Aldi informiert!

Die Christliche Initiative Romero e.V. (CIR) hat eine recht ansehnliche Satire eines Aldi‐Werbeprospektes herausgebracht. In dieser werden Aldis Praktiken und Methoden dargestellt. Ausbeutung und Hungerlöhne der Arbeiterinnen, Giftstoffe in Textilartikel, Umgang mit Gewerkschaften und Betriebsräten usw. Der Aldi‐Konzern zog die Kritiker nun vor Gericht und will eine einstweilige Verfügung gegen die CIR erwirken.

4 Gedanken zu “Aldi informiert!

  1. das heißt, der hartz‐IV‐regelsatz, von der regierung verordnet, hat weitreichendere folgen als nur die armut der arbeitslosen in deutschland. hartz‐IV‐sätze sind die staatlich erzwungene ausbeutung anderer menschen in anderen ländern mit quasi menschenrechtsfreien räumen.

    vor zwei tagen brachte mir ein freund eine jacke von aldi mit, preis 9,90. ich bat ihn, diese jacke zurückzubringen. sie hat gestunken wie die pest nach chemie. giftige klamotten machen die menschen krank. das heißt, billige und giftige klamotten, die bekämpfung solcher erkrankungen geht dann wieder zu lasten des sozialsystems (krankenkassen).

  2. Aldi ist in den letzten Jahren deutlich schlechter geworden.
    Möglicherweise liegt das auch daran, daß eine neues Management, daß die ALDI‐Werte nicht mit der Muttermilch aufgesogen hat, inzwischen das Sagen hat. Andererseits kann man als Einkäufer auch nicht immer genau überprüfen, unter welchen Bedingungen Produkte produziert werden. Und als Kunde, der auf preiswerte Waren angewiesen ist, will ich es ehrlich gesagt überhaupt nicht wissen.
    Im Gegensatz zu anderen Billiganbietern zahlt Aldi wenigstens (noch) vernünftige Löhne. Wenn aber erst einmal der Geist der Aldi‐Brüder weg ist, wird sich das wahrscheinlich auch ändern.

  3. Ich dachte bislang, dass z.B. K.I.K. und L.I.D.L deutlich schlimmer als A.l.d.I. sind, was den Bezug von unter unwürdigen Bedingungen hergestellten Waren angeht. Nun werde ich meine Meinung überdenken. Fraglich ist aber, ob überteuerte Textil‐Markenprodukte, die auch in Indien, Bangladesh, China hergestellt werden, unter besseren Bedingungen hergestellt werden, oder ob dort nur die Margen und das Werbebudget gößer sind.

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