Drei Gründe warum Qualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters sinnvoll sind:

1.) Das Heer der Arbeitslosen lernt qualifiziert Briefe zu beschriften und die Briefmarken an die richtigen Stellen zu kleben. Damit erhöhen sich ihre Chancen einen Job (keinen Arbeitsplatz!) zu finden beträchtlich.

2.) Das Heer der Arbeitslosen sorgt für Beschäftigung in der Berufsweiterbildungsindustrie,  verschönert die schnöde Arbeitslosenstatistik und lernt, sich nach dem Toilettengang endlich die Hände zu waschen. Letzteres sollte als Berufsqualifizierung in jedem Lebenslauf nicht fehlen!

3.) Das Heer der Arbeitslosen lernt -unter Anleitung und Aufsicht- qualifiziertes surfen im Internet. Das kann schließlich nicht jeder!

»Der erwerbsfähige Hilfebedürftige muss aktiv an allen Maßnahmen zu seiner Eingliederung in Arbeit mitwirken«

- SGB 2, § 2 »Grundsatz des Forderns«

Siehe auch: Report München vom 18. Januar 2010

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11 Antworten zu »Drei Gründe warum Qualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters sinnvoll sind:«

  1. Roberto J. De Lapuente sagt:

    Der Wert der Wertlosen und so…

  2. klaus baum sagt:

    Es regnet durch ein defektes Dach ins Haus. Erst strich man die Wände Grün, es regnete immer noch herein. Dann tanzte man jeden Tag acht Stunden, doch es regnete immer noch herein. Auch Karate und Boxen halfen wenig. Aber man hatte immerhin einige Maßnahmen durchgeführt.

  3. Geheimrätin sagt:

    Asbach Uralt, nie war er so wertvoll wie heute ;-)

    ps. @ Roberto – klasse Text

  4. berti sagt:

    ähm entschulligulligulli, was ist der unterschied zwischen »Job« und »Arbeitsplatz« ?

    Ich hab das Gefühl der Artikel zieht die Leistung von den ARGE´S in den Schmutz, das finde ich nicht o.k..

    In den 90´zigern wurde mal gesagt das wir von einer Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft wechseln müssen. Der Artikel scheint darauf hinzudeuten das dies geglückt ist.

    mfg

  5. landbewohner sagt:

    berti – scheint du kennst die argen nicht.
    da wird auf deubel komm raus qualifiziert, dubiose weiterbildungsunternehmen verdienen millionen um aus gestandenen facharbeitern qualifizierte hilfsarbeiter zu machen, erteilen bauhandwerkern eine stilberatung, damit sie nicht mit der falschen krawatte am bau erscheinen oder vermitteln abiturienten in eine fördermassnahme zum erlernen der grundrechenarten und rechtschreibung.
    das is t fakt – und zu sehen ist das bei jeder arge.

  6. epikur sagt:

    @berti

    Es ist kein Zufall, dass es nun »Jobcenter« und nicht mehr »Arbeitsamt« heißt. Ein »Arbeitsplatz« ist eine sozialversicherungspflichtige Vollbeschäftigung, von der man leben kann. Ein »Job« ist eine Stelle im Niedrig-Lohnsektor; Mini-Job, Praktika, Ein-Euro-Job, Leiharbeit usw.

    Es spricht auch kaum ein Politiker mehr davon, dass er Arbeitsplätze schaffen will. Es geht um »Jobs«.

  7. jtheripper sagt:

    Nur der Vollständigkeit halber:

    Der Wert der Wertlosen pimped by ZG und so…

  8. Womblog sagt:

    Drei Gründe warum Qualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters sinnvoll sind:…

    Von Epikur | ZG Blog | – 1.) Das Heer der Arbeitslosen lernt qualifiziert Briefe zu beschriften und die Briefmarken an die richtigen Stellen zu kleben. Damit erhöhen sich ihre Chancen einen Job (keinen Arbeitsplatz!) zu finden beträchtl…

  9. Frank sagt:

    @berti: die »Leistungen« der ARGEn können gar nicht in den Schmutz gezogen werden, die sind derart unterirdisch, daß jedem, der mal damit zu tun hatte, noch heute das Kotzen kommt. Zu 99% werden sinnvolle Qualifizierungen, um die sich die Arbeitssuchenden selber bemühen, abgelehnt – stattdessen werden sie zu hauf in völlig sinnlose Maßnahmen gezwungen. Geldvernichtung und Menschenverachtung gehen da Hand in Hand.

  10. Ormuz sagt:

    wem sagste das … ich bin grad auch dabei aktiv an allen Maßnahmen zu meiner Eingliederung in Arbeit mitzuwirken … noch 6 Wochen, dann werde ich meine Erlebnisse da veröffentlichen – und auch an die Geldgeber dieser Maßnahme wird ein Schreiben gehen .

  11. berti sagt:

    Hallo Miteinander,

    ähm sry ich glaub das kam etwas falsch rüber. Ich hab manchmal eine äusserst sarkastische ader, die wohl nicht so gut ankam.
    Auch ich bin »Arbeitssuchend« *fg* naja zumindest offiziell, inoffiziell hab ichs aufgegeben.

    Es gibt Arbeitsplätze und auch Jobs, aber auf einen Arbeitsplatz(job) kommen halt 5 – 10 suchende Leute. Deswegen kann man den Leuten vom »Amt« auch nicht wirklich ans Bein Strieseln, Sie geben einem einige die dort eingetragenen sind oder ähnliche. Die »Ämter« sind doch auch nur opfer, vorallem die Leute die dort arbeiten.

    Ich bin vor kurzem umgezogen und musste feststellen das es noch schlimmer kommen kann. »Es liegt im ermessen des Bearbeiters«, das merken alle die mal eine/n andere/n Sachbearbeiter/in bekommen haben und plötzlich bekommt man eine bzw. die Hilfe die man braucht oder beantragt hat.

    @Epikur
    Es gibt kein Ein-Eurojob, entweder man sagt dazu MAE (Mehraufwandsentschädeligung ähm ich meine -entschädigung) oder 1,50 € Job.
    Ausserdem denke ich das dies ein Fall für Neusprech ist, Job = Arbeitsplatz?
    Eigentlich schon, denn das eine ist die amerikanische das andere die deutsche Bezeichnung, oder?

    mfg

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