>Hingegen sind alle Parteien, die sich in irgendeiner Form um gesellschaftlichen Konsenz bemüht haben, im Landtag vertreten gewesen und haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitgestaltet. </p>
<p>Sich einbringen, zusammenleben, arbeiten, eine Firma haben, lernen — alles, das ganze Leben ist für die meisten ein Kompromiss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: epikur</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2137</link>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 12:32:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2137</guid>
		<description>@Johnny B.G.

&lt;em&gt;Das Leben besteht aus Kompromissen. Und nicht aus Opposition.&lt;/em&gt;

Kompromisse, die den Namen auch verdienen, können aber nur auf Augenhöhe geschlossen werden. Genau dies findet aber nicht statt, wenn es ungleich verteilte Machtverhältnisse, Erpressungen und Dauerpropaganda gibt! 

Eine Gesellschaft ohne Opposition ist eine Diktatur. Opposition muss es immer geben und ist essentiell! Wer der Opposition den Mund verbietet, befürwortet eine fatalistische Gesellschaft, in der alles geschluckt wird, es keine Kritik und somit keinen menschlichen Fortschritt mehr gibt. 

Wo ich Dir recht geben muss, ist die Tatsache, dass manche &quot;Dauer-Dagegen-Menschen&quot; sich auf der Stelle bewegen und immun für äußere Einflüsse werden. Ob das allerdings primär mit der &quot;Dagegen-Einstellung&quot; zu tun, wage ich zu bezweifeln. Beratungsresistente und realitätsferne Menschen, die an ihrem persönlichen &quot;Glauben&quot; hängen, gab es immer und wird es immer geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Johnny B.G.</p>
<p><em>Das Leben besteht aus Kompromissen. Und nicht aus Opposition.</em></p>
<p>Kompromisse, die den Namen auch verdienen, können aber nur auf Augenhöhe geschlossen werden. Genau dies findet aber nicht statt, wenn es ungleich verteilte Machtverhältnisse, Erpressungen und Dauerpropaganda gibt! </p>
<p>Eine Gesellschaft ohne Opposition ist eine Diktatur. Opposition muss es immer geben und ist essentiell! Wer der Opposition den Mund verbietet, befürwortet eine fatalistische Gesellschaft, in der alles geschluckt wird, es keine Kritik und somit keinen menschlichen Fortschritt mehr gibt. </p>
<p>Wo ich Dir recht geben muss, ist die Tatsache, dass manche »Dauer-Dagegen-Menschen« sich auf der Stelle bewegen und immun für äußere Einflüsse werden. Ob das allerdings primär mit der »Dagegen-Einstellung« zu tun, wage ich zu bezweifeln. Beratungsresistente und realitätsferne Menschen, die an ihrem persönlichen »Glauben« hängen, gab es immer und wird es immer geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johnny B.G.</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2135</link>
		<dc:creator>Johnny B.G.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 16:06:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2135</guid>
		<description>Es gibt schon reichlich Daueroppositionelle, die ich persönlich dann kaum ernst nehmen kann, wenn das: 
- aus einer Art Gruppenzwang passiert oder
- weil die Person aus simplen persönlichen Motiven jemanden abzuwerten versucht oder
- aus falsch verstandener Solidarität oder
- aus persönlicher Unsicherheit geschieht oder
- weil die Person sich einfach der Realität versperrt und sich nichts sagen lassen will oder 
- glaubt, sich partout durchsetzen zu müssen, was eben deshalb nicht gelingt oder
- aus besserwisserischer Überheblichkeit heraus, die auf &quot;Glauben&quot; oder &quot;Überzeugung&quot; beruht

Das meiste davon beruht auf Dogmen, Schwarz-Weiss-Denken und anderen Denkblockaden, zumindest aber Denkfaulheit. 


Sich mit solchen Leuten abzugeben, ist nahezu immer Zeitverschwendung, da dieser &quot;Typus&quot; Mensch

- sich mit der Sache nicht auseinander setzt 
- emotional reagiert statt rational 
- Gefahr läuft, jedem das Wort im Mund umzudrehen 
- nicht einmal bis zur Analyse gelangt, vor allem, wenn es sie selber betrifft


... Und man aus einem oder mehreren Gründen deshalb mit solchen Leuten, solange sie in diesen Ideen gefangen sind, kaum je zu einer Lösung kommen wird. Das wird meiner Erfahrung nach bei solchen Leuten ein einziges Geeier und um sich selber Gedrehe. Tendenziell werden diese Leute entweder rechtzeitig eine Nische finden oder immer weiter abrutschen oder &quot;erwachsen&quot; werden.

Das Leben besteht aus Kompromissen. Und nicht aus Opposition.

Problem orten -&gt; Analyse -&gt; Kompromiss 

Genau: &quot;Wer sich aber nicht mit Dingen auseinandersetzt, der kommt überhaupt nicht weiter.&quot;


Schöne Restostern</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt schon reichlich Daueroppositionelle, die ich persönlich dann kaum ernst nehmen kann, wenn das:<br />
– aus einer Art Gruppenzwang passiert oder<br />
– weil die Person aus simplen persönlichen Motiven jemanden abzuwerten versucht oder<br />
– aus falsch verstandener Solidarität oder<br />
– aus persönlicher Unsicherheit geschieht oder<br />
– weil die Person sich einfach der Realität versperrt und sich nichts sagen lassen will oder<br />
– glaubt, sich partout durchsetzen zu müssen, was eben deshalb nicht gelingt oder<br />
– aus besserwisserischer Überheblichkeit heraus, die auf »Glauben« oder »Überzeugung« beruht</p>
<p>Das meiste davon beruht auf Dogmen, Schwarz-Weiss-Denken und anderen Denkblockaden, zumindest aber Denkfaulheit. </p>
<p>Sich mit solchen Leuten abzugeben, ist nahezu immer Zeitverschwendung, da dieser »Typus« Mensch</p>
<p>- sich mit der Sache nicht auseinander setzt<br />
– emotional reagiert statt rational<br />
– Gefahr läuft, jedem das Wort im Mund umzudrehen<br />
– nicht einmal bis zur Analyse gelangt, vor allem, wenn es sie selber betrifft</p>
<p>... Und man aus einem oder mehreren Gründen deshalb mit solchen Leuten, solange sie in diesen Ideen gefangen sind, kaum je zu einer Lösung kommen wird. Das wird meiner Erfahrung nach bei solchen Leuten ein einziges Geeier und um sich selber Gedrehe. Tendenziell werden diese Leute entweder rechtzeitig eine Nische finden oder immer weiter abrutschen oder »erwachsen« werden.</p>
<p>Das Leben besteht aus Kompromissen. Und nicht aus Opposition.</p>
<p>Problem orten -&gt; Analyse -&gt; Kompromiss </p>
<p>Genau: »Wer sich aber nicht mit Dingen auseinandersetzt, der kommt überhaupt nicht weiter.«</p>
<p>Schöne Restostern</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kaboom</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2088</link>
		<dc:creator>Kaboom</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 15:15:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Aufrecht stehen - wenn andere sitzen&quot;

ist eine andere Liedzeile (von Bettina Wegner), die in dem Kontext passt.

Zu den beiden Themen:

Was das Bloggen angeht, ich denke wer sich einbildet, das Bloggen eine - wie auch immer geartete - verändernde Wirkung hat, der irrt IMHO.
Ich persönlich nutze mein Blog primär, um meinem Ärger Luft zu machen. Einen Zweck bezüglich der &quot;Aussenwelt&quot; verfolge ich nicht. Ich glaube das es die von Albrecht Müller gerne thematisierte &quot;Gegenöffentlichkeit&quot; schlicht nicht gibt. 

Und zum Nonkonformismus: Das Schöne daran ist, das man seinen Kopf benutzen muss. Dagegen zu sein bedeutet immer, das man seine Position begründen muss. Beim aktuellen Zeitgeist, den ich mit &quot;Konsum auf allen Ebenen&quot; beschreiben würde, ist das, wie epikur ja auch schreibt, häufig sehr anstrendend. Und nicht selten äusserst frustierend. Aber wenigstens vergrößert man seine Chancen, bewusst zu agieren. Nicht zwangsläufig besser oder gar &quot;gut&quot;, aber bewusster.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»Aufrecht stehen — wenn andere sitzen«</p>
<p>ist eine andere Liedzeile (von Bettina Wegner), die in dem Kontext passt.</p>
<p>Zu den beiden Themen:</p>
<p>Was das Bloggen angeht, ich denke wer sich einbildet, das Bloggen eine — wie auch immer geartete — verändernde Wirkung hat, der irrt IMHO.<br />
Ich persönlich nutze mein Blog primär, um meinem Ärger Luft zu machen. Einen Zweck bezüglich der »Aussenwelt« verfolge ich nicht. Ich glaube das es die von Albrecht Müller gerne thematisierte »Gegenöffentlichkeit« schlicht nicht gibt. </p>
<p>Und zum Nonkonformismus: Das Schöne daran ist, das man seinen Kopf benutzen muss. Dagegen zu sein bedeutet immer, das man seine Position begründen muss. Beim aktuellen Zeitgeist, den ich mit »Konsum auf allen Ebenen« beschreiben würde, ist das, wie epikur ja auch schreibt, häufig sehr anstrendend. Und nicht selten äusserst frustierend. Aber wenigstens vergrößert man seine Chancen, bewusst zu agieren. Nicht zwangsläufig besser oder gar »gut«, aber bewusster.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susi</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2084</link>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 13:41:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2084</guid>
		<description>Kritik muss sein... Auch sich selbst gegenüber. 
Ich finde nichts schlimmer als einen Tunnelblick. 
Wenn einzelne Individuen also nur noch um sich kreisen, ist das für sie selbst und ihre Umwelt schädlich. 
Wie in einer Beziehung, so darf es auch in der Gesellschaft Kritik geben, damit diese sich mit Problemen auseinandersetzt und daran wachsen kann. 
Ich glaube, wir alle könnten noch viel mehr kritisieren (auch positiv). 
Dann wäre nicht immer alles so eintönig und es würden sich auch mal Dinge verändern. 
Man hat ja gesehen, dass zum Beispiel der Schülerstreik etwas gebracht hat. Und was wäre passiert, hätten Homosexuelle schon immer die mit ihnen aufkommende Feindlichkeit von manchen Menschen akzeptiert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik muss sein... Auch sich selbst gegenüber.<br />
Ich finde nichts schlimmer als einen Tunnelblick.<br />
Wenn einzelne Individuen also nur noch um sich kreisen, ist das für sie selbst und ihre Umwelt schädlich.<br />
Wie in einer Beziehung, so darf es auch in der Gesellschaft Kritik geben, damit diese sich mit Problemen auseinandersetzt und daran wachsen kann.<br />
Ich glaube, wir alle könnten noch viel mehr kritisieren (auch positiv).<br />
Dann wäre nicht immer alles so eintönig und es würden sich auch mal Dinge verändern.<br />
Man hat ja gesehen, dass zum Beispiel der Schülerstreik etwas gebracht hat. Und was wäre passiert, hätten Homosexuelle schon immer die mit ihnen aufkommende Feindlichkeit von manchen Menschen akzeptiert?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: berti</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2081</link>
		<dc:creator>berti</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 09:34:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2081</guid>
		<description>Mir gefällt dieser Beitrag, genauso wie eure Kommentare. 

Ich glaube es wurde auch schon irgendwo auf dieser Website angesprochen. Es gibt einige Gründe die dazu führen, das man als Kritiker (Nörgler) abgestempelt wird.
 
Hauptschuld gebe ich dem Fernsehen, wir konsumieren alles was uns vorgeworfen wird. Die Tendenz geht in diese Richtung, die Masse schwimmt mit. Man nimmt es zwangsläufig hin denn man kann dem Fernsehen nicht widersprechen. Wir haben es auch verlernt uns selber zu beschäftigen. Also schlucken wir die ganzen &quot;unannehmlichkeiten&quot; die uns täglich angetan werden. Sei es nun die Werbung oder der Inhalt der Sendungen. Wir können nichts daran ändern, wir nehmen es hin und Kritisieren alles was von der Norm (sich selber) abweicht. Denn eine Kommunikation mit anderen Menschen wird immer ungemütlicher, die widersprechen einem eventuell. Der Fernseher nie, man schaltet ihn aus und hat das letzte Wort. So verlernt man Konfliktbewältigung.

Eine andere Ursache liegt meiner Ansicht nach in der deutschen Kultur, der Deutsche mag nicht Denken. Er folgt den Anweisungen die ihm gegeben werden. Vorallem die Konservativen, von denen es leider nicht nur zuviele gibt, sondern die auch immer mehr werden. Man übernimmt den glauben, das man sich an &quot;Traditionen&quot; halten muss, da es von allen Seiten gepredigt wird. Nicht, das derzeitige System ist schuld, sondern die, die versuchen es zu verändern. Da diese leute gegen MauerN rennen und man die gemachten Fehler ständig vorgeworfen bekommt.  Irgendwann resigniert man und übernimmt es, denn die Sozialen Kontakte sind einem Wichtiger als die Welt zuverbessern. Hat ja eh nicht funktioniert.
Ein Kreislauf der dazu führt das wir von &quot;quengelnden&quot; Weltverbesserern zu &quot;Weisen&quot; konservativen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefällt dieser Beitrag, genauso wie eure Kommentare. </p>
<p>Ich glaube es wurde auch schon irgendwo auf dieser Website angesprochen. Es gibt einige Gründe die dazu führen, das man als Kritiker (Nörgler) abgestempelt wird.</p>
<p>Hauptschuld gebe ich dem Fernsehen, wir konsumieren alles was uns vorgeworfen wird. Die Tendenz geht in diese Richtung, die Masse schwimmt mit. Man nimmt es zwangsläufig hin denn man kann dem Fernsehen nicht widersprechen. Wir haben es auch verlernt uns selber zu beschäftigen. Also schlucken wir die ganzen »unannehmlichkeiten« die uns täglich angetan werden. Sei es nun die Werbung oder der Inhalt der Sendungen. Wir können nichts daran ändern, wir nehmen es hin und Kritisieren alles was von der Norm (sich selber) abweicht. Denn eine Kommunikation mit anderen Menschen wird immer ungemütlicher, die widersprechen einem eventuell. Der Fernseher nie, man schaltet ihn aus und hat das letzte Wort. So verlernt man Konfliktbewältigung.</p>
<p>Eine andere Ursache liegt meiner Ansicht nach in der deutschen Kultur, der Deutsche mag nicht Denken. Er folgt den Anweisungen die ihm gegeben werden. Vorallem die Konservativen, von denen es leider nicht nur zuviele gibt, sondern die auch immer mehr werden. Man übernimmt den glauben, das man sich an »Traditionen« halten muss, da es von allen Seiten gepredigt wird. Nicht, das derzeitige System ist schuld, sondern die, die versuchen es zu verändern. Da diese leute gegen MauerN rennen und man die gemachten Fehler ständig vorgeworfen bekommt.  Irgendwann resigniert man und übernimmt es, denn die Sozialen Kontakte sind einem Wichtiger als die Welt zuverbessern. Hat ja eh nicht funktioniert.<br />
Ein Kreislauf der dazu führt das wir von »quengelnden« Weltverbesserern zu »Weisen« konservativen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mein Politikblog</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2080</link>
		<dc:creator>Mein Politikblog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 06:46:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;&#187;Ich bin dagegen, denn ihr seid daf&#252;r!&#171;...&lt;/strong&gt;

Dieses Zitat der Berliner Punkband »die Ärzte« aus ihrem Lied »Rebell« verdeutlicht eine Lebenseinstellung, die sich vom Mainstream-Denken abgewendet hat. &#124; Von epikur &#124; Zeitgeist Blog Wieder einmal muss ich das Thema der Kritik, der »Dagegen-Mentalitä...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>»Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür!«...</strong></p>
<p>Dieses Zitat der Berliner Punkband »die Ärzte« aus ihrem Lied »Rebell« verdeutlicht eine Lebenseinstellung, die sich vom Mainstream-Denken abgewendet hat. | Von epikur | Zeitgeist Blog Wieder einmal muss ich das Thema der Kritik, der »Dagegen-Mentalitä...</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Miramixer</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2077</link>
		<dc:creator>Miramixer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 21:42:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2077</guid>
		<description>Ja, Kritik kann in Pessimismus führen.

Wer sich aber nicht mit Dingen auseinandersetzt, der kommt überhaupt nicht weiter. 

Blogs helfen mir, viele Meinungen und Aspekte zu hören und ich finde gerade die Kommentarfunktion gut. Das ist durchaus sowas wie ein flexibler, bequemer Stammtisch, zu dem aber Menschen aus einem sehr großen regionalen Umfeld beitragen  &lt;img src=&#039;http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/lach.gif&#039; alt=&#039;:)&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt; .

Ich würde sie nicht missen wollen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Kritik kann in Pessimismus führen.</p>
<p>Wer sich aber nicht mit Dingen auseinandersetzt, der kommt überhaupt nicht weiter. </p>
<p>Blogs helfen mir, viele Meinungen und Aspekte zu hören und ich finde gerade die Kommentarfunktion gut. Das ist durchaus sowas wie ein flexibler, bequemer Stammtisch, zu dem aber Menschen aus einem sehr großen regionalen Umfeld beitragen  <img src='http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/lach.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ich würde sie nicht missen wollen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Miramixer</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/ich-bin-dagegen-denn-ihr-seid-dafur/comment-page-1/#comment-2076</link>
		<dc:creator>Miramixer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 21:10:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=4369#comment-2076</guid>
		<description>Richtig und wichtig. 
Demokratie lebt von Kritik und Gegen-Kritik, von der Kritik an der Kritik und so weiter.
Es ist mühsam, zeitraubend und schmerzhaft, so vorzugehen, aber die Alternativen wären katastrophaler.
Dennoch könnte man Kritik ja effektiver und zugleich wirkungsvoller machen, indem man zumindest die schlimmsten Auswüchse von Volksverhetzung (gewisse Politiker, aber auch: Rapper) oder auch die schlimmsten Auswüchse von Diffamierungen, Verdrehungen und erwiesenermaßen falschen Behauptungen schlicht unter Strafe stellt (die Zeitung mit den 4 Buchstaben).

Denn ganz ehrlich: die Aufdeckung und Richtigstellung oben genannter grober Unartigkeiten kostet sehr viel Zeit und Mühe. Und warum sollen wir nicht zumindest bewusst tatsachenverdrehende Äußerungen zumindest von Personen, die es definitiv besser hätten wissen müssen (Professoren, wiss. Institutionen u.ä.), sanktionieren. 
Eigentlich reichen die heutigen Gesetze gegen pauschale Diffamierungen und Volksverhetzung dafür schon aus, zumindest den schlimmsten Auswüchsen einen Riegel vorzuschieben.

oder hält es irgendwer für erstrebenswert, wenn ein Rapper sich hinstellt und in seinen Liedtexten verherrlichte und bejahte Gewalt gegen Minderheiten und Schwache mit der Bemerkung rechtfertigt, im wirklichen Leben sei es halt so?

Im eigenen Interesse noch eines:
Petition: Arbeitslosengeld II - Einfügung eines Lohnanstandsgebotes ins Sozialgesetzbuch vom 24.02.2010

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=995489e4e02845dbb6c32bf41aaf73b1&amp;action=petition;sa=details;petition=10282</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig und wichtig.<br />
Demokratie lebt von Kritik und Gegen-Kritik, von der Kritik an der Kritik und so weiter.<br />
Es ist mühsam, zeitraubend und schmerzhaft, so vorzugehen, aber die Alternativen wären katastrophaler.<br />
Dennoch könnte man Kritik ja effektiver und zugleich wirkungsvoller machen, indem man zumindest die schlimmsten Auswüchse von Volksverhetzung (gewisse Politiker, aber auch: Rapper) oder auch die schlimmsten Auswüchse von Diffamierungen, Verdrehungen und erwiesenermaßen falschen Behauptungen schlicht unter Strafe stellt (die Zeitung mit den 4 Buchstaben).</p>
<p>Denn ganz ehrlich: die Aufdeckung und Richtigstellung oben genannter grober Unartigkeiten kostet sehr viel Zeit und Mühe. Und warum sollen wir nicht zumindest bewusst tatsachenverdrehende Äußerungen zumindest von Personen, die es definitiv besser hätten wissen müssen (Professoren, wiss. Institutionen u.ä.), sanktionieren.<br />
Eigentlich reichen die heutigen Gesetze gegen pauschale Diffamierungen und Volksverhetzung dafür schon aus, zumindest den schlimmsten Auswüchsen einen Riegel vorzuschieben.</p>
<p>oder hält es irgendwer für erstrebenswert, wenn ein Rapper sich hinstellt und in seinen Liedtexten verherrlichte und bejahte Gewalt gegen Minderheiten und Schwache mit der Bemerkung rechtfertigt, im wirklichen Leben sei es halt so?</p>
<p>Im eigenen Interesse noch eines:<br />
Petition: Arbeitslosengeld II — Einfügung eines Lohnanstandsgebotes ins Sozialgesetzbuch vom 24.02.2010</p>
<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=995489e4e02845dbb6c32bf41aaf73b1&#038;action=petition;sa=details;petition=10282">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=995489e4e02845dbb6c32bf41aaf73b1&amp;action=petition;sa=details;petition=10282</a></p>
]]></content:encoded>
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